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Wenn Wissenschaft Lebensgrenzen setzt

  • E-Book (epub)
  • 152 Seiten
Um die Wende zum 20. Jahrhundert boomte die Wissenschaft. Charles Darwin, Louis Pasteur, Robert Koch, Alexander Fleming und Niels ... Weiterlesen
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Beschreibung

Um die Wende zum 20. Jahrhundert boomte die Wissenschaft. Charles Darwin, Louis Pasteur, Robert Koch, Alexander Fleming und Niels Bohr schrieben Wissenschaftsgeschichte. Neue Forschungsgebiete, wie etwa die Hormonforschung, steckten noch in den Kinderschuhen und motivierten unzählige Wissenschaftler zu Grundlagenforschungen. Der Fortschritt machte auch vor den österreichischen Universitäten und Gelehrten nicht Halt. Otto Loewi beispielsweise erhielt 1936 für seine Forschungen hinsichtlich der chemischen Übertragung der Nervenimpulse den Nobelpreis für Medizin. Vier Jahre zuvor nahm sich in Innsbruck ein Mann das Leben, dessen Forschungen noch die Welt revolutionieren sollten. Als Sprössling einer Wissenschaftlerfamilie schlug er die Medizinerlaufbahn ein, promovierte 1909 in Graz, um schlussendlich 1919 in Innsbruck zum außerordentlichen Universitätsprofessor ernannt zu werden. Ähnlich wie sein Grazer Kollege Loewi beschäftigte er sich mit der Übertragbarkeit von Nervenimpulsen und der Physiologie des Herzens. Über Nacht bekannt wurde er jedoch mit seinen Versuchsreihen zur hormonalen Sterilisation. Die Rede ist hier von Ludwig Haberlandt, jenem österreichischen Wissenschaftler, der mit seinen Forschungen bereits in den 1920er-Jahren den Grundstock zur Entwicklung der Antibabypille legte.

Corinna Zangerl, Dipl.päd. Mag., studierte nach dem Besuch der Pädagogischen Akademie in Stams 2007-2011 Geschichte an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck; Bereits ihre Magisterarbeit: 'Krieg, geführt mit Feder und Papier. Die Haltung österreichischer Historiker während des Ersten Weltkriegs' befasste sich mit dem frühen 20. Jahrhundert und seinen ideologischen und politischen Strömungen.

Autorentext

Corinna Zangerl, Dipl.pd. Mag., studierte nach dem Besuch der Pdagogischen Akademie in Stams 2007-2011 Geschichte an der Leopold-Franzens-Universitt Innsbruck; Bereits ihre Magisterarbeit: "Krieg, gefhrt mit Feder und Papier. Die Haltung sterreichischer Historiker whrend des Ersten Weltkriegs" befasste sich mit dem frhen 20. Jahrhundert und seinen ideologischen und politischen Strmungen.

Produktinformationen

Titel: Wenn Wissenschaft Lebensgrenzen setzt
Untertitel: Die Aufzeichnungen des Innsbrucker Physiologen Ludwig Haberlandt (1885-1932)
Autor:
EAN: 9783703009075
ISBN: 978-3-7030-0907-5
Digitaler Kopierschutz: Wasserzeichen
Format: E-Book (epub)
Herausgeber: Universitätsverlag Wagner
Genre: 20. Jahrhundert (bis 1945)
Anzahl Seiten: 152
Veröffentlichung: 23.04.2014
Jahr: 2014
Dateigrösse: 6.0 MB
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