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Zur Qualität fundamentalgestützter Aktienprognosen

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Inhaltsangabe:Einleitung: Lange Zeit galten Finanzanalysten als unbestrittene Experten auf den Kapitalmärkten. Analysten wie ... Weiterlesen
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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Lange Zeit galten Finanzanalysten als unbestrittene Experten auf den Kapitalmärkten. Analysten wie Jack Grubman von Salomon Smith Barney oder Henry Blodget von Merrill Lynch galten als die Stars des irrationalen Börsenbooms der 90er-Jahre. Die vermeintlichen Kapitalmarktexperten (Gruppe aller Analysten) versorgten private und institutionelle Investoren täglich mit neuen Kauf- und Verkaufsempfehlungen. Ihre Prognosen waren unumstritten und Anleger folgten den Aussagen ohne sich selbst eine Meinung über die Unternehmen zu bilden. In Zeiten einer boomenden Wirtschaft und steigender Aktienkurse war dies objektiv betrachtet auch keine große Kunst. Die Aussage, Analysten sind die Götter der Hausse und die Teufel der Baisse, lässt sich somit durchaus bestätigen. Nach den Kursrückgängen im März 2000 bröckelte erstmals die Fassade der vermeintlichen Kapitalmarktexperten. Eine große Klagewelle verbreitete sich über die einst gefeierten Stars und es kam zum Reputationsverlust dieser Berufsgruppe. Ihnen wurde vorgeworfen, dass sie wider besseres Wissen Empfehlungen herausgegeben hatten, nur um Gewinne der Investmentbanken auf Kosten der Investoren zu steigern. So empfahl Blodget beispielsweise den Kauf von Aktien, die er intern als „Piece of Shit“ titulierte. Man sollte davon ausgehen können, dass man Lehren aus der Vergangenheit gezogen hat. Daher wurden nach den Skandalen neue Regelungen zum Aktienresearch ausgearbeitet und in die Realität umgesetzt. Jedoch steht die Gruppe der Finanzanalysten weiterhin in der Kritik. So wurden im vierten Quartal 2007 Prognosen von Analysten an der Wall Street ausgewertet. Das Ergebnis ist ernüchternd. 1800 Analysten haben um mehr als 30 Prozentpunkte zu hoch gegriffen. Es wurde mit Gewinnsteigerungen von 7,9 % gerechnet, eingetreten ist jedoch ein Verlust von 22,6 %. Bei dieser Fehlerquote könnte man auch den vielzitierten Affen mit Dartpfeilen auf ein Kursblatt werfen lassen. Doch wie kommt es zu diesen positiv verzerrten Gewinneinschätzungen und der Kritik an der Finanzanalyse? Analysten treten als Informationsintermediäre auf den weltweiten Kapitalmärkten auf und stellen möglichen Investoren Gewinn- und Aktienberichte in Form von Research-Reports zur Verfügung. Diese Berichte sollen kritisch und unverzerrt sein und möglichen Investoren bei der Auswahl ihrer Anlageentscheidungen helfen. Jedoch stehen Aktienanalysten in einer weiteren Beziehung zu ihrem Arbeitgeber und dem Management der [...]

Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:Lange Zeit galten Finanzanalysten als unbestrittene Experten auf den Kapitalmärkten. Analysten wie Jack Grubman von Salomon Smith Barney oder Henry Blodget von Merrill Lynch galten als die Stars des irrationalen Börsenbooms der 90er-Jahre. Die vermeintlichen Kapitalmarktexperten (Gruppe aller Analysten) versorgten private und institutionelle Investoren täglich mit neuen Kauf- und Verkaufsempfehlungen. Ihre Prognosen waren unumstritten und Anleger folgten den Aussagen ohne sich selbst eine Meinung über die Unternehmen zu bilden. In Zeiten einer boomenden Wirtschaft und steigender Aktienkurse war dies objektiv betrachtet auch keine große Kunst. Die Aussage, Analysten sind die Götter der Hausse und die Teufel der Baisse, lässt sich somit durchaus bestätigen. Nach den Kursrückgängen im März 2000 bröckelte erstmals die Fassade der vermeintlichen Kapitalmarktexperten. Eine große Klagewelle verbreitete sich über die einst gefeierten Stars und es kam zum Reputationsverlust dieser Berufsgruppe. Ihnen wurde vorgeworfen, dass sie wider besseres Wissen Empfehlungen herausgegeben hatten, nur um Gewinne der Investmentbanken auf Kosten der Investoren zu steigern. So empfahl Blodget beispielsweise den Kauf von Aktien, die er intern als ?Piece of Shit? titulierte. Man sollte davon ausgehen können, dass man Lehren aus der Vergangenheit gezogen hat. Daher wurden nach den Skandalen neue Regelungen zum Aktienresearch ausgearbeitet und in die Realität umgesetzt. Jedoch steht die Gruppe der Finanzanalysten weiterhin in der Kritik. So wurden im vierten Quartal 2007 Prognosen von Analysten an der Wall Street ausgewertet. Das Ergebnis ist ernüchternd. 1800 Analysten haben um mehr als 30 Prozentpunkte zu hoch gegriffen. Es wurde mit Gewinnsteigerungen von 7,9 % gerechnet, eingetreten ist jedoch ein Verlust von 22,6 %. Bei dieser Fehlerquote könnte man auch den vielzitierten Affen mit Dartpfeilen auf ein Kursblatt werfen lassen. Doch wie kommt es zu diesen positiv verzerrten Gewinneinschätzungen und der Kritik an der Finanzanalyse? Analysten treten als Informationsintermediäre auf den weltweiten Kapitalmärkten auf und stellen möglichen Investoren Gewinn- und Aktienberichte in Form von Research-Reports zur Verfügung. Diese Berichte sollen kritisch und unverzerrt sein und möglichen Investoren bei der Auswahl ihrer Anlageentscheidungen helfen. Jedoch stehen Aktienanalysten in einer weiteren Beziehung zu ihrem Arbeitgeber und dem Management der []

Produktinformationen

Titel: Zur Qualität fundamentalgestützter Aktienprognosen
Autor:
EAN: 9783836621847
ISBN: 978-3-8366-2184-7
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 94
Veröffentlichung: 06.11.2008
Jahr: 2008
Dateigrösse: 2.2 MB

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