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End-of-Life Care in der Intensivmedizin

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Beschreibung

Der medizinisch-technische Fortschritt führt verbunden mit der demographischen Entwicklung dazu, dass immer mehr, und v.a. ältere und vorerkrankte Menschen intensivmedizinisch behandelt werden. Die Vorhersage des Behandlungsergebnisses bleibt dabei häufig schwierig. Im Verlauf einer intensivmedizinischen Behandlung geraten Ärzte und Pflegekräfte oft in ein Spannungsfeld zwischen dem, was technisch möglich ist, und dem, was dem Patientenwillen entspricht. Immer wieder wird man deshalb bei Intensivpatienten mit sehr ernster Prognose entscheiden müssen, den Therapieumfang zu begrenzen oder das Therapieziel vom kurativen Ansatz zur Symptomkontrolle und Begleitung zu verändern. Hier sind für das therapeutische Team Entscheidungshilfen und konkrete Handlungsanleitungen, basierend auf ethischen Überlegungen, dem Willen des Patienten und juristischen Regularien, hilfreich. Das vorliegende Werk beschäftigt sich u.a. mit folgenden Themen: ethische Prinzipien, juristische Grundlagen, Patientenautonomie, Entscheidungsfindung und operative Umsetzung bei Therapiebegrenzung und Therapiezieländerung, Einheit von Patient und Familie, kulturelle und religiöse Einflüsse sowie Konflikte und Burnout im Behandlungsteam. Für alle auf Intensivstationen tätigen Ärzte und Pflegekräfte, die sich mit schwierigen Entscheidungen auseinandersetzen.

Dr. med. Andrej Michalsen, M.P.H./Univ. of Texas, Waldburg-Zeil Klinik Tettnang.

Herr Dr. Michalsen ist Facharzt für Anästhesiologie (Zusatzqualifikationen: Notfallmedizin und spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin). Sein Post-Doctoral-Studium im Fach Gesundheitswissenschaften absolvierte er an der University of Texas School of Public Health in Houston, Texas. Er arbeitet an der Waldburg-Zeil Klinik in Tettnang. Seit vielen Jahren ist einer seiner Arbeitsschwerpunkte die klinische Ethik. Er ist Mitglied in mehreren Ethikkomitees und in der Sektion Ethik der 'European Socitey of Intensive Care Medicine'.

PD Dr. med. Christiane S. Hartog, Universitätsklinikum Jena.

Frau Dr. Hartog ist Fachärztin für Allgemeinmedizin. Sie arbeitet in der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin des Universitätsklinikums Jena und hat im Bereich 'experimentelle Intensivmedizin' habilitiert. Seit einigen Jahren ist einer ihrer Arbeitsschwerpunkte die Verbesserung der klinisch-ethischen Qualität der Intensivmedizin. Vom Bundesministerium für Bildung & Forschung (BMBF) wird sie seit 2010 für das Projekt 'EIDECS' gefördert, das Teaminteraktion und Angehörigenkommunikation verbessern will (www.eidecs.uniklinikum-jena.de).



Autorentext

Dr. med. Andrej Michalsen, M.P.H./Univ. of Texas, Waldburg-Zeil Klinik Tettnang.

Herr Dr. Michalsen ist Facharzt fr Ansthesiologie (Zusatzqualifikationen: Notfallmedizin und spezielle Ansthesiologische Intensivmedizin). Sein Post-Doctoral-Studium im Fach Gesundheitswissenschaften absolvierte er an der University of Texas School of Public Health in Houston, Texas. Er arbeitet an der Waldburg-Zeil Klinik in Tettnang. Seit vielen Jahren ist einer seiner Arbeitsschwerpunkte die klinische Ethik. Er ist Mitglied in mehreren Ethikkomitees und in der Sektion Ethik der "European Socitey of Intensive Care Medicine".

PD Dr. med. Christiane S. Hartog, Universittsklinikum Jena.

Frau Dr. Hartog ist Fachrztin fr Allgemeinmedizin. Sie arbeitet in der Klinik fr Ansthesie und Intensivmedizin des Universittsklinikums Jena und hat im Bereich "experimentelle Intensivmedizin" habilitiert. Seit einigen Jahren ist einer ihrer Arbeitsschwerpunkte die Verbesserung der klinisch-ethischen Qualitt der Intensivmedizin. Vom Bundesministerium fr Bildung & Forschung (BMBF) wird sie seit 2010 fr das Projekt "EIDECS" gefrdert, das Teaminteraktion und Angehrigenkommunikation verbessern will (www.eidecs.uniklinikum-jena.de).



Klappentext

Der medizinisch-technische Fortschritt führt verbunden mit der demographischen Entwicklung dazu, dass immer mehr, und v.a. ältere und vorerkrankte Menschen intensivmedizinisch behandelt werden. Die Vorhersage des Behandlungsergebnisses bleibt dabei häufig schwierig. Im Verlauf einer intensivmedizinischen Behandlung geraten Ärzte und Pflegekräfte oft in ein Spannungsfeld zwischen dem, was technisch möglich ist, und dem, was dem Patientenwillen entspricht. Immer wieder wird man deshalb bei Intensivpatienten mit sehr ernster Prognose entscheiden müssen, den Therapieumfang zu begrenzen oder das Therapieziel vom kurativen Ansatz zur Symptomkontrolle und Begleitung zu verändern. Hier sind für das therapeutische Team Entscheidungshilfen und konkrete Handlungsanleitungen, basierend auf ethischen Überlegungen, dem Willen des Patienten und juristischen Regularien, hilfreich. Das vorliegende Werk beschäftigt sich u.a. mit folgenden Themen: ethische Prinzipien, juristische Grundlagen, Patientenautonomie, Entscheidungsfindung und operative Umsetzung bei Therapiebegrenzung und Therapiezieländerung, Einheit von Patient und Familie, kulturelle und religiöse Einflüsse sowie Konflikte und Burnout im Behandlungsteam. Für alle auf Intensivstationen tätigen Ärzte und Pflegekräfte, die sich mit schwierigen Entscheidungen auseinandersetzen.



Inhalt
Ethische Grundlagen ärztlichen Handelns.- Intensivmedizin und demographische Entwicklung.- Intensivmedizin und "Triage".- Intensivmedizin und Prognostizierung.- Therapiebegrenzung in der Intensivmedizin.- Kontrolle häufiger Symptome am Lebensende.- Patient und Familie: Gemeinsame Sorge.- Dynamik innerhalb des Behandlungsteams.- Forschung.

Produktinformationen

Titel: End-of-Life Care in der Intensivmedizin
Editor:
EAN: 9783642369445
ISBN: 978-3-642-36944-5
Digitaler Kopierschutz: Wasserzeichen
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Springer
Genre: Medizin
Anzahl Seiten: 171
Veröffentlichung: 15.10.2013
Jahr: 2013
Dateigrösse: 2.5 MB