Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

The Last Samurai - Japanische Geschichtsdarstellung im populären Kinofilm

  • E-Book (pdf)
  • 210 Seiten
(0) Erste Bewertung abgegeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
lt;p>Hollywood hat die Geschichte für sich entdeckt. Nach einer Ära der Sandalen- und Piratenfilme in den 60er u... Weiterlesen
E-Books ganz einfach mit der kostenlosen Ex Libris-Reader-App lesen. Hier erhalten Sie Ihren Download-Link.
CHF 36.90
Download steht sofort bereit
Informationen zu E-Books
E-Books eignen sich auch für mobile Geräte (sehen Sie dazu die Anleitungen).
E-Books von Ex Libris sind mit Adobe DRM kopiergeschützt: Erfahren Sie mehr.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Information zu Vorbestellern
Bitte beachten Sie bei Vorbesteller, dass das Release-Datum nicht garantiert ist. Das E-Book kann früher oder später erscheinen. Sobald das E-Book erscheint, erhalten Sie im Verlaufe des Tages eine E-Mail mit dem Download-Link.

Beschreibung

lt;p>Hollywood hat die Geschichte für sich entdeckt. Nach einer Ära der Sandalen- und Piratenfilme in den 60er und 70er Jahren, welche zum Teil ungewollt komisch wirken, präsentiert die Traumfabrik seit dem Erfolg von Ridley Scotts Gladiator im Jahr 2000 in regelmäßigen Abständen Filme, welche historische Stoffe verarbeiten. So entstand mittlerweile für dieses Phänomen der Begriff von Historywood. Im Gegensatz zu den Sandalen- und Piratenfilmen wirken diese auf den Betrachter als authentische Geschichtsdarstellungen. Um das zu erreichen betreibt Hollywood einen großen Aufwand: Mittels modernster Technik werden alte Kulturen (Rom, Japan etc.) wieder zum Leben erweckt, Historiker wirken hinter der Kamera als Berater und selbst die Drehbuchautoren erforschen historische Fakten. Und trotz dieses Aufwands erfolgt bei nahezu jedem Film ein Aufschrei der Wissenschaft, im Film würden Fakten nicht authentisch verarbeitet und gar verfälscht. Dabei wird übersehen, dass es sich beim populären Unterhaltungskino um eine Kunstform handelt, welche eigenen Regeln unterworfen ist. Drehbuch und Film folgen einem Muster, um die zu erzählende Geschichte für das Publikum spannend zu präsentieren. So muss an dieser Stelle gefragt werden, ob der Film als Transportmedium für geschichtliche Inhalte geeignet ist, und ob man den Wert des Filmes als Transportmedium nur an seiner authentischen Faktenwiedergabe festmachen kann, bzw. darf. Um sich diesem Thema zu nähern, gilt es einen Brückenschlag zwischen den Disziplinen der Geschichtswissenschaften und denen der Medienwissenschaften herzustellen. Jede für sich betrachtet kann der Komplexität dieser Problematik nicht gerecht werden.



Autorentext
Daniel Scherrer, Diplom-Staatswissenschaftler, Studium der Staats- und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr in München mit Schwerpunkt in Geschichte und derer medialer Vermittlung. Derzeit tätig als Offizier im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung (BmVg).

Klappentext

Hollywood hat die Geschichte für sich entdeckt. Nach einer Ära der Sandalen- und Piratenfilme in den 60er und 70er Jahren, welche zum Teil ungewollt komisch wirken, präsentiert die Traumfabrik seit dem Erfolg von Ridley Scotts Gladiator im Jahr 2000 in regelmäßigen Abständen Filme, welche historische Stoffe verarbeiten. So entstand mittlerweile für dieses Phänomen der Begriff von Historywood. Im Gegensatz zu den Sandalen- und Piratenfilmen wirken diese auf den Betrachter als authentische Geschichtsdarstellungen. Um das zu erreichen betreibt Hollywood einen großen Aufwand: Mittels modernster Technik werden alte Kulturen (Rom, Japan etc.) wieder zum Leben erweckt, Historiker wirken hinter der Kamera als Berater und selbst die Drehbuchautoren erforschen historische Fakten. Und trotz dieses Aufwands erfolgt bei nahezu jedem Film ein Aufschrei der Wissenschaft, im Film würden Fakten nicht authentisch verarbeitet und gar verfälscht. Dabei wird übersehen, dass es sich beim populären Unterhaltungskino um eine Kunstform handelt, welche eigenen Regeln unterworfen ist. Drehbuch und Film folgen einem Muster, um die zu erzählende Geschichte für das Publikum spannend zu präsentieren. So muss an dieser Stelle gefragt werden, ob der Film als Transportmedium für geschichtliche Inhalte geeignet ist, und ob man den Wert des Filmes als Transportmedium nur an seiner authentischen Faktenwiedergabe festmachen kann, bzw. darf. Um sich diesem Thema zu nähern, gilt es einen Brückenschlag zwischen den Disziplinen der Geschichtswissenschaften und denen der Medienwissenschaften herzustellen. Jede für sich betrachtet kann der Komplexität dieser Problematik nicht gerecht werden.



Zusammenfassung
Hollywood hat die Geschichte für sich entdeckt. Nach einer Ära der Sandalen- und Piratenfilme in den 60er und 70er Jahren, welche zum Teil ungewollt komisch wirken, präsentiert die Traumfabrik seit dem Erfolg von Ridley Scotts Gladiator im Jahr 2000 in regelmäßigen Abständen Filme, welche historische Stoffe verarbeiten. So entstand mittlerweile für dieses Phänomen der Begriff von Historywood. Im Gegensatz zu den Sandalen- und Piratenfilmen wirken diese auf den Betrachter als authentische Geschichtsdarstellungen. Um das zu erreichen betreibt Hollywood einen großen Aufwand: Mittels modernster Technik werden alte Kulturen (Rom, Japan etc.) wieder zum Leben erweckt, Historiker wirken hinter der Kamera als Berater und selbst die Drehbuchautoren erforschen historische Fakten. Und trotz dieses Aufwands erfolgt bei nahezu jedem Film ein Aufschrei der Wissenschaft, im Film würden Fakten nicht authentisch verarbeitet und gar verfälscht. Dabei wird übersehen, dass es sich beim populären Unterhaltungskino um eine Kunstform handelt, welche eigenen Regeln unterworfen ist. Drehbuch und Film folgen einem Muster, um die zu erzählende Geschichte für das Publikum spannend zu präsentieren. So muss an dieser Stelle gefragt werden, ob der Film als Transportmedium für geschichtliche Inhalte geeignet ist, und ob man den Wert des Filmes als Transportmedium nur an seiner authentischen Faktenwiedergabe festmachen kann, bzw. darf. Um sich diesem Thema zu nähern, gilt es einen Brückenschlag zwischen den Disziplinen der Geschichtswissenschaften und denen der Medienwissenschaften herzustellen. Jede für sich betrachtet kann der Komplexität dieser Problematik nicht gerecht werden.

Produktinformationen

Titel: The Last Samurai - Japanische Geschichtsdarstellung im populären Kinofilm
Untertitel: Japanische Geschichtsdarstellung im populären Kinofilm
Autor:
EAN: 9783836621991
ISBN: 978-3-8366-2199-1
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplomica
Genre: Geschichte
Anzahl Seiten: 210
Veröffentlichung: 01.03.2009
Jahr: 2009
Dateigrösse: 18.6 MB

Bewertungen

Gesamtübersicht

Meine Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel


Zuletzt angesehen
Verlauf löschen