Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Probleme der Besteuerung von Stock Options auf Seiten des Arbeitnehmers bei grenzüberschreitender Personalentsendung

  • E-Book (pdf)
  • 87 Seiten
(0) Erste Bewertung abgegeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Gewährung von Aktienoptionen (Stock Options) als Teil der Vergütung von Führungskr&au... Weiterlesen
E-Books ganz einfach mit der kostenlosen Ex Libris-Reader-App lesen. Hier erhalten Sie Ihren Download-Link.
CHF 60.90
Download steht sofort bereit
Informationen zu E-Books
E-Books eignen sich auch für mobile Geräte (sehen Sie dazu die Anleitungen).
E-Books von Ex Libris sind mit Adobe DRM kopiergeschützt: Erfahren Sie mehr.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Information zu Vorbestellern
Bitte beachten Sie bei Vorbesteller, dass das Release-Datum nicht garantiert ist. Das E-Book kann früher oder später erscheinen. Sobald das E-Book erscheint, erhalten Sie im Verlaufe des Tages eine E-Mail mit dem Download-Link.

Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Gewährung von Aktienoptionen (Stock Options) als Teil der Vergütung von Führungskräften besitzt in den USA eine lange Tradition. In Großbritannien und Frankreich sind Stock Options mittlerweile ebenfalls weit verbreitet. Seit der Gesetzesänderung durch das KonTraG im Jahre 1998, durch das der gesetzliche Rahmen für die Einführung von Stock Options verbessert wurde, hat aber auch hierzulande die Bedeutung der Aktienoptionsprogramme stark zugenommen. Trotz der Kursverluste der vergangenen Monate setzt sich diese Entwicklung in der laufenden Hauptversammlungssaison fort. Dennoch ist Deutschland mit 250 Stock-Options-gewährenden Unternehmen im internationalen Vergleich noch ein „Entwicklungsland“ bei der Vergabe von Aktienoptionen an führende Mitarbeiter. Mit zunehmender Internationalisierung und Globalisierung wächst die Mobilität der Arbeitnehmer. Vor allem „Global Player“ bedienen sich der grenzüberschreitenden Personalentsendung zur weltweiten Erschließung von Märkten, und versuchen dabei nicht selten qualifizierte Führungskräfte durch die Ausgabe von Stock Options an sich zu binden. Im Rahmen einer Entsendung üben Arbeitnehmer häufig für ein Unternehmen in mehreren Staaten zeitgleich ihre unselbständige Tätigkeit aus oder werden in zeitlicher Abfolge in verschiedenen Staaten tätig. Derartige Auslandsaktivitäten bedürfen einer frühzeitigen Planung, u.a. auch in steuerlicher Hinsicht. Aufgrund der international uneinheitlichen Besteuerung muss dem Vergütungsbestandteil Stock Options besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die nationalen Besteuerungs-unterschiede bergen dabei in grenzüberschreitenden Fällen die Gefahr der Doppel- oder sogar Mehrfachbesteuerung der Einkünfte aus den Stock Options, wodurch die Durchführung eines ökonomisch vorteilhaften Auslandseinsatzes stark an Attraktivität verlieren kann und ggf. aus steuerlichen Gründen völlig verworfen werden muss. Dies stellt innerhalb der EU möglicherweise einen Verstoß gegen das Recht der Arbeitnehmer auf Freizügigkeit dar, zumindest aber bedeutet es eine Beeinträchtigung des internationalen Tätigwerdens von Arbeitnehmern. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Frage nach der steuerlichen Behandlung der Einkünfte aus Stock Options auf Seiten von Arbeitnehmern, die zeitlich befristet in verschiedenen Staaten für konzernzugehörige Gesellschaften tätig werden, sog. „Expatriates“. Untersucht wird im Folgenden, in welchen Punkten sich die nationalen Steuerhoheiten [...]

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Gewährung von Aktienoptionen (Stock Options) als Teil der Vergütung von Führungskräften besitzt in den USA eine lange Tradition. In Großbritannien und Frankreich sind Stock Options mittlerweile ebenfalls weit verbreitet. Seit der Gesetzesänderung durch das KonTraG im Jahre 1998, durch das der gesetzliche Rahmen für die Einführung von Stock Options verbessert wurde, hat aber auch hierzulande die Bedeutung der Aktienoptionsprogramme stark zugenommen. Trotz der Kursverluste der vergangenen Monate setzt sich diese Entwicklung in der laufenden Hauptversammlungssaison fort. Dennoch ist Deutschland mit 250 Stock-Options-gewährenden Unternehmen im internationalen Vergleich noch ein Entwicklungsland bei der Vergabe von Aktienoptionen an führende Mitarbeiter. Mit zunehmender Internationalisierung und Globalisierung wächst die Mobilität der Arbeitnehmer. Vor allem Global Player bedienen sich der grenzüberschreitenden Personalentsendung zur weltweiten Erschließung von Märkten, und versuchen dabei nicht selten qualifizierte Führungskräfte durch die Ausgabe von Stock Options an sich zu binden. Im Rahmen einer Entsendung üben Arbeitnehmer häufig für ein Unternehmen in mehreren Staaten zeitgleich ihre unselbständige Tätigkeit aus oder werden in zeitlicher Abfolge in verschiedenen Staaten tätig. Derartige Auslandsaktivitäten bedürfen einer frühzeitigen Planung, u.a. auch in steuerlicher Hinsicht. Aufgrund der international uneinheitlichen Besteuerung muss dem Vergütungsbestandteil Stock Options besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die nationalen Besteuerungs-unterschiede bergen dabei in grenzüberschreitenden Fällen die Gefahr der Doppel- oder sogar Mehrfachbesteuerung der Einkünfte aus den Stock Options, wodurch die Durchführung eines ökonomisch vorteilhaften Auslandseinsatzes stark an Attraktivität verlieren kann und ggf. aus steuerlichen Gründen völlig verworfen werden muss. Dies stellt innerhalb der EU möglicherweise einen Verstoß gegen das Recht der Arbeitnehmer auf Freizügigkeit dar, zumindest aber bedeutet es eine Beeinträchtigung des internationalen Tätigwerdens von Arbeitnehmern. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Frage nach der steuerlichen Behandlung der Einkünfte aus Stock Options auf Seiten von Arbeitnehmern, die zeitlich befristet in verschiedenen Staaten für konzernzugehörige Gesellschaften tätig werden, sog. Expatriates . Untersucht wird im Folgenden, in welchen Punkten sich die nationalen Steuerhoheiten bei der Besteuerung von Stock Options unterscheiden und welche vielfältigen Probleme sich daraus für den Arbeitnehmer ergeben können. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der systematischen Darstellung der einzelnen Problembereiche und auf der Entwicklung eines Lösungsansatzes, der bei internationaler Akzeptanz geeignet ist, die negativen Konsequenzen der abweichenden Besteuerungssysteme zu beseitigen. Ziel dieser Arbeit ist daher letztlich, durch den Entwurf einer solchen internationalen Regelung, einen Beitrag zur Beseitigung der steuerlich bedingten Mobilitätseinschränkung international tätig werdender Arbeitnehmer zu leisten. Gang der Untersuchung: Nach einer kurzen Erläuterung der für das bessere Verständnis dieser Arbeit notwendigen Grundlagen zu Stock Options (Gliederungspunkt II.) erfolgt in Kapitel III zunächst eine Darstellung der international abweichenden Besteuerungspraxis von Stock Options (Gliederungspunkt III.1.). Im Anschluss daran wird untersucht, ob derzeit bilaterale oder unilaterale Maßnahmen existieren, die trotz nationaler Besteuerungsunterschiede Doppel- und Minderbesteuerung von Einkünften aus Stock Options wirksam vermeiden können (Gliederungspunkt III.2.). In Kapitel IV erfolgt - jeweils durch Fallbeispiele veranschaulicht - eine Analyse der einzelnen Problemfelder, die sich bei der Besteuerung von Stock Options in Fällen grenzüberschreitender Personalentsendung ergeben können. Qualifikationskonflikte, unterschiedliche Besteuerungszeitpunkte, verschiedene Abgrenzungen des Erdienungszeitraums und mangelnde Abstimmung der Maßnahmen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (Gliederungspunkte IV.1. bis IV.4.) bilden die Schwerpunkte dieses Kapitels, wobei die dargestellten Problembereiche die Notwendigkeit einer internationalen Regelung für die Besteuerung von Stock Options erkennen lassen. Nach der Aufstellung von Anforderungen, die eine internationale Regelung zu erfüllen hat, und einer kurzen Diskussion darüber, wo diese verankert werden könnte (Gliederungspunkte V.1. und V.2.), erfolgt unter Gliederungspunkt V.3. ein Entwurf verschiedener Lösungsansätze, sowie deren jeweilige Bewertung anhand der aufgestellten Kriterien. Kapitel V endet mit einer persönlichen Empfehlung für ein geeignetes Verfahren (Gliederungspunkt V.4.). Abschließend erfolgt in Kapitel VI eine Zusammenfassung der gewonnenen Ergebnisse und ein kurzer Ausblick auf zukünftige Entwicklungen bei der Besteuerung von Stock Options. Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII TabellenverzeichnisV AnhangsverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI I.Grundlegung1 1.Einleitung1 2.Zielsetzung der Arbeit2 3.Gang der Untersuchung2 II.Stock Options: Definition, Ausgestaltung und Bewertung3 1.Definition und Gründe für die Gewährung von Stock Options3 1.1Definition und Abgrenzung des Begriffs Stock Options 3 1.2Gründe für die Gewährung von Stock Options4 2.Ausgestaltung von Stock Options5 2.1Persönliche Verfügungsbeschränkungen5 2.2Sachliche Verfügungsbeschränkungen6 2.3Zeitliche Verfügungsbeschränkungen7 3.Bewertung von Stock Options7 III.Nationale Unterschiede in der Besteuerung von Stock Options und Analyse existierender Regelungen zur Vermeidung von Doppel- und Minderbesteuerung8 1.Nationale Unterschiede in der Besteuerung von Stock Options8 1.1Einkunftsart8 1.1.1Einkünfte aus unselbständiger Arbeit9 1.1.2Kapitalgewinne und Spekulationsbesteuerung9 1.2Besteuerungszeitpunkt10 1.2.1Einräumungszeitpunkt11 1.2.2Beginn der Ausübungsperiode11 1.2.3Ausübungszeitpunkt12 1.2.4Veräußerung der Aktien13 1.3Bemessungsgrundlage14 1.4Steuervergünstigungen15 2.Analyse existierender Regelungen zur Vermeidung von Doppel- und Minderbesteuerung bei Stock Options17 2.1Analyse OECD-MA17 2.1.1Artikel 13 OECD-MA18 2.1.2Artikel 15 OECD-MA18 2.1.3Artikel 21 OECD-MA20 2.2Analyse ausgewählter DBA21 2.2.1DBA zu Gewinnen aus der Veräußerung von Vermögen21 2.2.2DBA zu Einkünften aus unselbständiger Arbeit21 2.3Analyse unilateraler Regelungen23 IV.Einzelne Problemfelder der Besteuerung von Stock Options25 1.Qualifikationskonflikte25 1.1Darstellung25 1.2Fallbeispiele27 2.Unterschiede im Besteuerungszeitpunkt29 2.1Darstellung29 2.2Fallbeispiele30 3.Unterschiedliche Auffassungen bezüglich des Erdienungszeitraums31 3.1Darstellung31 3.2Fallbeispiele32 4.Mangelnde Abstimmung bei den Maßnahmen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung33 4.1Darstellung33 4.2Fallbeispiele34 5.Weitere Problemfelder35 V.Entwicklung einer internationalen Regelung für die Besteuerung von Stock Options bei grenzüberschreitender Personalentsendung36 1.Anforderungen an eine internationale Regelung37 2.Möglichkeiten zur Implementierung einer internationalen Regelung38 3.Darstellung und Bewertung von Lösungsansätzen für die internationale Besteuerung von Stock Options39 3.1Harmonisierung der Ertragsbesteuerung39 3.2Clearing-Verfahren40 3.3Harmonisiertes Anrechnungsverfahren42 3.4Harmonisierte zeitanteilige Zuordnung44 3.5Zuteilung des Besteuerungsrechts zum Tätigkeitsstaat im Zeitpunkt der Gewährung45 3.6Zuteilung des Besteuerungsrechts zum Tätigkeitsstaat im Zeitpunkt der Ausübung47 4.Eigene Empfehlung für einen optimalen Lösungsansatz48 VI.Fazit50 1.Zusammenfassung der Ergebnisse50 2.Ausblick50 Anhang52 Literaturverzeichnis58 Rechtsquellenverzeichnis69 Rechtsprechungsverzeichnis72 Verzeichnis der Verwaltungsanweisungen73



Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:Die Gewährung von Aktienoptionen (Stock Options) als Teil der Vergütung von Führungskräften besitzt in den USA eine lange Tradition. In Großbritannien und Frankreich sind Stock Options mittlerweile ebenfalls weit verbreitet. Seit der Gesetzesänderung durch das KonTraG im Jahre 1998, durch das der gesetzliche Rahmen für die Einführung von Stock Options verbessert wurde, hat aber auch hierzulande die Bedeutung der Aktienoptionsprogramme stark zugenommen. Trotz der Kursverluste der vergangenen Monate setzt sich diese Entwicklung in der laufenden Hauptversammlungssaison fort. Dennoch ist Deutschland mit 250 Stock-Options-gewährenden Unternehmen im internationalen Vergleich noch ein ?Entwicklungsland? bei der Vergabe von Aktienoptionen an führende Mitarbeiter.Mit zunehmender Internationalisierung und Globalisierung wächst die Mobilität der Arbeitnehmer. Vor allem ?Global Player? bedienen sich der grenzüberschreitenden Personalentsendung zur weltweiten Erschließung von Märkten, und versuchen dabei nicht selten qualifizierte Führungskräfte durch die Ausgabe von Stock Options an sich zu binden. Im Rahmen einer Entsendung üben Arbeitnehmer häufig für ein Unternehmen in mehreren Staaten zeitgleich ihre unselbständige Tätigkeit aus oder werden in zeitlicher Abfolge in verschiedenen Staaten tätig. Derartige Auslandsaktivitäten bedürfen einer frühzeitigen Planung, u.a. auch in steuerlicher Hinsicht. Aufgrund der international uneinheitlichen Besteuerung muss dem Vergütungsbestandteil Stock Options besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die nationalen Besteuerungs-unterschiede bergen dabei in grenzüberschreitenden Fällen die Gefahr der Doppel- oder sogar Mehrfachbesteuerung der Einkünfte aus den Stock Options, wodurch die Durchführung eines ökonomisch vorteilhaften Auslandseinsatzes stark an Attraktivität verlieren kann und ggf. aus steuerlichen Gründen völlig verworfen werden muss. Dies stellt innerhalb der EU möglicherweise einen Verstoß gegen das Recht der Arbeitnehmer auf Freizügigkeit dar, zumindest aber bedeutet es eine Beeinträchtigung des internationalen Tätigwerdens von Arbeitnehmern.Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Frage nach der steuerlichen Behandlung der Einkünfte aus Stock Options auf Seiten von Arbeitnehmern, die zeitlich befristet in verschiedenen Staaten für konzernzugehörige Gesellschaften tätig werden, sog. ?Expatriates?. Untersucht wird im Folgenden, in welchen Punkten sich die nationalen Steuerhoheiten []

Produktinformationen

Titel: Probleme der Besteuerung von Stock Options auf Seiten des Arbeitnehmers bei grenzüberschreitender Personalentsendung
Autor:
EAN: 9783832447069
ISBN: 978-3-8324-4706-9
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Management
Anzahl Seiten: 87
Veröffentlichung: 14.11.2001
Jahr: 2001
Dateigrösse: 0.7 MB

Bewertungen

Gesamtübersicht

Meine Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel


Zuletzt angesehen
Verlauf löschen