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Evaluationsforschung in der Politikfeldanalyse

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Methoden, Forschung, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen (Sozialwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Einführung in die Politikwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon als Kleinkind fängt der Mensch an, Erfahrungen zu sammeln. Stellt ein Kind fest, dass es die heiße Herdplatte lieber nicht ein zweites Mal berührt, da dies zu Schmerzen führt, so evaluiert es. Evaluation ist eine Methode, um Erfahrungswissen zu sammeln. Man sammelt Informationen, bewertet diese und fällt daraufhin Entscheidungen. Besonders im politischen Prozess sind Evaluationen unerlässlich. Innerhalb des Modells des Policy-Cycles erfüllen Evaluationen die Aufgabe, Ergebnisse von politischen Programmen und Maßnahmen zu erfassen und zu bewerten. Außerdem wird überprüft, ob die gewollten Ziele und Wirkungen tatsächlich erreicht werden. Gleichzeitig hat sich die Evaluationsforschung als Teilbereich der Politikfeldanalyse etabliert, in der der Fokus auf den sozialen und wirtschaftlichen Folgen von politischen Programmen liegt. Hierbei wird auch nach den intendierten und nicht-intendierten Wirkungen von Politiken geforscht. Evaluationen können oft einen sehr perspektivistischen Charakter annehmen. Dieser hängt stark davon ab, welche Ziele und Wirkungen beobachtet werden, und wer evaluiert bzw. wer eine Evaluation in Auftrag gegeben hat. Je nachdem welche Interessengruppen Einfluss haben, kann sie darauf ausgerichtet sein, eine bestimmte Politik zu unterstützen oder zu behindern. Damit können Evaluationen in einem gewissen Rahmen als politische Tätigkeit angesehen werden, die weitreichenden Einfluss auf Gestaltung, Kontrolle und Verabschiedung politischer Programme haben kann. Diese hohe Komplexität von Evaluationen, welche weit über ihre, auf den ersten Blick, kleine Rolle als simple Phase innerhalb des Policy-Cycles hinausgeht, soll im weiteren Verlauf dieser Hausarbeit aufgezeigt werden. Hierfür ist es hilfreich, zunächst die Entwicklung der Evaluationsforschung in den USA, Europa und Deutschland zu betrachten. Danach wird aufgezeigt, welche konkrete Anwendung sie in der Politikfeldanalyse findet und welche Kriterien bei der Bewertung von Evaluationen zu beachten sind. Ferner wird die Frage geklärt, ob und wodurch hierbei Probleme entstehen und wie diese möglichst vermieden werden können.

Klappentext

Schon als Kleinkind fängt der Mensch an, Erfahrungen zu sammeln. Stellt ein Kind fest, dass es die heiße Herdplatte lieber nicht ein zweites Mal berührt, da dies zu Schmerzen führt, so evaluiert es. Evaluation ist eine Methode, um Erfahrungswissen zu sammeln. Man sammelt Informationen, bewertet diese und fällt daraufhin Entscheidungen. Besonders im politischen Prozess sind Evaluationen unerlässlich. Innerhalb des Modells des Policy-Cycles erfüllen Evaluationen die Aufgabe, Ergebnisse von politischen Programmen und Maßnahmen zu erfassen und zu bewerten. Außerdem wird überprüft, ob die gewollten Ziele und Wirkungen tatsächlich erreicht werden. Gleichzeitig hat sich die Evaluationsforschung als Teilbereich der Politikfeldanalyse etabliert, in der der Fokus auf den sozialen und wirtschaftlichen Folgen von politischen Programmen liegt. Hierbei wird auch nach den intendierten und nicht-intendierten Wirkungen von Politiken geforscht. Evaluationen können oft einen sehr perspektivistischen Charakter annehmen. Dieser hängt stark davon ab, welche Ziele und Wirkungen beobachtet werden, und wer evaluiert bzw. wer eine Evaluation in Auftrag gegeben hat. Je nachdem welche Interessengruppen Einfluss haben, kann sie darauf ausgerichtet sein, eine bestimmte Politik zu unterstützen oder zu behindern. Damit können Evaluationen in einem gewissen Rahmen als politische Tätigkeit angesehen werden, die weitreichenden Einfluss auf Gestaltung, Kontrolle und Verabschiedung politischer Programme haben kann. Diese hohe Komplexität von Evaluationen, welche weit über ihre, auf den ersten Blick, kleine Rolle als simple Phase innerhalb des Policy-Cycles hinausgeht, soll im weiteren Verlauf dieser Hausarbeit aufgezeigt werden. Hierfür ist es hilfreich, zunächst die Entwicklung der Evaluationsforschung in den USA, Europa und Deutschland zu betrachten. Danach wird aufgezeigt, welche konkrete Anwendung sie in der Politikfeldanalyse findet und welche Kriterien bei der Bewertung von Evaluationen zu beachten sind. Ferner wird die Frage geklärt, ob und wodurch hierbei Probleme entstehen und wie diese möglichst vermieden werden können.

Produktinformationen

Titel: Evaluationsforschung in der Politikfeldanalyse
Autor:
EAN: 9783656488293
ISBN: 978-3-656-48829-3
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Allgemeines, Lexika
Anzahl Seiten: 15
Veröffentlichung: 02.09.2013
Jahr: 2013
Dateigrösse: 0.5 MB

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