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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Technische Universität Dortmund (Institut für Journalistik), 189 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ...
Diese Arbeit widmet sich einer speziellen Form der Publikumsbeteiligung, die hier in Anlehnung an die Definition von Joyce Nip (2006) als 'participatory journalism', als par-tizipativer Journalismus also, bezeichnet wird. Unter diesem Stichwort versteht die vorlie-gende Arbeit einen Journalismus, der die Nähe seines Publikums sucht, indem er dieses an den eigenen Prozessen und Produkten beteiligt. Professionelle Journalisten werden dadurch nicht überflüssig, ihre Arbeit wird vom Publikum lediglich unterstützt bzw. ergänzt. Aufgrund seines hohen Potentials an Interaktivität ist das Internet für eine Zusammenarbeit mit dem Publikum besonders geeignet, aber auch in die Berichterstattung anderer Medien kann das Publikum stärker einbezogen werden.
Eine solche Form von Journalismus ist aus zweierlei Gründen interessant. Die neue Vorgehensweise wendet sich klar gegen den traditionellen Journalismus, in dem ein passi-ves Publikum von einer journalistischen Elite informiert wird. Wie ein dominanter Vater glaubt diese Elite ganz genau zu wissen, was für die Schützlinge am besten ist. Der partizipative Journalismus wendet sich gegen diese elitäre Bevormundung, zugleich jedoch will er die Revolte der mündig gewordenen Schützlinge stoppen. Er grenzt sich damit ab von dem Phänomen, das sich als Gegenbewegung zum traditionellen Journalismus versteht: den neuen Formen von Amateurjournalismus im Internet. Interessanterweise versucht der partizipative Journalismus dabei den webbasierten Bürgerjournalismus mit den eigenen Waffen zu schlagen: mit mehr Interaktion und Transparenz, mit Blogs und Wikis. Der par-tizipative Journalismus folgt somit dem Leitspruch von Blogger Jarvis: 'Online, you have to give up control to gain power' (2003).
Ziel dieser Arbeit ist es, den partizipativen Journalismus innerhalb des Spannungsfel-des zwischen den traditionellen und den von Amateuren bestimmten Formen zu verstehen: Wie ist er entstanden? Wie lassen sich partizipative Projekte umsetzen? Und wie wirken sie sich auf den Journalismus insgesamt aus? Die Literatur zum Thema hat diese Fragen bisher noch nicht systematisch und zusammenhängend beantwortet. Diese Arbeit wird die verschiedenen Ansätze daher systematisieren und modellhaft darstellen.
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Klappentext

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Diese Arbeit widmet sich einer speziellen Form der Publikumsbeteiligung, die hier in Anlehnung an die Definition von Joyce Nip (2006) als "participatory journalism", als par-tizipativer Journalismus also, bezeichnet wird. Unter diesem Stichwort versteht die vorlie-gende Arbeit einen Journalismus, der die Nähe seines Publikums sucht, indem er dieses an den eigenen Prozessen und Produkten beteiligt. Professionelle Journalisten werden dadurch nicht überflüssig, ihre Arbeit wird vom Publikum lediglich unterstützt bzw. ergänzt. Aufgrund seines hohen Potentials an Interaktivität ist das Internet für eine Zusammenarbeit mit dem Publikum besonders geeignet, aber auch in die Berichterstattung anderer Medien kann das Publikum stärker einbezogen werden.
Eine solche Form von Journalismus ist aus zweierlei Gründen interessant. Die neue Vorgehensweise wendet sich klar gegen den traditionellen Journalismus, in dem ein passi-ves Publikum von einer journalistischen Elite informiert wird. Wie ein dominanter Vater glaubt diese Elite ganz genau zu wissen, was für die Schützlinge am besten ist. Der partizipative Journalismus wendet sich gegen diese elitäre Bevormundung, zugleich jedoch will er die Revolte der mündig gewordenen Schützlinge stoppen. Er grenzt sich damit ab von dem Phänomen, das sich als Gegenbewegung zum traditionellen Journalismus versteht: den neuen Formen von Amateurjournalismus im Internet. Interessanterweise versucht der partizipative Journalismus dabei den webbasierten Bürgerjournalismus mit den eigenen Waffen zu schlagen: mit mehr Interaktion und Transparenz, mit Blogs und Wikis. Der par-tizipative Journalismus folgt somit dem Leitspruch von Blogger Jarvis: "Online, you have to give up control to gain power" (2003).
Ziel dieser Arbeit ist es, den partizipativen Journalismus innerhalb des Spannungsfel-des zwischen den traditionellen und den von Amateuren bestimmten Formen zu verstehen: Wie ist er entstanden? Wie lassen sich partizipative Projekte umsetzen? Und wie wirken sie sich auf den Journalismus insgesamt aus? Die Literatur zum Thema hat diese Fragen bisher noch nicht systematisch und zusammenhängend beantwortet. Diese Arbeit wird die verschiedenen Ansätze daher systematisieren und modellhaft darstellen.
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Produktinformationen

Titel: Mitmach-Medien
Untertitel: Wie eine stärkere Publikumsbeteiligung den Journalismus verändert
Autor:
EAN: 9783638868860
ISBN: 978-3-638-86886-0
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Journalistik
Anzahl Seiten: 106
Veröffentlichung: 30.11.2007
Jahr: 2007
Dateigrösse: 1.1 MB

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