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Heilkräuter - Überliefertes Wissen für Hausapotheke und Küche

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Beschreibung

Mutter Natur hat für alle Anliegen ein Kraut wachsen lassen! Der Erfahrungsschatz unserer Vorfahren ist voll von wundersamen Geschichten über Kräuter und Pflanzen, deren geheimnisvolle Kräfte Schutz vor bösen Mächten boten und gegen alltägliche Beschwerden halfen. In einer Zeit, in der es auf dem Land noch keine Ärzte und Apotheken gab, vertrauten die Menschen auf die Kräfte der Natur; "Kräuterweiber" und "Bauerndoktoren" waren hoch angesehene Persönlichkeiten. Das Wissen unserer Vorfahren hat sich über die Jahrhunderte entwickelt und wurde von Generation zu Generation weitergegeben - und auch wir können vieles aus diesem Erfahrungsschatz lernen. Viele Menschen besinnen sich heute auf das Althergebrachte und Bewährte und nehmen dankbar die wunderbaren Gaben von Mutter Natur an. In diesem umfassenden Praxisbuch vermittelt die erfahrene Kräuterpädagogin Elfie Courtenay viele interessante Informationen zur kulturhistorischen Entwicklung von Kräuterbrauchtum und Volksmedizin, vor allem aber: - über 70 ausführliche, reich bebilderte Pflanzenporträts mit Inhaltsstoffen und Wirkungen - vielfältige Empfehlungen für individuelle Verwendungsmöglichkeiten der Heilkräuter - zahlreiche Rezepte für Hausapotheke und Küche



Vorwort
VORWORT"Wir sind nicht auf der Erde,um ein Museum zu hüten,sondern um einen Garten zu pflegen,der vor blühendem Leben strotzt."Dieser Satz ist heute wichtiger denn je. Er stammt von Papst Johannes XXIII., der von 1958 bis 1963 das Amt innehatte. Schon vor über 50 Jahren war ihm bewusst, wohin es führen kann, wenn wir nicht sorgsamer mit der Erde, mit der Natur und mit unserer Umwelt umgehen.Wir sind heute bereits in der Situation, dass weite Teile unserer Landschaft nur noch eine sehr geringe Artenvielfalt aufweisen. Viele Wiesen werden permanent überdüngt, und die intensive wirtschaftliche Nutzung führt zu nitratreichen, verhärteten Böden. Ein großer Teil der Insekten, wie Käfer, Schmetterlinge oder Bienen, finden nur noch wenig Nahrung und Lebensraum und haben es heutzutage schwer, zu überleben. Denn zur intensiven Düngung kommt das häufige Mähen hinzu. Ab Ende Mai gibt es meist keine blühenden Wiesen mehr. Dazu kommt in manchen Gegenden der intensive Einsatz von Spritzmitteln, zum Beispiel bei Getreide und Mais.Wenn wir Menschen nicht realisieren, dass auch unser eigenes Überleben von einer intakten Natur abhängig ist, und nicht aufhören, weiterhin ein Gefüge zu zerstören, in dem alles miteinander verbunden ist, alles aufeinander einwirkt und voneinander abhängig ist, dann werden wir vielleicht eines Tages fassungslos vor unfruchtbaren, vergifteten Wiesen und Feldern stehen und uns fragen, wie es so weit kommen konnte.Bereits Albert Einstein hat gesagt: »Zuerst stirbt die Biene, dann stirbt der Mensch.«Leben im Sinne der NaturAuf der anderen Seite gibt es gerade wegen dieser bedrohlichen Veränderung bereits sehr viele Menschen, die sich ernsthaft Gedanken darüber machen, wie man der derzeitigen Entwicklung entgegenwirken könnte.Dazu gehören unter anderem die Biobauern, Biogärtner und Imker. Auch Initiativen zum Nachzüchten alter Gemüsesorten sind sehr wertvoll. Denn so werden unabhängige Samenbanken geschaffen, falls in Zukunft nur noch einjähriges Saatgut erhältlich sein wird. Mancherorts werden in Parks Bienenweiden und Kräutergärten angelegt, Verkehrsinseln werden mit Streusamenmischungen zum Erblühen gebracht - alles herrliche Oasen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge! Auch die Initiative der "Sonnenäcker" möchte ich erwähnen, wo Privatpersonen die Möglichkeit haben, ihr eigenes Gemüse biologisch anzubauen.Eine wichtige Rolle spielen auch die langjährigen Bemühungen der Naturschützer um ausgewiesene Schutzzonen, ohne diesen Einsatz hätten wir keine Naturschutzgebiete. Aber sollen sich die nächsten Generationen wirklich in Zukunft dort zeigen und erklären lassen, wie unsere Landschaft früher einmal aussah?In meinen Wildkräuter-Führungen und -Seminaren ist mir wichtig, die Achtsamkeit der Teilnehmer zu schulen, um ihnen die Bedeutung der Zusammenhänge in der Natur vor Augen zu führen, um in ihnen Verständnis und Wertschätzung für das Reich der Pflanzen und für alles, was dazugehört, zu erwecken oder zu vertiefen.Ich wünsche mir, dass meine Liebe zur Natur ansteckend wirkt und dass ich mit meiner Begeisterung fürs Pflanzenreich noch viele Menschen erreichen werde, die wie ich das starke Bedürfnis haben, unsere wundervolle Schöpfung zu bewahren.Ohlstadt, im Mai 2017Elfie Courtenay

Autorentext

Elfie Courtenay begleitet als erfahrene Wildkräuterexpertin seit über 20 Jahren Menschen in die Natur. Sie ist unter anderem Kräuterpädagogin, geprüfte Natur- und Landschaftsführerin sowie freie Autorin. Zuletzt erschienen sind von ihr die Bücher "Rauhnächte. Die geheimnisvolle Zeit zwischen den Jahren" (2013) sowie "Endlichkeit und Ewigkeit" (2015) bei der Verlagsgruppe Randomhouse. Sie bietet u. a. meditative Wanderungen, Wildkräuterexkursionen und Wildkräuter-Wanderwochen an und ist seit vielen Jahren Museumsführerin im Freilichtmuseum Glentleiten in Großweil bei Murnau.



Zusammenfassung
Mutter Natur hat für alle Anliegen ein Kraut wachsen lassen!Der Erfahrungsschatz unserer Vorfahren ist voll von wundersamen Geschichten über Kräuter und Pflanzen, deren geheimnisvolle Kräfte Schutz vor bösen Mächten boten und gegen alltägliche Beschwerden halfen. In einer Zeit, in der es auf dem Land noch keine Ärzte und Apotheken gab, vertrauten die Menschen auf die Kräfte der Natur; "Kräuterweiber" und "Bauerndoktoren" waren hoch angesehene Persönlichkeiten.Das Wissen unserer Vorfahren hat sich über die Jahrhunderte entwickelt und wurde von Generation zu Generation weitergegeben - und auch wir können vieles aus diesem Erfahrungsschatz lernen. Viele Menschen besinnen sich heute auf das Althergebrachte und Bewährte und nehmen dankbar die wunderbaren Gaben von Mutter Natur an. In diesem umfassenden Praxisbuch vermittelt die erfahrene Kräuterpädagogin Elfie Courtenay viele interessante Informationen zur kulturhistorischen Entwicklung von Kräuterbrauchtum und Volksmedizin, vor allem aber:- über 70 ausführliche, reich bebilderte Pflanzenporträts mit Inhaltsstoffen und Wirkungen- vielfältige Empfehlungen für individuelle Verwendungsmöglichkeiten der Heilkräuter- zahlreiche Rezepte für Hausapotheke und Küche

Inhalt
INHALTVorwort Einführung - Wichtiges vorab - Was Sie sonst noch wissen sollten Volksmedizin und Kräuterbrauchtum - Von Kräuterweibern und Bauerndoktoren - Zweifel an der Wissenschaft - Die langsame Akzeptanz der Schulmedizin - Schwierige Abgrenzung - Typische Masnahmen der Volksmedizin Belege aus der Vergangenheit- Eine Sonderausstellung im steirischen Volkskundemuseum Stainz - Die Familie Ragginer, 200 Jahre Volksmedizin in Südtirol Typische Bräuche und Traditionen - Kräuterbuschen-Binden - Räuchern Von einst ins Heute Heilkräuter von A bis Z- Alant - Aloe vera - Augentrost - Baldrian - Bärlapp/Keulen-Bärlapp - Bärlauch - Beifuß - Beinwell - Berberitze/Sauerdorn - Betonie/Heilziest - Birke - Blutweiderich - Blutwurz - Borretsch - Brennnessel - Brombeeren - Dost/Wilder Dost - Eberesche/Vogelbeere - Efeu - Ehrenpreis, Echter und Gamander- - Eibisch - Eiche/Stieleiche - Eisenkraut - Engelwurz, Echte - Frauenmantel - Gänseblümchen - Gänsefingerkraut - Giersch - Gundermann/Gundelrebe - Guter Heinrich - Hagebutte/Heckenrose - Hauhechel, Dornige - Himbeere - Hirtentäschel - Holunder, Schwarzer - Hopfen - Huflattich - Johanniskraut, Echtes - Kamille, Echte - Kapuzinerkresse - Kohl (Weißkohl/Weißkraut) - Königskerze, Großblütige- Kornelkirsche - Labkraut, Echtes - Lärche - Lein - Liebstöckel - Linde, Sommer- und Winter- - Löwenzahn, Wiesen- - Mädesüß, Großes - Malve, Wilde - Meerrettich - Mistel - Nachtkerze - Odermennig - Ringelblume - Ruprechtskraut - Salbei - Sauerklee/Wald-Sauerklee - Schafgarbe - Schlehe/Schwarzdorn - Spitzwegerich - Thymian/Arznei-Thymian - Vogelmiere - Wacholder - Walnuss - Wasserdost - Wasserminze - Wegwarte/Zichorie - Weidenröschen, Kleinblütiges - Weißdorn ANHANGExtra: Giftige Heilpflanzen Extra: Geschützte Pflanzen Begriffserklärungen Pflanzliche Inhaltsstoffe und ihre Bedeutung Literatur/Bezugsquellen/Museen Stichwortregister

Produktinformationen

Titel: Heilkräuter - Überliefertes Wissen für Hausapotheke und Küche
Untertitel: Über 70 herausragende Heilpflanzen - Mehr als 250 Anwendungen und Rezepte - Extra: Geschützte und giftige Pflanzen
Autor:
EAN: 9783863743482
ISBN: 978-3-86374-348-2
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (epub)
Herausgeber: Mankau
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 256
Veröffentlichung: 15.05.2017
Jahr: 2017
Dateigrösse: 48.2 MB