Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Vom Antifaschismus zum Linksfaschismus? Die deutsche Studierenden-Bewegung der 1960er Jahre

  • E-Book (pdf)
  • 43 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Im vorliegenden Buch wird die Entwicklung der deutschen Studierenden-Bewegung in Deutschland, welche allgemein als '68er-Bewe... Weiterlesen
E-Books ganz einfach mit der kostenlosen Ex Libris-Reader-App lesen. Hier erhalten Sie Ihren Download-Link.
CHF 15.90
Download steht sofort bereit
Informationen zu E-Books
E-Books eignen sich auch für mobile Geräte (sehen Sie dazu die Anleitungen).
E-Books von Ex Libris sind mit Adobe DRM kopiergeschützt: Erfahren Sie mehr.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Information zu Vorbestellern
Bitte beachten Sie bei Vorbesteller, dass das Release-Datum nicht garantiert ist. Das E-Book kann früher oder später erscheinen. Sobald das E-Book erscheint, erhalten Sie im Verlaufe des Tages eine E-Mail mit dem Download-Link.

Beschreibung

Im vorliegenden Buch wird die Entwicklung der deutschen Studierenden-Bewegung in Deutschland, welche allgemein als '68er-Bewegung' bekannt ist, nachvollzogen. Die historische Analyse spannt den Bogen von den einsetzenden Debatten über die Kontinuitäten des Nationalsozialismus Ende der 1950er Jahre bis zum Höhepunkt und Niedergang der Studierenden-Bewegung Ende der 1960er Jahre. Den Ausgangspunkt der Protestbewegung, die im Spagat zwischen Kritischer Theorie und internationalistisch, antiimperialistischer Praxis versuchte die unbewältigte deutsche Nazivergangenheit und ihre Kontinuität zu skandalisieren, bildeten verschiedene Aktionen und Kampagnen in der Bonner Republik. Aus Kontroversen um eine Theorie des Faschismus entsponn sich jedoch bald die Praxis gegen ein vermeintlich 'neues 33' und der Faschismusbegriff reduzierte sich auf eine universalisierte Formel des Antikommunismus, welche die antisemitischen Spezifika des Nationalsozialismus völlig missachtete. Nachvollzogen wird folglich der antizionistische Turn der Bewegung bis hin zur militanten Praxis, welche letztlich in einem missglückten Brandanschlag auf die jüdische Gemeinde in Berlin am 9. November 1969 durch linke Aktivisten kulminierte. Das scheinbare Paradox zwischen dem antifaschistischen Anspruch der Protestbewegung und ihrem Niedergang im antisemitischen Wahn wird anhand der Kritik von Theodor W. Adorno, Jean Améry und anderen Zeitgenossen gedeutet und in die Tradition der deutschen Erinnerungskultur, welche mit der sogenannten 'Vergangenheitsbewältigung' bis heute fortlebt, gestellt.

Der Autor Daniel Schuch studierte bis September 2012 an der TU Dresden Geschichte, Politikwissenschaften und Soziologie. Seine Forschungsschwerpunkte in der Zeitgeschichte vertieft er seit dem Wintersemester 2012 im Master „Geschichte und Politik des 20.

Autorentext
Der Autor Daniel Schuch studierte bis September 2012 an der TU Dresden Geschichte, Politikwissenschaften und Soziologie. Seine Forschungsschwerpunkte in der Zeitgeschichte vertieft er seit dem Wintersemester 2012 im Master Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts an der FSU Jena.

Produktinformationen

Titel: Vom Antifaschismus zum Linksfaschismus? Die deutsche Studierenden-Bewegung der 1960er Jahre
Autor:
EAN: 9783955495893
ISBN: 978-3-95549-589-3
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Bachelor + Master Publishing
Genre: Zeitgeschichte (1945 bis 1989)
Anzahl Seiten: 43
Veröffentlichung: 01.02.2013
Jahr: 2013
Dateigrösse: 0.3 MB

Bewertungen

Gesamtübersicht

Meine Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel