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Über das Verhältnis von Zahl und Wirklichkeit
Daniel Fischer

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Beschreibung

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Dipl. Soz. Daniel Fischer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität der Bundeswehr München.

Vorwort
Der Umgang mit statistischem Wissen im massenmedialen Diskurs



Autorentext
Dipl. Soz. Daniel Fischer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität der Bundeswehr München.

Klappentext
Statistisches Wissen gehört zum Grundbestand politischer und öffentlicher Diskurse. Dabei haftet Tabellen, Zahlen und Quoten gleichsam eine Aura des Faktischen an, welche aber nicht Effekt der Zahlen selbst ist, sondern Ergebnis einer bestimmten, erstmodernen Erwartungshaltung an das Wissenschaftssystem. Die Theorie Reflexiver Modernisierung behauptet generell eine tiefgreifende Veränderung im Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft. Welche Folgen hat dies jedoch für wissenschaftliches und statistisches Wissen im öffentlichen Diskurs? Verblasst die Aura des Faktischen und die Zahlen erzeugen bloß mehr substanzlose Aha-Effekte (Luhmann), oder treten neue, alternative Deutungsmuster an die Stelle des erstmodernen Wissenschaftsoptimismus? Am Diskurs über Arbeitslosigkeit untersucht Daniel Fischer, wie statistisches Wissen einen gesellschaftlichen Gegenstand formt und diesem eine politische Faktizität verleiht. Außerdem interpretiert er dessen Stellenwert im historischen Vergleich zeitdiagnostisch. Das Buch richtet sich an Dozierende und Studierende der Soziologie, der Politikwissenschaften und der Kommunikationswissenschaften ebenso wie an HistorikerInnen und JournalistInnen.



Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit entstand im Kontext des Sonderforschungsbereichs 536 (Reflexive Modernisierung). Dieser beschäftigt sich mit Folgeproblemen der Modernisierung der Moderne, die unter anderem das Verhältnis von Wiss- schaft und Gesellschaft betreffen. In ihrem eigenen Selbstverständnis sind - derne Gesellschaften wissenschaftsgesteuerte Arbeitsgesellschaften, die ihre Probleme rational, nämlich unter Bezug auf wissenschaftliche Deutungsmuster und Berechnungsverfahren zu bewältigen versuchen. Dies gilt auch für das T- ma Arbeitslosigkeit, das seit langem entsprechend inszeniert wird. So hat sich die Verkündigung der monatlichen Arbeitslosenzahlen in Deutschland zu einem festen Ritual entwickelt, auf das kaum mehr verzichtet werden kann. Aber mit seiner Verwissenschaftlichung verändert sich der Diskurs über die Arbeitslos- keit, und dies betrifft sowohl die Art und Weise, wie die monatlichen Zahlen verkündet werden, als auch die Einschätzung ihrer Bedeutung. Genau hier setzt die Untersuchung von Daniel Fischer an. Sein Thema ist der Umgang mit statistischem Wissen im massenmedialen Diskurs über Arbei- losigkeit. Für drei Schlüsseljahre, nämlich 1973, 1982 und 2005, rekonstruiert er die jeweilige Diskurslandschaft, wobei seine Befunde über das Fallbeispiel - beitslosigkeit weit hinaus gehen. Seine Analysen lassen eine Gleichzeitigkeit von Universalisierung und Relativierung zahlengestützter Diskurse erkennen, die auf das verweisen, was man einen reflexiv-modernen Umgang mit den Kate- rien von Zahl und Maß nennen könnte. Dieser läuft keineswegs auf eine schli- te Herrschaft der Zahlen hinaus, auch wenn diese mehr Macht bekommen.

Inhalt
Aufbau der Arbeit.- Theorie.- Die Arbeitslosigkeit der Gesellschaft.- Methodische Anlage.- 1973 Geschichte einer numerischen Größe.- 1982 Geschichte einer numerischen Konstante.- 2005 Geschichte einer numerischen Variable.- Ergebnisse.

Produktinformationen

Titel: Über das Verhältnis von Zahl und Wirklichkeit
Untertitel: Untersuchung über den Umgang mit statistischem Wissen im massenmedialen Diskurs über Arbeitslosigkeit
Autor: Daniel Fischer
EAN: 9783531916620
ISBN: 978-3-531-91662-0
Format: PDF
Herausgeber: Vs Verlag
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 194
Veröffentlichung: 22.11.2010
Jahr: 2010
Dateigrösse: 2.5 MB
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