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Die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges auf die Hansestadt Lübeck

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  • 21 Seiten
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die militärischen Kämpfe zwischen Kaiser und Reichsterritorien in den ersten Kriegsjahren des Dreißigjährigen Krieges waren noch konfessionell klar konturiert und regional begrenzt. Erst in den Folgejahren dehnte sich das Kriegsgeschehen auf weite Räume und wechselnde Kriegsziele aus. Die Konzentration der Kriegsschauplätze lag dabei im Nordosten , Westen und Südwesten des Reiches. Auch in Nordwestdeutschland gab es einige Gebiete, die von Krieg und Zerstörung betroffen waren. Der obere Weserraum sowie das weiter östlich verlaufende Leinetal wurden als Durchgangsraum bei Truppenbewegungen genutzt. Die Folge waren Einquartierungen, Plünderungen und Belagerungen sowie Zerstörungen in Dörfern und Städten, was zu erheblichen Bevölkerungsverlusten führte.
Das beste Mittel gegen diese Belagerungen, Plünderungen oder gar Zerstörungen war in erster Linie ein gut funktionierendes Verteidigungswesen der Städte. Innerhalb der Gesamtentwicklung des mitteleuropäischen Städtewesens bildet der hansische Raum, was den bürgerlichen Festungsbau angeht, einen mit Verdichtungszonen sehr kennzeichnend abgehobenen Bereich. Vor allem die Hansestädte Bremen, Hamburg und Lübeck begannen schon vor dem Dreißigjährigen Krieg damit, ihre Stadtmauern zu stärken, Bürgergarden aufzustellen und auch das Umland durch die Landwehr zu schützen. Die Städte hätten im Falle einer Belagerung ihren Lebensnerv - den Handel - eingebüßt. Auch ihre Stellung als führendes Mitglied des langsam zerfallenden Hansebundes wäre stark gefährdet gewesen.
In dieser Hausarbeit soll daher die Frage geklärt werden, ob die Hansestadt Lübeck als führende Hansestadt vom Dreißigjährigen Krieg profitiert hat, wie das Verteidigungswesen aussah und welche Bedeutung der Krieg für die Stadt hatte. Um einen umfassenden Überblick geben zu können, soll zuerst erörtert werden, inwieweit Nordwestdeutschland vom Krieg betroffen war und welche Auseinandersetzungen dort stattfanden. Danach soll die Rolle des Hansebundes im 17. Jahrhundert näher erläutert werden. Anschließend wird auf die Hansestadt Lübeck vor dem Dreißigjährigen Krieg eingegangen. Das Verteidigungswesen und Lübeck während des Dreißigjährigen Kriegen bilden dann den Hauptteil dieser Arbeit. Abschließend soll die Frage beantwortet werden, ob man Lübeck als Kriegsprofiteur sehen kann oder nicht.


Klappentext

Die militärischen Kämpfe zwischen Kaiser und Reichsterritorien in den ersten Kriegsjahren des Dreißigjährigen Krieges waren noch konfessionell klar konturiert und regional begrenzt. Erst in den Folgejahren dehnte sich das Kriegsgeschehen auf weite Räume und wechselnde Kriegsziele aus. Die Konzentration der Kriegsschauplätze lag dabei im Nordosten , Westen und Südwesten des Reiches. Auch in Nordwestdeutschland gab es einige Gebiete, die von Krieg und Zerstörung betroffen waren. Der obere Weserraum sowie das weiter östlich verlaufende Leinetal wurden als Durchgangsraum bei Truppenbewegungen genutzt. Die Folge waren Einquartierungen, Plünderungen und Belagerungen sowie Zerstörungen in Dörfern und Städten, was zu erheblichen Bevölkerungsverlusten führte.
Das beste Mittel gegen diese Belagerungen, Plünderungen oder gar Zerstörungen war in erster Linie ein gut funktionierendes Verteidigungswesen der Städte. Innerhalb der Gesamtentwicklung des mitteleuropäischen Städtewesens bildet der hansische Raum, was den bürgerlichen Festungsbau angeht, einen mit Verdichtungszonen sehr kennzeichnend abgehobenen Bereich. Vor allem die Hansestädte Bremen, Hamburg und Lübeck begannen schon vor dem Dreißigjährigen Krieg damit, ihre Stadtmauern zu stärken, Bürgergarden aufzustellen und auch das Umland durch die Landwehr zu schützen. Die Städte hätten im Falle einer Belagerung ihren Lebensnerv - den Handel - eingebüßt. Auch ihre Stellung als führendes Mitglied des langsam zerfallenden Hansebundes wäre stark gefährdet gewesen.
In dieser Hausarbeit soll daher die Frage geklärt werden, ob die Hansestadt Lübeck als führende Hansestadt vom Dreißigjährigen Krieg profitiert hat, wie das Verteidigungswesen aussah und welche Bedeutung der Krieg für die Stadt hatte. Um einen umfassenden Überblick geben zu können, soll zuerst erörtert werden, inwieweit Nordwestdeutschland vom Krieg betroffen war und welche Auseinandersetzungen dort stattfanden. Danach soll die Rolle des Hansebundes im 17. Jahrhundert näher erläutert werden. Anschließend wird auf die Hansestadt Lübeck vor dem Dreißigjährigen Krieg eingegangen. Das Verteidigungswesen und Lübeck während des Dreißigjährigen Kriegen bilden dann den Hauptteil dieser Arbeit. Abschließend soll die Frage beantwortet werden, ob man Lübeck als Kriegsprofiteur sehen kann oder nicht.

Produktinformationen

Titel: Die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges auf die Hansestadt Lübeck
Autor:
EAN: 9783638594691
ISBN: 978-3-638-59469-1
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Mittelalter
Anzahl Seiten: 21
Veröffentlichung: 13.02.2007
Jahr: 2007
Dateigrösse: 0.1 MB

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