Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Die Geschlechterlüge
Cordelia Fine

Viele bekannte populärwissenschaftliche Bestseller behaupten auf der Basis neurowissenschaftlicher Untersuchungen: Männe... Weiterlesen
E-Books eignen sich auch für mobile Geräte (sehen Sie dazu die Anleitungen).
E-Books von Ex Libris sind mit Adobe DRM kopiergeschützt: Erfahren Sie mehr.
Weitere Informationen finden Sie hier.
ePUB, 480 Seiten  Weitere Informationen
E-Books ganz einfach mit der kostenlosen Ex Libris-Reader-App lesen. Hier erhalten Sie Ihren Download-Link.
CHF 18.90
Download steht sofort bereit

Beschreibung

Viele bekannte populärwissenschaftliche Bestseller behaupten auf der Basis neurowissenschaftlicher Untersuchungen: Männer und Frauen haben unterschiedliche Gehirne und daher unterschiedliche Begabungen. Vermeintliche natürliche Unterschiede werden aufgebaut und dienen als Erklärung für gesellschaftliche Rollenstereotype. Cordelia Fine entlarvt, wie unter dem Deckmantel der Wissenschaft schlampige Untersuchungen, oberflächlich gedeutete Forschung und vage Beweise zu angeblichen Tatsachen gemacht wurden. Sie zeigt, wie unser Leben als Mann und Frau stark von geschlechtertypischen Erwartungen und Vorurteilen beeinflusst wird, selbst wenn wir sie nicht gut heißen. Und welch subtile Macht Stereotype ausüben können. Das Einzige, was wissenschaftlich bewiesen ist: Es gibt eine neuronale Plastizität. Unser Gehirn entwickelt sich vor allem durch psychologische Einflüsse, Erfahrungen und Tätigkeiten. Und für Männer und Frauen gilt: Alles ist möglich!

Cordelia Fine, geboren 1975, ist die Tochter der Schriftstellerin Anne Fine. Sie studierte Psychologie und Neurowissenschaften in London und Toronto und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Melbourne. Sie unterrichtet am Centre for Ethical Leadership an der Melbourne Business School und ist seit 2012 auch als Forscherin und Fellow am Department of Psychological Sciences an der Universität von Melbourne tätig.

»In Hinblick auf die Gleichberechtigung von Frauen und Männern haben wir noch einen weiten Weg vor uns. Wie weit dieser Weg tatsächlich ist, wird einem nach der Lektüre dieses Buches erst bewusst.« Melanie Mühl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.03.2012 »Wo aber Blödsinn ist, wächst das Rettende auch. Cordelia Fine, 37, fährt nun mit Fakten, Spott und Furor der eigenen Zunft an den phantastisch geölten Karren; also jenen Kollegen, die in immer neuen Untersuchungen über den Testosteronlevel beim Fötus, die Anzahl entsprechender Rezeptoren im Gehirn, freie Hormonmoleküle und dergleichen Expertengeraune ein Bild vom Menschen kreieren, das ohne die Unterscheidung von Mann und Frau gar nicht mehr zu denken ist. Die Weiber sind sensibel, die Kerle besser in Mathematik, die Mädchen verhalten sich sozial, während die Jungen gern raufen, und wenn es um analytische Fragen geht, sind die Männer den intuitiv veranlagten Frauen selbstverständlich, leider, überlegen " Die Mühe höret nimmer auf. Mit Fines Erkenntnissen allerdings macht sie wieder Freude.« Elke Schmitter, Spiegel, 02.03.2012 »Mit Witz und spürbarer Wut wendet siech die 1975 geborene Psychologin aus dem australischen Melbourne gegen weit verbreitete Vorurteile über Männer, die angeblich nicht zuhören und Frauen, die nicht einparken können. Detailliert zeigt sie auf, wie neurowissenschaftliche Informationen konsequent fehlinterpretiert werden " Nach der Lektüre dieses kämpferischen, dabei oft ungeheuer amüsanten Buches werden wir gewiss sensibler auf den derzeit allgegenwärtigen Neurononsense reagieren.« Marion Lühe, Die literarische Welt, 31.03.2012 »Präzise, sprachgewandt und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, rollt die Autorin die Gender-Fallen wieder auf. Und sie zeigt, wie vor allem das soziale Umfeld und dessen Einfluss auf unser implizites Denken Geschlechterunterschiede zum Vorschein bringen.« Sarah Zimmermann, Spektrum, Mai 2012 »Die australische Neurowissenschaftlerin Cordelia Fine entlarvt in ihrem neuen Buch, Die Geschlechterlüge wie unter dem Deckmantel der Wissenschaft fehlerhafte Untersuchungen und vage Beweise zu angeblichen Tatsachen erhoben wurde.« Sarah Seiters, FREUNDIN, 07.03.2012 Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt; mso-para-margin:0pt; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} »"Die Geschlechterlüge" ... so heißt das wunderbare neue Buch der Psychologin und Neurowissenschaftlerin Cordelia Fine. Sie befasst sich darin mit modernsten, teils weltberühmten Forschungsarbeiten zum Thema Geschlechterdifferenzen. Das Ergebnis, von der Autorin mit klugem Humor dargeboten, liest man wahlweise amüsiert, laut lachend oder mit zu Berge stehenden Haaren ... Es ist an der Zeit, betont Cordelia Fine am Ende ihres intelligenten und überaus kurzweiligen Buches, im Umgang mit der Geschlechterfrage zu beherzigen, was in vielen Sparten der Biologie längst zum Allgemeinwissen gehört: Die biologischen Grundlagen des Lebendigen sind keine festgelegten Entitäten, sondern sie eröffnen innerhalb eines weiten Rahmens Potenziale und Entwicklungsspielräume.« Susanne Billig, Deutschlandradio Kultur, 18.06.2012 »Ein wissenschaftlicher Wälzer, der sich neben seriös belegter Arbeit auch unwiderstehlicher Ironie rühmen darf, was die Lektüre des 400-Seiten-Werks erfrischend macht.« Sylvia Treudl, Buchkultur, Oktober/November 2012 »Ein wunderbar intelligentes Buch.« Deutschlandradio Kultur, Juli 2012 »Dieses Buch deckt mit Witz, Prägnanz sowie wissenschaftlichen Belegen Stereotypen des "Neosexismus" auf.« Impulse für Gesundheitsförderung, Juni 2012

Vorwort
Männer und Frauen ticken gar nicht so unterschiedlich. Cordelia Fine entlarvt hartnäckige Geschlechterlügen.

Autorentext
Cordelia Fine, geboren 1975, ist die Tochter der Schriftstellerin Anne Fine. Sie studierte Psychologie und Neurowissenschaften in London und Toronto und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Melbourne. Sie unterrichtet am Centre for Ethical Leadership an der Melbourne Business School und ist seit 2012 auch als Forscherin und Fellow am Department of Psychological Sciences an der Universität von Melbourne tätig.

Klappentext

Frauen können nicht einparken und Männer nicht zuhören. Diese Überzeugung gehört wie viele weitere zu unserem Alltag. Die Neurowissenschaftlerin Cordelia Fine räumt unterhaltsam und scharfsinnig mit diesem Mythos auf. Vergessen Sie alles, was sie je über männliche und weibliche Gehirne gehört haben. Viele bekannte populärwissenschaftliche Bestseller behaupten auf der Basis neurowissenschaftlicher Untersuchungen: Männer und Frauen haben unterschiedliche Gehirne und daher unterschiedliche Begabungen. Vermeintliche natürliche Unterschiede werden aufgebaut und dienen als Erklärung für gesellschaftliche Rollenstereotype. Cordelia Fine entlarvt, wie unter dem Deckmantel der Wissenschaft schlampige Untersuchungen, oberflächlich gedeutete Forschung und vage Beweise zu angeblichen Tatsachen gemacht wurden. Sie zeigt, wie unser Leben als Mann und Frau stark von geschlechtertypischen Erwartungen und Vorurteilen beeinflusst wird, selbst wenn wir sie nicht gut heißen. Und welch subtile Macht Stereotype ausüben können. Das Einzige, was wissenschaftlich bewiesen ist: Es gibt eine neuronale Plastizität. Unser Gehirn entwickelt sich vor allem durch psychologische Einflüsse, Erfahrungen und Tätigkeiten. Und für Männer und Frauen gilt: Alles ist möglich!

Produktinformationen

Titel: Die Geschlechterlüge
Untertitel: Die Macht der Vorurteile über Mann und Frau
Autor: Cordelia Fine
Übersetzer: Susanne Held
EAN: 9783608102741
ISBN: 978-3-608-10274-1
Format: ePUB
Herausgeber: Klett-Cotta
Genre: Angewandte Psychologie
Anzahl Seiten: 480
Veröffentlichung: 13.03.2012
Jahr: 2012