Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Militär und Gesellschaft im Treuenbrietzen des 18. Jahrhunderts

  • E-Book (epub)
  • 134 Seiten
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, ... Weiterlesen
E-Books ganz einfach mit der kostenlosen Ex Libris-Reader-App lesen. Hier erhalten Sie Ihren Download-Link.
CHF 37.90
Download steht sofort bereit
Informationen zu E-Books
E-Books eignen sich auch für mobile Geräte (sehen Sie dazu die Anleitungen).
E-Books von Ex Libris sind mit Adobe DRM kopiergeschützt: Erfahren Sie mehr.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,5, Universität Potsdam (Historische Institut, Lehrstuhl für Militärgeschichte), Veranstaltung: Abschlussarbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Am Ende der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts beklagte der Historiker Ernst Willi Hansen in seinem Bericht 'Zur Problematik einer Sozialgeschichte des deutschen Militärs im 17. und 18. Jahrhundert' das inhaltliche Defizit der damaligen Militärgeschichte, sich mit ihrer vornehmsten Aufgabe, nämlich der Rekonstruktion der sozialen Wirklichkeit der Soldaten nicht zu beschäftigen. Bernhard R. Kroener erneuerte diesen Vorwurf fast eine Dekade später in seinem Literatur- und Forschungsbericht, in dem er resümierte, dass es noch an einer modernen Militärgeschichte in Deutschland fehle. Gleichzeitig verwies er auf die englische und französische Militärhistorie, die diesbezüglich fortschrittlicher sei. Seit mehr als zwei Jahrzehnten hat sich in Deutschland die Einstellung zur Militärgeschichte geändert. Dabei erfolgte eine Abkehr von einer reinen schlachten- und operationsgeschichtlichen Perspektive hin zu einer nun stärker sozialgeschichtlich betonten Betrachtungsweise. Dadurch öffnete sich die Militärgeschichte thematisch für einen größeren Personenkreis. Beispiele dafür sind die Untersuchungen zur Geschlechter- und Mentalitätsgeschichte von Beate Engelen und Jutta Nowosadtko. Ursächlich für das Ausblenden von sozialen Fragestellungen in der deutschen Militärgeschichte in der Vergangenheit waren vor allem zwei Aspekte: Zum einen hatten die deutschen Militärs, von denen der Großteil der militärgeschichtlichen Literatur noch bis heute stammt, bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts nur wenig Interesse an der Erforschung der sozialen Lebensumstände der Soldaten. Für sie war, wie bereits angedeutet, die Militärgeschichte bis dahin gleichbedeutend mit der Kriegsgeschichte. Die Sozialwissenschaftler ihrerseits hatten kaum Ambitionen sich auf das gesellschaftlich 'schwierige Terrain' des Militärs einzulassen. Zu stark waren nach wie vor ihre Vorbehalte gegen die Armee, da ihr die Katastrophen der beiden Weltkriege aus der jüngeren deutschen Geschichte anhafteten. Bereits 1816 war im preußischen Generalstab eine kriegsgeschichtliche Abteilung gegründet worden, in der Offiziere, nicht Historiker, eine 'amtliche Kriegsgeschichte' schrieben. Sie sollten vorrangig Erfahrungen aus der Praxis für die Praxis (Applikationswissenschaft)nutzbar machen - daher standen Themen wie Heeresaufbringung, -verfassung und -verwaltung, Kriegsrecht und vor allem Taktik und Strategie im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses. [...]

Produktinformationen

Titel: Militär und Gesellschaft im Treuenbrietzen des 18. Jahrhunderts
Autor:
EAN: 9783640775262
ISBN: 978-3-640-77526-2
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (epub)
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Neuzeit bis 1918
Anzahl Seiten: 134
Veröffentlichung: 01.12.2010
Jahr: 2010
Dateigrösse: 2.8 MB