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Die Bundeswehr in Afghanistan

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  • 27 Seiten
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Die Bundeswehr - Aufgabe und Rolle während und nach dem Ende des Ost-West-Konflikts, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Eine Leitfrage erscheint in diesem Zusammenhang evident: In wiefern wird die von Franz-Josef Meiers postulierte Rote Linie auf Grund der veränderten Sicherheitslage in Afghanistan durch die Regierung-Merkel überschritten? Zugespitzt formuliert: Wird zukünftig reguläre deutsche Kampftruppe offensiv in Afghanistan eingesetzt werden? Folgende Kriterien der Einsätze werden zur Beantwortung der Fragestellung herangezogen: Erstens, welche außenpolitischen Forderungen von Seiten der Alliierten wurden der Bundesregierung bei der Entscheidung zur Entsendung von deutschen Soldaten gemacht? Und unter welchem innenpolitischen Druck bzw. Gegendruck wurden diese Entscheidungen getroffen? Und zweitens, welche Konsequenzen, bzw. welche Entscheidungen trafen die Bundesregierung und der Bundestag daraufhin? Genauer: Wie sah der jeweilige quantitative (etwa Umfang und Dauer der Einsätze) und wie der qualitative Ansatz (etwa Auftrag, rules of engagement (ROE), Art der Truppe und Ausrüstung) aus? Vor der Beantwortung der Fragestellung wird zunächst in Kapitel II der theoretische Rahmen der Arbeit definiert. Dabei werden zum einen die in dem Buch 'Zu neuen Ufern?' zusammengefassten vier Ansätze zur außenpolitischen Entwicklung Deutschlands nach der Wiedervereinigung - der defensiv Neorealismus, der rationale Institutionalismus, der demokratische Liberalismus sowie der Sozialkonstruktivismus - von Franz-Josef Meiers betrachtet. Und zum anderen, basierend auf dem Text 'Deutsche Auslandseinsätze in der Multilaterismusfalle' von Markus Kaim, das Konzept der Multilateralismusfalle, dessen Argumentation deutlich in der Tradition des rationalen Institutionalismus steht, beschrieben. In Kapitel III folgt eine Darstellung der Entwicklung des deutschen Engagements in den gegenwärtigen Afghanistan-Einsätzen OEF und ISAF. Als Quelle dienten hauptsächlich die Texte 'Auslandseinsätze der Bundeswehr' von Lutz Holländer sowie 'Die roten Linien der deutschen Außenpolitik' und 'Crossing the red lines' von Meiers. Es wird sowohl eine quantitative, als auch eine qualitative Steigerung in der Beteiligung an den Einsätzen erkennbar. Allerdings ist es fraglich in wiefern die Merkel-Regierung die von ihrem Vorgänger gesteckten Grenzen überschreitet. Eindeutig scheint zu sein, inwiefern Deutschland tatsächlich in der Multilateralismusfalle steckt. Dies wird abschließend im letzten Kapitel erörtert

Klappentext

[...] Eine Leitfrage erscheint in diesem Zusammenhang evident: In wiefern wird die von Franz-Josef Meiers postulierte Rote Linie auf Grund der veränderten Sicherheitslage in Afghanistan durch die Regierung-Merkel überschritten? Zugespitzt formuliert: Wird zukünftig reguläre deutsche Kampftruppe offensiv in Afghanistan eingesetzt werden? Folgende Kriterien der Einsätze werden zur Beantwortung der Fragestellung herangezogen: Erstens, welche außenpolitischen Forderungen von Seiten der Alliierten wurden der Bundesregierung bei der Entscheidung zur Entsendung von deutschen Soldaten gemacht? Und unter welchem innenpolitischen Druck bzw. Gegendruck wurden diese Entscheidungen getroffen? Und zweitens, welche Konsequenzen, bzw. welche Entscheidungen trafen die Bundesregierung und der Bundestag daraufhin? Genauer: Wie sah der jeweilige quantitative (etwa Umfang und Dauer der Einsätze) und wie der qualitative Ansatz (etwa Auftrag, rules of engagement (ROE), Art der Truppe und Ausrüstung) aus? Vor der Beantwortung der Fragestellung wird zunächst in Kapitel II der theoretische Rahmen der Arbeit definiert. Dabei werden zum einen die in dem Buch "Zu neuen Ufern?" zusammengefassten vier Ansätze zur außenpolitischen Entwicklung Deutschlands nach der Wiedervereinigung - der defensiv Neorealismus, der rationale Institutionalismus, der demokratische Liberalismus sowie der Sozialkonstruktivismus - von Franz-Josef Meiers betrachtet. Und zum anderen, basierend auf dem Text "Deutsche Auslandseinsätze in der Multilaterismusfalle" von Markus Kaim, das Konzept der Multilateralismusfalle, dessen Argumentation deutlich in der Tradition des rationalen Institutionalismus steht, beschrieben. In Kapitel III folgt eine Darstellung der Entwicklung des deutschen Engagements in den gegenwärtigen Afghanistan-Einsätzen OEF und ISAF. Als Quelle dienten hauptsächlich die Texte "Auslandseinsätze der Bundeswehr" von Lutz Holländer sowie "Die roten Linien der deutschen Außenpolitik" und "Crossing the red lines" von Meiers. Es wird sowohl eine quantitative, als auch eine qualitative Steigerung in der Beteiligung an den Einsätzen erkennbar. Allerdings ist es fraglich in wiefern die Merkel-Regierung die von ihrem Vorgänger gesteckten Grenzen überschreitet. Eindeutig scheint zu sein, inwiefern Deutschland tatsächlich in der Multilateralismusfalle steckt. Dies wird abschließend im letzten Kapitel erörtert

Produktinformationen

Titel: Die Bundeswehr in Afghanistan
Untertitel: Eine Zivilmacht in der Multilateralismusfalle?
Autor:
EAN: 9783640371709
ISBN: 978-3-640-37170-9
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Vergleichende und internationale Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 27
Veröffentlichung: 13.07.2009
Jahr: 2009
Dateigrösse: 0.6 MB

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