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Faszination filmischer Gewalt

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Beschreibung

Inhaltsangabe:Problemstellung: Wenn man Personen befragt, was sie zu filmische Gewalt sagen bzw. warum sie sich Gewaltdarstellungen in Film und Fernsehen anschauen, erhält man meist keine konkreten Antworten. So groß wie das Interesse am Thema ist, auch wenn die Möglichkeit der Beeinflussung durch die Medien nicht verleugnet werden kann, so gering ist die Klarheit über die Gründe für diese Faszination. Diese Auseinandersetzung mit der Thematik „Faszination filmischer Gewalt“ soll dementsprechend klären, aus welchen Gründen heraus sich Personen Gewaltdarstellungen in Filmen ansehen, was im Allgemeinen den Reiz solcher Darstellungen ausmacht, ob es milieuspezifische Unterschiede gibt und ob bzw. welche Einflussfaktoren bezüglich unterschiedlichen Rezeptionsverhaltens es geben könnte. Um diese Fragen beantworten zu können, werden theoretische Ausarbeitungen, sowie milieuspezifische Untersuchungen einer 2006 durchgeführten quantitativen Befragung herangezogen. Die Medienwirkungsfrage wird allerdings innerhalb der gesamten Abhandlung unberücksichtigt bleiben. Gang der Untersuchung: Die Thematik ‚Gewalt als Medienprozess’ wird von verschiedenen Seiten beleuchtet. In unterschiedlichen Quellen wurden mehrere wichtige Komponenten benannt: Das Verhältnis des Rezipienten zum TV, Kommunikationsstrukturen, psychische Prozesse, physische Prozesse, soziale oder situative Prozesse und nicht zuletzt historische Abläufe - um nur einige Wichtige genannt zu haben. In der Quintessenz bedeutet dies, dass das Individuum in seiner Faszination an der medial übermittelten Gewalt nicht isoliert betrachtet werden kann. Es würde allerdings den Rahmen dieser Arbeit sprengen all jene Elemente zum Bestandteil der Untersuchung zu machen. Daher wird hier im Einzelnen auf historische, psychosoziale und soziale (milieuspezifische) Komponenten eingegangen. Den Kern der Untersuchung des historischen Segments bildet die Theorie von Norbert Elias zum Zivilisationsprozess. Er zeigte, dass historische Prozesse eine wichtige Rolle bei aktuellen sozialen Gefügen spielen. Ebenfalls wurde auf die Thematik der Entstehung von Gewaltmonopolen und der Internalisierung gesellschaftlicher Normen bezüglich der Auslebung physischer Gewaltakte eingegangen. Ein wichtiger weiterer Untersuchungsschritt war die Betrachtung des Individuums in seinem psychischen und sozialen Kontext, da eine Erläuterung des Verhaltens zu medialer Gewalt nur durch die Vermutung eines Einflusses historischer Prozesse [...]

Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Problemstellung:Wenn man Personen befragt, was sie zu filmische Gewalt sagen bzw. warum sie sich Gewaltdarstellungen in Film und Fernsehen anschauen, erhält man meist keine konkreten Antworten. So groß wie das Interesse am Thema ist, auch wenn die Möglichkeit der Beeinflussung durch die Medien nicht verleugnet werden kann, so gering ist die Klarheit über die Gründe für diese Faszination. Diese Auseinandersetzung mit der Thematik ?Faszination filmischer Gewalt? soll dementsprechend klären, aus welchen Gründen heraus sich Personen Gewaltdarstellungen in Filmen ansehen, was im Allgemeinen den Reiz solcher Darstellungen ausmacht, ob es milieuspezifische Unterschiede gibt und ob bzw. welche Einflussfaktoren bezüglich unterschiedlichen Rezeptionsverhaltens es geben könnte. Um diese Fragen beantworten zu können, werden theoretische Ausarbeitungen, sowie milieuspezifische Untersuchungen einer 2006 durchgeführten quantitativen Befragung herangezogen. Die Medienwirkungsfrage wird allerdings innerhalb der gesamten Abhandlung unberücksichtigt bleiben.Gang der Untersuchung:Die Thematik ?Gewalt als Medienprozess? wird von verschiedenen Seiten beleuchtet. In unterschiedlichen Quellen wurden mehrere wichtige Komponenten benannt: Das Verhältnis des Rezipienten zum TV, Kommunikationsstrukturen, psychische Prozesse, physische Prozesse, soziale oder situative Prozesse und nicht zuletzt historische Abläufe - um nur einige Wichtige genannt zu haben. In der Quintessenz bedeutet dies, dass das Individuum in seiner Faszination an der medial übermittelten Gewalt nicht isoliert betrachtet werden kann. Es würde allerdings den Rahmen dieser Arbeit sprengen all jene Elemente zum Bestandteil der Untersuchung zu machen. Daher wird hier im Einzelnen auf historische, psychosoziale und soziale (milieuspezifische) Komponenten eingegangen.Den Kern der Untersuchung des historischen Segments bildet die Theorie von Norbert Elias zum Zivilisationsprozess. Er zeigte, dass historische Prozesse eine wichtige Rolle bei aktuellen sozialen Gefügen spielen. Ebenfalls wurde auf die Thematik der Entstehung von Gewaltmonopolen und der Internalisierung gesellschaftlicher Normen bezüglich der Auslebung physischer Gewaltakte eingegangen. Ein wichtiger weiterer Untersuchungsschritt war die Betrachtung des Individuums in seinem psychischen und sozialen Kontext, da eine Erläuterung des Verhaltens zu medialer Gewalt nur durch die Vermutung eines Einflusses historischer Prozesse []

Produktinformationen

Titel: Faszination filmischer Gewalt
Autor:
EAN: 9783836612579
ISBN: 978-3-8366-1257-9
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Fotografie, Film, Video, TV
Anzahl Seiten: 153
Veröffentlichung: 28.04.2008
Jahr: 2008
Dateigrösse: 2.3 MB

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