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Die 'dritte Ebene' in die erste Reihe? Welche Kompetenzen sollten den Regionen im Mehrebenensystem der EU zukommen?

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  • 24 Seiten
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,3, Kathol... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Einführung in die Internationale Politik, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Zeitalter der Globalisierung geht nicht erst seit der Gründung der Europäischen Union einher mit einer fortschreitenden Europäisierung. Die Ebene des Nationalstaates verliert immer mehr an eigenständigen Kompetenzen, was die Mitglieder der EU vor allem nach dem Vertrag von Maastricht zu spüren bekamen. Nicht zu Unrecht waren die Diskussionen im Vorfeld seines Inkrafttretens von allseitigen Bedenken ob des nationalstaatlichen Souveränitätsverlusts begleitet. Begleitet wird die Europäisierung ehemals nationaler Kompetenzen von einer zunehmenden Bürokratisierung, die oftmals als bürgerferne 'Brüsseler Normierungswut' 1 kritisiert wird. Die Entscheidungen der Europäischen Union sind nicht nur räumlich vom durchschnittlichen EU-Bürger so weit entfernt, dass er sich nur schwer mit ihnen identifizieren kann, auch ist mit zunehmender Kompetenzenübertragung nach Brüssel der ehemals lockere europäische Staatenverbund zu einem für den Bürger undurchschaubaren Verflechtungssystem verschiedener Politikebenen angewachsen. Als 'Allheilmittel' gegen Bürgerferne und Bürokratisierung entstand das Konzept 'Europa der Regionen', welches 'vor allem zu Anfang der neunziger Jahre die deutsche politische und wissenschaftliche Diskussion' 2 beherrschte. Man besann sich zurück auf die subnationalen Ebenen als 'überschaubare Identifikationseinheiten, die helfen können, die Distanz zu verringern, die zwischen dem Ort, an dem die Bedürfnisse entstehen, und dem Ort, wo darüber entschieden wird, entsteht.' 3 Durch mehr Mitbestimmung der Regionen sollte zu einer einfacheren, bürgernahen Politik zurückgekehrt werden. Seitdem hat sich Europa deutlich in Richtung jenes 'Europas der Regionen' bewegt, obwohl dieser Prozess von mehr Schwierigkeiten begleitet war, als der schlichte Terminus 'Europa der Regionen' vermuten lässt. Schon der Begriff 'Region' ist kaum eindeutig einzugrenzen; zudem sind die substaatlichen Einheiten innerhalb der Europäischen Union so heterogen, dass eine ausgewogene Zusammenarbeit unmöglich erscheint. In der vorliegenden Arbeit sollen die unterschiedlichen Staatsformen kurz vorgestellt werden, wobei drei Beispiele hervorgehoben werden sollen: die föderalen deutschen Bundesländer, Schottland als traditionell Autonomie fordernde Region in einem Einheitsstaat sowie Katalonien, ebenfalls Region mit starkem Autonomiestreben in einem dezentralen Staat. [...]

Produktinformationen

Titel: Die 'dritte Ebene' in die erste Reihe? Welche Kompetenzen sollten den Regionen im Mehrebenensystem der EU zukommen?
Autor:
EAN: 9783638611275
ISBN: 978-3-638-61127-5
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: GRIN Verlag
Genre: Vergleichende und internationale Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 24
Veröffentlichung: 14.02.2007
Jahr: 2007
Dateigrösse: 0.4 MB
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