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Erklärungsansätze für das Retirement-Consumption Puzzle

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Finanzierung), Veranstaltung: Seminar Altersvorsorge, Sprache: Deutsch, Abstract: Aktuelle Schätzungen des Statistischen Bundesamtes gehen davon aus, dass der Anteil der über 60-jährigen, also von Personen im ruhestandsnahen Alter, von rund 25 % im Jahr 2005 auf über 40 % im Jahr 2050 der Gesamtbevölkerung steigen wird und dass die allgemeine Lebenserwartung dieser Personen ebenfalls ansteigt. Vor einem solchen Hintergrund sind Kenntnisse über das Konsum-/Sparverhalten dieser wachsenden Bevölkerungsgruppe nicht nur für die (Versicherungs-)Unternehmen von wachsender Bedeutung (etwa bei der Beratung von maßgeschneiderten und rentablen Altersvorsorgeprodukte), sondern auch für den Staat, bei dem Konsum/Sparen älterer Menschen sowohl für den Konjunkturverlauf als auch für die Effektivität und Effizienz des umlagefinanzierten gesetzlichen Rentensystems bzw. der Riester-Rente wichtig ist. Im Folgenden wird als Konsum die Differenz aus Einkommen und Sparen ist, wie dies makroökonomisch geläufig ist. Wenn von sinkendem Konsum die Rede ist, impliziert dies bei konstanten Einkommen also steigende Ersparnis. Ein Maß für das Sparverhalten ist die Sparquote. Diese fällt bei Älteren höher aus wie bei Jüngeren, was im Allgemeinen auf die geringere Konsumneigung ersterer zurückgeführt wird. Solch ein statistisch erhobenes Ergebnis steht in Kontrast zur neoklassischen Lebenszyklushypothese (LZH), die konkrete Aussagen über den Verlauf von Konsum sowie Sparen trifft und in dieser Arbeit im folgenden Kapital erläutert wird. Die Einführung in die LZH leitet über zu einer differenzierteren Problemdarstellung, dem sog. Retirement-Consumption Puzzle, indem empirische Befunde zum Konsum von Ruheständlern aus Deutschland und USA dargelegt werden. In dem Hauptteil der Arbeit werden 5 generelle Erklärungsansätze für geringeren Konsum im Alter auf empirischer sowie teilweise auch theoretischer Basis vorgestellt und kritisch beurteilt. In den beiden Abschnitten 4.1 und 4.2 werden dabei konkret 2 Konsumkategorien (arbeitsbedingte und nahrungsbedingte Ausgaben) behandelt, wohingegen sich Abschnitt 4.3 mit dem eher psychologisch-verhaltensorientierten Ansatz der sog. 'Selbstdisziplin' auseinandersetzt. Die beiden Ansatzpunkte Unsicherheit im Lebenszyklus (4.4 mit Unterkapiteln) sowie Erbschaft (4.5) setzen speziell an unrealistischen Annahmen der einfachen LZH an. Am Ende erfolgt eine Schlussbetrachtung, in der die Ergebnisse zusammengefasst werden sowie ein kurzer Ausblick auf andere, interessante Erklärungsansätze.

Klappentext

Aktuelle Schätzungen des Statistischen Bundesamtes gehen davon aus, dass der Anteil der über 60-jährigen, also von Personen im ruhestandsnahen Alter, von rund 25 % im Jahr 2005 auf über 40 % im Jahr 2050 der Gesamtbevölkerung steigen wird und dass die allgemeine Lebenserwartung dieser Personen ebenfalls ansteigt. Vor einem solchen Hintergrund sind Kenntnisse über das Konsum-/Sparverhalten dieser wachsenden Bevölkerungsgruppe nicht nur für die (Versicherungs-)Unternehmen von wachsender Bedeutung (etwa bei der Beratung von maßgeschneiderten und rentablen Altersvorsorgeprodukte), sondern auch für den Staat, bei dem Konsum/Sparen älterer Menschen sowohl für den Konjunkturverlauf als auch für die Effektivität und Effizienz des umlagefinanzierten gesetzlichen Rentensystems bzw. der Riester-Rente wichtig ist. Im Folgenden wird als Konsum die Differenz aus Einkommen und Sparen ist, wie dies makroökonomisch geläufig ist. Wenn von sinkendem Konsum die Rede ist, impliziert dies bei konstanten Einkommen also steigende Ersparnis. Ein Maß für das Sparverhalten ist die Sparquote. Diese fällt bei Älteren höher aus wie bei Jüngeren, was im Allgemeinen auf die geringere Konsumneigung ersterer zurückgeführt wird. Solch ein statistisch erhobenes Ergebnis steht in Kontrast zur neoklassischen Lebenszyklushypothese (LZH), die konkrete Aussagen über den Verlauf von Konsum sowie Sparen trifft und in dieser Arbeit im folgenden Kapital erläutert wird. Die Einführung in die LZH leitet über zu einer differenzierteren Problemdarstellung, dem sog. Retirement-Consumption Puzzle, indem empirische Befunde zum Konsum von Ruheständlern aus Deutschland und USA dargelegt werden. In dem Hauptteil der Arbeit werden 5 generelle Erklärungsansätze für geringeren Konsum im Alter auf empirischer sowie teilweise auch theoretischer Basis vorgestellt und kritisch beurteilt. In den beiden Abschnitten 4.1 und 4.2 werden dabei konkret 2 Konsumkategorien (arbeitsbedingte und nahrungsbedingte Ausgaben) behandelt, wohingegen sich Abschnitt 4.3 mit dem eher psychologisch-verhaltensorientierten Ansatz der sog. "Selbstdisziplin" auseinandersetzt. Die beiden Ansatzpunkte Unsicherheit im Lebenszyklus (4.4 mit Unterkapiteln) sowie Erbschaft (4.5) setzen speziell an unrealistischen Annahmen der einfachen LZH an. Am Ende erfolgt eine Schlussbetrachtung, in der die Ergebnisse zusammengefasst werden sowie ein kurzer Ausblick auf andere, interessante Erklärungsansätze.

Produktinformationen

Titel: Erklärungsansätze für das Retirement-Consumption Puzzle
Autor:
EAN: 9783640817436
ISBN: 978-3-640-81743-6
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 23
Veröffentlichung: 03.02.2011
Jahr: 2011
Dateigrösse: 0.6 MB
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