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Gemachte Welten
Cordula Kropik

Die Studie untersucht die besondere Ästhetik mittelalterlicher Literatur am Beispiel verschiedener höfischer Romane des ... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Studie untersucht die besondere Ästhetik mittelalterlicher Literatur am Beispiel verschiedener höfischer Romane des 12. und 13. Jahrhunderts. In einer theoretischen Vorüberlegung wird zuerst die Annahme der Nähe vormoderner Literatur zum Mythos zurückgewiesen. An ihre Stelle tritt die Einsicht in eine Form literarischer Sinnbildung, die sich über die Kategorien der Künstlichkeit und des Themas definiert. Exemplarische Analysen des Erec Hartmanns von Aue, der Tristanromane Eilharts von Oberg und Gottfrieds von Straßburg sowie des Willehalm von Orlens Rudolfs von Ems weisen das Verfahren dieser Sinnbildung detailliert auf und machen seine Bedeutung für die Poetik der Gattung deutlich. In Seitenblicken auf die selbstreflexiven Passagen der Romane wird zudem ein Bezug zum poetologischen Diskurs der Zeit hergestellt, der zeigt, wie sich das Kunstprinzip des romanhaften Erzählens schon beim mittelalterlichen Leser mit dem Eindruck des Künstlichen verband.

PD Dr. Cordula Kropik forscht derzeit als Heisenberg-Stipendiatin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Autorentext
PD Dr. Cordula Kropik forscht derzeit als Heisenberg-Stipendiatin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Zusammenfassung
Die Studie untersucht die besondere Ästhetik mittelalterlicher Literatur am Beispiel verschiedener höfischer Romane des 12. und 13. Jahrhunderts. In einer theoretischen Vorüberlegung wird zuerst die Annahme der Nähe vormoderner Literatur zum Mythos zurückgewiesen. An ihre Stelle tritt die Einsicht in eine Form literarischer Sinnbildung, die sich über die Kategorien der Künstlichkeit und des Themas definiert. Exemplarische Analysen des Erec Hartmanns von Aue, der Tristanromane Eilharts von Oberg und Gottfrieds von Straßburg sowie des Willehalm von Orlens Rudolfs von Ems weisen das Verfahren dieser Sinnbildung detailliert auf und machen seine Bedeutung für die Poetik der Gattung deutlich. In Seitenblicken auf die selbstreflexiven Passagen der Romane wird zudem ein Bezug zum poetologischen Diskurs der Zeit hergestellt, der zeigt, wie sich das Kunstprinzip des romanhaften Erzählens schon beim mittelalterlichen Leser mit dem Eindruck des Künstlichen verband.

Inhalt
EinleitungI Formaler Mythos Ansätze zur Klärung eines Modells1 Mythos und Wirklichkeit: Kritik2 Vom Mythos zur Kunst: ReformulierungII Thematische Entfaltung. Annäherungen an eine Form literarischer Sinnbildung1 Form, Sinn, Thema. Eine erste Verortung2 Aufbau vs. Entfaltung. Versuch einer analytischen ModellierungIII Form und Sinn im höfischen Roman1 Vorüberlegung2 Kristallene Worte schlüssige Welt. Zum Erec Hartmanns von Aue3 Komposition als Arbeit am Mythos. Zu den Tristanromanen Eilharts von Oberg und Gottfrieds von Straßburg4 Figuren der Vermittlung. Zum Willehalm von Orlens Rudolfs von Ems (anstelle eines Ausblicks)LiteraturverzeichnisRegister

Produktinformationen

Titel: Gemachte Welten
Untertitel: Form und Sinn im höfischen Roman
Autor: Cordula Kropik
EAN: 9783772055591
ISBN: 978-3-7720-5559-1
Format: PDF
Herausgeber: Narr Francke Attempto
Genre: Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 380
Veröffentlichung: 15.01.2018
Jahr: 2018
Dateigrösse: 4.4 MB
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