Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Der Wilde im Zettelkasten: Quellen, Einflüsse und Methode in Sigmund Freuds "Totem und Tabu"

  • E-Book (pdf)
  • 25 Seiten
(0) Erste Bewertung abgegeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1... Weiterlesen
E-Books ganz einfach mit der kostenlosen Ex Libris-Reader-App lesen. Hier erhalten Sie Ihren Download-Link.
CHF 13.90
Download steht sofort bereit
Informationen zu E-Books
E-Books eignen sich auch für mobile Geräte (sehen Sie dazu die Anleitungen).
E-Books von Ex Libris sind mit Adobe DRM kopiergeschützt: Erfahren Sie mehr.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Information zu Vorbestellern
Bitte beachten Sie bei Vorbesteller, dass das Release-Datum nicht garantiert ist. Das E-Book kann früher oder später erscheinen. Sobald das E-Book erscheint, erhalten Sie im Verlaufe des Tages eine E-Mail mit dem Download-Link.

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,5, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Religionswissenschaft), Veranstaltung: Kultisches Mahl, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.

Klappentext

In Massenpsychologie und Ich-Analyse,erschienen 1921, erwähnt Freud, offenbar mit einer Spur Enttäuschung, dass seine These vom Mord des Urvaters aus Totem und Tabu mit Rudyard Kiplings Just-so Stories verglichen wurde. In diesen Kindergeschichten werden humorvoll sagenhafte Ursprünge für die Tiere und ihre Eigenschaften gesponnen, etwa darüber, wie der Leopard seine Flecken, oder das Kamel seinen Höcker bekam. Freud wäre wohl noch weniger begeistert gewesen zu hören, dass Edward Evans-Pritchard seinen Aufsatz als ein " Märchen" abtat. Er selbst bezeichnet seine Gedanken über die Entstehung von Totemismus und Religion vorsichtig als "Hypothese", die sich allerdings geeignet zeige, "Zusammenhang und Verständnis auf immer neuen Gebieten zu schaffen". Im Kern besteht seine Theorie darin, dass alle Religionen mit ihren Überzeugungen, Bräuchen und Riten auf eine totemistische Vorstufe zurückgeführt werden können und der Totemismus wiederum auf ein vorzeitliches blutiges Ereignis - den Mord des Urvaters. Die menschliche Gesellschaft vor jeder kulturellen Errungenschaft bestand der Theorie zufolge aus einer kleinen Sippe, die von einem einzelnen, übermächtigen Mann dominiert wurde. Dieser Urvater beanspruchte alle "Weibchen" für sich und verteidigte sie eifersüchtig und aggressiv gegen alle Nebenbuhler. Alle anderen Männer, die "Söhne", wurden ausgegrenzt, bis sie sich eines Tages zusammenschlossen und gemeinsam den Vater töteten und ihn verspeisten, um seiner Frauen und seiner Stärke habhaft zu werden. Diese Tat war jedoch nicht ohne Folgen, denn Generationen der Unterdrückung durch den Vater hatten die Psyche der Männer tief geprägt. Wie ein Kind die Regeln, Drohungen und Strafen der Eltern internalisiert und sie schließlich bei einem Übertritt durch ein schlechtes Gewissen gegen sich selbst wendet, stellten sich Schuldgefühle und Reue bei den Söhnen ein. Der Vater im Kopf erwies sich als sehr viel machtvoller, als es der lebendige Vater je hätte sein können.

Produktinformationen

Titel: Der Wilde im Zettelkasten: Quellen, Einflüsse und Methode in Sigmund Freuds "Totem und Tabu"
Autor:
EAN: 9783638431422
ISBN: 978-3-638-43142-2
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Grin Verlag
Genre: Philosophie
Anzahl Seiten: 25
Veröffentlichung: 24.10.2005
Jahr: 2005

Bewertungen

Gesamtübersicht

Meine Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel