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Betreuungsrecht - Die Formular- und Arbeitshilfensammlung
Corinna Hell

Schnelleinstieg in alle Betreuungsaufgaben mit über 100 Musterschreiben, Checklisten und Formularen - in nur einem Band!Das neue B... Weiterlesen
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Kartonierter Einband (Kt), 213 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Schnelleinstieg in alle Betreuungsaufgaben mit über 100 Musterschreiben, Checklisten und Formularen - in nur einem Band!

Das neue Betreuungsrecht ist jetzt in Kraft! Die Änderungen wirken sich auf die praktische Betreuungsarbeit aus, wie z. B. die neuen Regelungen zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügungen, die Verbindlichkeit der Verfügung im Betreuungsfall und -verfahren, die erweiterte Beratungskompetenz für Betreuungsvereine und Behörden oder das neue pauschale Vergütungssystem.

Mit dem topaktuellen Praxisratgeber "Betreuungsrecht - Die Formular- und Arbeitshilfensammlung" erhalten Sie ab sofort unkomplizierte und schnelle Unterstützung bei Ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit.

Sie erhalten:

> Praktische Kurzeinführungen in die einzelnen Betreuungsvorgänge

> Über 100 Checklisten, Musterschreiben, Vorlagen und amtliche Formulare für den Umgang mit dem Vormundschaftsgericht, Banken und Behörden, Krankenkassen und Ärzten, Hausverwaltungen und Vermietern, Gläubigern und Inkasso-Instituten

> Zahlreiche Tipps und Hinweise aus der langjährigen Beraterpraxis der Autorin

> Alle Mustervorlagen sowie eine Video-Einführung zum neuen Betreuungsrecht, eine umfangreiche Adressdatenbank und alle wichtigen Gesetzesvorschriften zum Nachschlagen auf CD-ROM (auf Anfrage erhältlich).

Um Ihre Aufgaben schnell und unkompliziert in die Praxis umzusetzen, können Sie die zahlreichen Arbeits- und Praxishilfen von der beiliegenden CD-ROM direkt in die Textverarbeitung übernehmen. So profitieren Sie von praktischem Wissen und sparen wertvolle Zeit.

Schnelleinstieg in alle Betreuungsaufgaben mit über 100 Musterschreiben, Checklisten und Formularen - in nur einem Band!

Über den Autor

Die Autorin Corinna Hell - Fachanwältin für Familien- und Strafrecht und Notarin – ist seit 20 Jahren als Berufsbetreuerin tätig, berät freiberufliche Betreuer bei ihren Aufgaben und engagiert sich als Rechtsberaterin für die Betreuten eines Berliner Betreuungsvereins.

Autorentext

Corinna Hell - Fachanwältin für Familien- und Strafrecht und Notarin - ist seit 20 Jahren als Berufsbetreuerin tätig, berät freiberufliche Betreuer bei ihren Aufgaben und engagiert sich als Rechtsberaterin für die Betreuten eines Berliner Betreuungsvereins.



Leseprobe
Einleitung einer Betreuung Sicherlich stellt sich bisweilen für den einen oder anderen aufgrund konkreten Handlungsbedarfs im Familien-, Bekannten- oder auch Freundeskreis die Frage: Welche Schritte sind notwendig, damit das Gericht einen Betreuer/eine Betreuerin bestellt? Im Vorfeld ist diese Frage in der Regel bereits mit dem Betroffenen erörtert worden - soweit ein Gespräch noch möglich ist. Häufig reagieren die Betroffenen - je nach Mentalität - zurückhaltend bis aggressiv, oft weil sie befürchten, die Betreuung würde zu einer Entmündigung führen. Dann ist es wichtig, im Gespräch folgendes zu klären: Die Betreuerbestellung hat keine unmittelbare Auswirkung auf die Geschäftsfähigkeit des Betreuten, sie führt zu keiner Entmündigung. Mithin kann der Betreute sehr wohl neben dem Betreuer - konkurrierend - noch Verträge schließen - im Rechtsverkehr wirksam tätig werden. Das Gericht kann aber einen sog. Einwilligungsvorbehalt anordnen. Dann benötigt der Betreute zu einer Willenserklärung, die den Aufgabenkreis des Betreuers betrifft, dessen Einwilligung. Auch dieser sog. Einwilligungsvorbehalt schränkt die Geschäftsfähigkeit des Betreuten aber grundsätzlich nicht ein, sondern begrenzt nur seine Handlungsmöglichkeiten. 1.1. Abstimmung mit dem behandelnden Arzt Um den eigenen Eindruck zu bestätigen, dass für den volljährigen Hilfebedürftigen (der zu Betreuende muss das 18 Lebensjahr vollendet haben) ein Bedürfnis nach der Bestellung eines Betreuers vorliegt, sollte mit dem behandelnden Arzt Kontakt aufgenommen werden. Für die Bestellung eines Betreuers sieht nämlich 1896 Abs. 1 Satz 1 BGB folgende Alternativen vor: Der Volljährige kann aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen. Um also den medizinischen Befund abzuklären, empfiehlt es sich - soweit eine Befreiung von der Schweigepflicht durch den Betroffenen möglich war - die eigenen Wahrnehmungen mit dem behandelnden Arzt nochmals abzustimmen. Bei körperlichen Behinderungen wird die Betreuung nach 896 Abs. 1 Satz 3 BGB nur auf Antrag des Betroffenen eingeleitet. Damit soll das Gericht die Betreuung nur anordnen, wenn der Betroffene einverstanden ist bzw. einen förmlichen Antrag gestellt hat. Wer dagegen aufgrund psychischer Krankheit, geistiger oder seelischer Behinderung nicht in der Lage ist, seine persönlichen Angelegenheiten zu erledigen, kann nach 1896 BGB einen Betreuer erhalten, auch wenn er letztlich keinen eigenen Antrag gestellt hat. Das Gericht ist - im Gegensatz zu rein körperlichen Behinderungen - dann von Amts wegen aufgrund des staatlichen Fürsorgebedürfnisses tätig. So können Verwandte oder Bekannte, auch wenn sie es noch so gut meinen, keinen Antrag an das Gericht stellen, sondern "dürfen" nur eine Anregung vornehmen. Tipp: Soweit die Entbindung von der Schweigepflicht vorliegt, kann der behandelnde Arzt auch ein Attest zur Vorlage beim Vormundschaftsgericht erstellen. Wenn der Betroffene einen Antrag auf Bestellung des Betreuers gestellt hat (dieser also nicht ohne sein Einverständnis von Amts wegen bestellt werden soll), so genügt ein ärztliches Zeugnis statt des Gutachtens. Weitere Voraussetzung ist, dass der Betroffene auf die Begutachtung verzichtet hat und die Einholung eines Gutachtens im Hinblick auf den Umfang des Aufgabenkreises des Betreuers nicht verhältnismäßig wäre. Das Gericht ist zwar nicht an den Verzicht auf das Gutachten gebunden, sondern kann danach in Zweifelsfällen einen Gutachter bestellen. 1.2. Kontaktaufnahme mit dem kommunalen Sozialdienst Die nach dem Landesrecht für Betreuun

Inhalt

Einleitung einer Betreuung - Abstimmung mit dem behandelnden Arzt - Kontaktaufnahme mit dem kommunalen Sozialdienst - Anregung an das zuständige Vormundschaftsgericht Bestellung eines Betreuers - Voraussetzung für die Bestellung eines Betreuers - Betreuervorschlag - Gerichtlicher Beschluss Betreuungstätigkeit von A-Z - Grundsätzliches - Erste Anschreiben Einführung in die Betreuungsvorgänge - Personensorge - Sorge für die Gesundheit - Unterbringung und unterbringungsähnliche Maßnahmen Betreuungstätigkeit von A - Z - Wohnungsangelegenheiten - Vermögenssorge Haftung des Betreuers Die Vergütung des Betreuers - Vormundschaft, Verfahrens- und Ergänzungspflegschaft - Aufgabenkreis Vormundschaften - Verfahrenspflegschaften - Ergänzungspflegschaften Entlassung des Betreuers und Beendigung der Betreuung - Entlassung des Betreuers - Beendigung der Betreuung - Checkliste Beendigung der Betreuung - Tod des Betreuten Muster und Arbeitshilfen - Verfügungen - Einleitung einer Betreuung - Vermögensangelegenheiten - Anschreiben - Sorge für die Gesundheit - Wohnungsangelegenheiten - Beendigung der Betreuung - Weiterführende Informationen Synoptische Darstellung der Gesetzesänderungen Stichwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Betreuungsrecht - Die Formular- und Arbeitshilfensammlung
Untertitel: Alle wichtigen Anschreiben, Schriftsätze, Formulare und Checklisten
Editor: Gesine Anderson
Autor: Corinna Hell
EAN: 9783809217954
ISBN: 978-3-8092-1795-4
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Haufe Lexware GmbH
Genre: Recht
Anzahl Seiten: 213
Gewicht: 433g
Größe: H208mm x B147mm x T22mm
Veröffentlichung: 24.01.2018
Jahr: 2005
Auflage: 1. Auflage.
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