Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Vom Befund zur Anschauung

  • E-Book (pdf)
  • 216 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Magisterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Archäologie, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Winckelmann-Inst... Weiterlesen
E-Books ganz einfach mit der kostenlosen Ex Libris-Reader-App lesen. Hier erhalten Sie Ihren Download-Link.
CHF 20.90
Download steht sofort bereit
Informationen zu E-Books
E-Books eignen sich auch für mobile Geräte (sehen Sie dazu die Anleitungen).
E-Books von Ex Libris sind mit Adobe DRM kopiergeschützt: Erfahren Sie mehr.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Information zu Vorbestellern
Bitte beachten Sie bei Vorbesteller, dass das Release-Datum nicht garantiert ist. Das E-Book kann früher oder später erscheinen. Sobald das E-Book erscheint, erhalten Sie im Verlaufe des Tages eine E-Mail mit dem Download-Link.

Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Archäologie, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Winckelmann-Institut für Klassische Archäologie), Veranstaltung: Klassische Archäologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Für die graphische Rekonstruktion antiker Architektur steht gegenwärtig ein breites Spektrum an Darstellungsformen zur Verfügung. Es reicht von nüchterner Aufnahme der Grabungsbefunde mit angedeuteten Ergänzungen bis hin zur lückenlos ausgearbeiteten Anschauung; von exakter und präziser Bauzeichnung in der Tradition architektonischer Konstruktionszeichnungen bis hin zu naturalistisch wirkenden Computergraphiken und suggestiven Illustrationen. Die Vielfalt an Darstellungsformen ist sicherlich als Reaktion auf unterschiedliche Ansprüche zu verstehen, die an sie geknüpft werden. So hat sich innerhalb der archäologischen Fächer eine Tradition von geeigneten Darstellungsformen für die Dokumentation von Befunden und die Kommunikation von Hypothesen entwickelt, die sich stark anlehnt an den Umgang mit Bildformen innerhalb der Fachrichtung der Architektur und im Speziellen der Bauforschung. Die archäologische Dokumentation ist heute geprägt von der nüchternen Sachlichkeit ihrer Bildsprache, von Reduktion, Abstraktion und Normierung der graphischen Mittel. Das Bild und die Bilder, die aus diesem wissenschaftlichen Zugang entstehen, sind gekennzeichnet durch die Lücke und durch den Kontrast zwischen dichter Information und Leerstellen. Dagegen steht das Verlangen eines geschlossenen, erfahrbaren Bildes, dass die Sicht auf das unversehrte Original erlaubt und einen Einblick bietet in den antiken Urzustand in seiner ursprünglichen Lebenswirklichkeit. Die anschauliche Rekonstruktion schließt die Lücke zwischen wissenschaftlich diskreten Informationsbeständen und dem Bedürfnis nach einer geschlossenen Interpretation, dem Wunsch, die überlieferten Baufragmente zu einem 'sinnvollen, vielleicht auch ersehnten Ganzen zu vervollständigen'. Den größten Impuls erfuhr die graphische Rekonstruktion von Architektur in den letzten Jahren aus den Möglichkeiten der Visualisierung am Computer. Die zugrunde liegende Methode der vorliegenden Arbeit ist die Bildanalyse. Die Rekonstruktionszeichnungen werden hinsichtlich der Art ihrer Umsetzung, der graphischen Mittel und Codierungen, der Bildauswahl sowie der veranschaulichten Inhalte untersucht.

Klappentext

Für die graphische Rekonstruktion antiker Architektur steht gegenwärtig ein breites Spektrum an Darstellungsformen zur Verfügung. Es reicht von nüchterner Aufnahme der Grabungsbefunde mit angedeuteten Ergänzungen bis hin zur lückenlos ausgearbeiteten Anschauung; von exakter und präziser Bauzeichnung in der Tradition architektonischer Konstruktionszeichnungen bis hin zu naturalistisch wirkenden Computergraphiken und suggestiven Illustrationen. Die Vielfalt an Darstellungsformen ist sicherlich als Reaktion auf unterschiedliche Ansprüche zu verstehen, die an sie geknüpft werden. So hat sich innerhalb der archäologischen Fächer eine Tradition von geeigneten Darstellungsformen für die Dokumentation von Befunden und die Kommunikation von Hypothesen entwickelt, die sich stark anlehnt an den Umgang mit Bildformen innerhalb der Fachrichtung der Architektur und im Speziellen der Bauforschung. Die archäologische Dokumentation ist heute geprägt von der nüchternen Sachlichkeit ihrer Bildsprache, von Reduktion, Abstraktion und Normierung der graphischen Mittel. Das Bild und die Bilder, die aus diesem wissenschaftlichen Zugang entstehen, sind gekennzeichnet durch die Lücke und durch den Kontrast zwischen dichter Information und Leerstellen. Dagegen steht das Verlangen eines geschlossenen, erfahrbaren Bildes, dass die Sicht auf das unversehrte Original erlaubt und einen Einblick bietet in den antiken Urzustand in seiner ursprünglichen Lebenswirklichkeit. Die anschauliche Rekonstruktion schließt die Lücke zwischen wissenschaftlich diskreten Informationsbeständen und dem Bedürfnis nach einer geschlossenen Interpretation, dem Wunsch, die überlieferten Baufragmente zu einem "sinnvollen, vielleicht auch ersehnten Ganzen zu vervollständigen". Den größten Impuls erfuhr die graphische Rekonstruktion von Architektur in den letzten Jahren aus den Möglichkeiten der Visualisierung am Computer. Die zugrunde liegende Methode der vorliegenden Arbeit ist die Bildanalyse. Die Rekonstruktionszeichnungen werden hinsichtlich der Art ihrer Umsetzung, der graphischen Mittel und Codierungen, der Bildauswahl sowie der veranschaulichten Inhalte untersucht.

Produktinformationen

Titel: Vom Befund zur Anschauung
Untertitel: Architekturinszenierungen in neueren, graphischen Rekonstruktionen
Autor:
EAN: 9783656071860
ISBN: 978-3-656-07186-0
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Geschichte
Anzahl Seiten: 216
Veröffentlichung: 30.11.2011
Jahr: 2011
Dateigrösse: 8.4 MB

Bewertungen

Gesamtübersicht

Meine Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel


Zuletzt angesehen
Verlauf löschen