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Evolution, Denken, Kultur

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Beschreibung

Einleitung:

Die vorliegende Diplomarbeit entstand im Rahmen des Projektes 'Forest Management Information System Sarawak' in Sarawak/Malaysia im Auftrag der GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) und in Kooperation mit der BFH (Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft). Die Untersuchung knüpft an den von GLAUNER für Deramakot/Sabah/Malaysia entwickelten Modellierungsansatz zur Integration der Boden- und Standortkunde an, der als Entscheidungskriterium bei der Einführung dauerhaften Tropenwaldbewirtschaftung dient.

Ein Hauptziel dieser Untersuchung war die Bestimmung der potentiellen Bodenerosionsdisposition. Dazu wurden auf Grundlage der auf einer 160,000 ha großen Modellfläche gesammelten geomorphologischen und klimatischen Daten, die tolerierbaren Bodenabträge für forstliche Bewirtschaftungsarten (inklusive Ausweisung als Schutzfläche) berechnet. Die Anlehnung an das Konzept von GLAUNER soll dessen Übertragbarkeit auf die Modellfläche und andere forstliche Gebiete in Sarawak ermöglichen. Ein weiteres Hauptziel lag in der Anfertigung einer vorläufigen Waldfunktionenkarte auf der Abteilungsebene, die den künftigen Nutzungs- und Bewirtschaftungsplan der Modellfläche darstellt.

Um die formulierten Ziele zu erreichen, wurden folgende Schritte vorgenommen: (1) Aufbereitung und Analyse der bereitgestellten Daten und deren Integration in das Modellierungskonzept; (2) Anpassung der USLE (Universal Soil Loss Equation) an lokale Verhältnisse sowie Berechnung der Bodenerosion mit dieser Abtragsgleichung unter Verwendung eines Geographischen Informationssystems, und (3) die Bestimmung von Toleranzgrenzen für forstliche Bewirtschaftungsverfahren und Anfertigung eines Vorschlags für die Waldfunktionenkarte.

Die berechnete potentielle Erosionsdisposition ermöglicht eine gute Einschätzung der Bodenabtragsmengen. Unter Berücksichtigung der Toleranzgrenzen lassen sich die einzelnen Bewirtschaftungsarten räumlich voneinander abgrenzen, und in Form einer Waldfunktionenkarte darstellen. Die unsichere Bestimmung einiger Modellparameter ist im wesentlichen auf die unzureichende Qualität der Daten, sowie auf die Ungenauigkeiten in der Berechnung des digitalen Geländemodells, durch die verwendete GIS-Software, zurückzuführen. Es wurde ein Verbesserungsvorschlag ausgearbeitet, der die Anwendung des Modellierungkonzepts als forstliches Planungsinstrument zur Einführung nachhaltiger Tropenwaldbewirtschaftung auf andere Flächen in Sarawak ermöglicht.

Gang der Untersuchung:

Im Anschluß an die Einleitung (Kapitel 1) werden im Kapitel 2 die für diese Arbeit relevanten Aspekte der Bodenerosion beschrieben. Nach der Klärung der Begriffe werden Prozesse, Formen und Auswirkungen der Bodenerosion in kurzer Form dargestellt. Ein besonderes Augenmerk gilt anschließend den Methoden zur Bodenerosionserfassung, insbesondere den Modellierungsverfahren.

Das Kapitel 3 stellt, neben den verwendeten Kriterien zur Auswahl der Modellfläche, die physiogeographischen Gegebenheiten im Untersuchungsgebiet dar. Dabei wird der Schwerpunkt auf die ausführliche Beschreibung der Bodenverhältnisse und der Bodenklassifikation gelegt.

Kapitel 4 widmet sich der Darlegung der in der Arbeit angewendeten Methoden. Nach der Beschreibung der Feldmessungen folgt eine kurze Darstellung der angewendeten GIS-Technologie. Anschließend werden die Methoden zur Erfassung und Integration von Daten aufgezeigt, sowie der Weg zur Auswahl des Modellierungskonzeptes. Es erfolgt dann die Darstellung des ausgewählten Modellkonzeptes (Modellablaufschema), der tolerierbaren Bodenabtragsmengen und der Kalibrierung des Modells.. Am Schluß befindet sich die Beschreibung der verwendeten statistischen Methoden.

Kapitel 5 beinhaltet die Ergebnisse der Modellrechnungen. Mit Hilfe der ausgearbeiteten Informationsebenen wird der potentielle Bodenabtrag quantifiziert und räumlich diskretisiert. Durch die Anwendung von Gre

lt;p>Die Entdeckung der Gemeinsamkeit

Dieses bemerkenswerte Buch, das die Evolution und die Archäologie des menschlichen Sozialverhaltens zusammenführt, spannt den Bogen von den sozialen Gruppen der Steinzeit bis zu den modernen digitalen Netzwerken - und zeigt, dass wir heute in sozialen Welten leben, die sich tief in unserer evolutionären Vergangenheit entwickelt haben.

Sie werden in diesem Jahr kein wichtigeres Buch lesen. Es könnte uns ein bisschen weiser in unserer Selbsteinschätzung machen. Minerva

Ein wunderbares Kompendium von Geschichte, Theorien und faszinierenden Experimenten, das Sie durchweg fesseln wird. BBC Focus

In einem Stil geschrieben, der in so bewundernswerter Weise wissenschaftliches Fachvokabular und Soziologenjargon vermeidet, dass man nicht mehr als ein normales menschliches Gehirn braucht, um es zu lesen und zu verstehen ... eine sehr wertvolle Zusammenfassung unseres gegenwärtigen Wissens über die Evolution des Menschen und den möglichen Ursprung und die Entwicklung [solcher] menschlicher Eigenschaften und Fähigkeiten ... Evolution, Denken, Kultur ist wie der Urknall: wahrscheinlich noch nicht die ganze Antwort, aber zweifellos schon die Erklärung einer großen Zahl beobachtbarer Phänomene, und für die Debatte und Weiterentwicklung unserer Vorstellungen über die Ursprünge und die Evolution der menschlichen Kognition wird es auf Jahrzehnte hinaus als führendes Modell

dienen. Society of Antiquaries Newsletter

Ein dramatischer Schlag gegen den 'Steine und Knochen'-Ansatz der Archäologie. New Scientist

Zugleich ein Triumph der Zusammenarbeit und eine packende Detektivgeschichte. New Statesman

_____

Wann und wie entwickelte sich das Gehirn unserer frühen Vorfahren zu einem menschlichen Gehirn? Wann und wie entstand in der Evolution unsere Fähigkeit, zu sprechen und Kunstwerke zu schaffen, zu musizieren und zu tanzen?

Die Größe der sozialen Gruppen, in denen Menschen heute leben - Angehörige, Freunde, Bekannte -, beträgt ungefähr 150 Personen. Diese 'Dunbar-Zahl' liegt etwa dreifach höher als bei Menschenaffen und unseren ältesten Vorfahren. Wie die Autoren dieses bahnbrechenden Buches darlegen, waren die frühen Menschen im Kampf ums Überleben gezwungen, sich zu immer größeren Gruppen zusammenzuschließen und zwischenmenschliche Beziehungen über weite Distanzen aufrechtzuerhalten. Sie mussten 'im Großen denken', und dies wiederum trieb sowohl das Wachstum des menschlichen Gehirns als auch die Entstehung des menschlichen Geistes voran. Aus dem gegenseitigen Kraulen der Menschenaffen erwuchs die für Menschen kennzeichnende sprachliche Zuwendung. Musik und Tanz verstärkten die Bindungen zwischen ihnen. Und die Beherrschung des Feuers verlängerte den Tag für zwischenmenschliche Aktivitäten.

Heute beherrschen soziale Netzwerke die Welt. Doch erstaunlicherweise entspricht die Zahl unserer Facebook- oder Twitter-Kontakte im Mittel der Dunbar-Zahl. Offenbar leben wir immer noch in einer sozialen Welt, die ihre Wurzeln tief in unserer Evolutionsvergangenheit hat - am Lagerfeuer, auf der Jagd und in den Graslandschaften Afrikas.



Robin Dunbar ist Leiter der Arbeitsgruppe für Soziale und Evolutionäre Neurowissenschaft an der Universität Oxford. Er veröffentlichte neben anderen Werken das 2004 erschienene Buch Grooming, Gossip and the Evolution of Language [dt. Klatsch und Tratsch: wie der Mensch zur Sprache fand], das weltweit Aufmerksamkeit fand.   

Clive Gamble ist Professor für Archäologie an der Universität Southampton. Er beschäftigt sich mit unseren ältesten Vorfahren und insbesondere mit dem zeitlichen Ablauf der weltweiten Besiedelung. Neben anderen Werken veröffentlichte er das Buch Archaeology: The Basics (2007).   

John Gowlett ist Professor für Archäologie an der Universität Liverpool. Seine Spezialgebiete sind evolutionäre Archäologie und Anthropologie; insbesondere befasst er sich mit den Voraussetzungen und dem Ursprung der Begriffsbildungsfähigkeit der Menschen. Er schrieb unter anderem Ascent to Civilization (1992) [dt. Auf Adams Spuren: die Archäologie der Frühen Menschen].   

Die drei Autoren leiteten gemeinsam das große Forschungsprojekt 'Lucy to Language - The Archaeology of the Social Brain', dessen Erkenntnisse den Grundstein dieses Buches bilden.  



Autorentext

Robin Dunbar ist Leiter der Arbeitsgruppe fr Soziale und Evolutionre Neurowissenschaft an der Universitt Oxford. Er verffentlichte neben anderen Werken das 2004 erschienene Buch Grooming, Gossip and the Evolution of Language [dt. Klatsch und Tratsch: wie der Mensch zur Sprache fand], das weltweit Aufmerksamkeit fand.

Clive Gamble ist Professor fr Archologie an der Universitt Southampton. Er beschftigt sich mit unseren ltesten Vorfahren und insbesondere mit dem zeitlichen Ablauf der weltweiten Besiedelung. Neben anderen Werken verffentlichte er das Buch Archaeology: The Basics (2007).

John Gowlett ist Professor fr Archologie an der Universitt Liverpool. Seine Spezialgebiete sind evolutionre Archologie und Anthropologie; insbesondere befasst er sich mit den Voraussetzungen und dem Ursprung der Begriffsbildungsfhigkeit der Menschen. Er schrieb unter anderem Ascent to Civilization (1992) [dt. Auf Adams Spuren: die Archologie der Frhen Menschen].

Die drei Autoren leiteten gemeinsam das groe Forschungsprojekt "Lucy to Language - The Archaeology of the Social Brain", dessen Erkenntnisse den Grundstein dieses Buches bilden.



Klappentext

Die Entdeckung der Gemeinsamkeit

Dieses bemerkenswerte Buch, das die Evolution und die Archäologie des menschlichen Sozialverhaltens zusammenführt, spannt den Bogen von den sozialen Gruppen der Steinzeit bis zu den modernen digitalen Netzwerken und zeigt, dass wir heute in sozialen Welten leben, die sich tief in unserer evolutionären Vergangenheit entwickelt haben.

Sie werden in diesem Jahr kein wichtigeres Buch lesen. Es könnte uns ein bisschen weiser in unserer Selbsteinschätzung machen. Minerva

Ein wunderbares Kompendium von Geschichte, Theorien und faszinierenden Experimenten, das Sie durchweg fesseln wird. BBC Focus

In einem Stil geschrieben, der in so bewundernswerter Weise wissenschaftliches Fachvokabular und Soziologenjargon vermeidet, dass man nicht mehr als ein normales menschliches Gehirn braucht, um es zu lesen und zu verstehen eine sehr wertvolle Zusammenfassung unseres gegenwärtigen Wissens über die Evolution des Menschen und den möglichen Ursprung und die Entwicklung [solcher] menschlicher Eigenschaften und Fähigkeiten Evolution, Denken, Kultur ist wie der Urknall: wahrscheinlich noch nicht die ganze Antwort, aber zweifellos schon die Erklärung einer großen Zahl beobachtbarer Phänomene, und für die Debatte und Weiterentwicklung unserer Vorstellungen über die Ursprünge und die Evolution der menschlichen Kognition wird es auf Jahrzehnte hinaus als führendes Modell

dienen. Society of Antiquaries Newsletter

Ein dramatischer Schlag gegen den Steine und Knochen-Ansatz der Archäologie. New Scientist  

Zugleich ein Triumph der Zusammenarbeit und eine packende Detektivgeschichte. New Statesman  

_____

Wann und wie entwickelte sich das Gehirn unserer frühen Vorfahren zu einem menschlichen Gehirn? Wann und wie entstand in der Evolution unsere Fähigkeit, zu sprechen und Kunstwerke zu schaffen, zu musizieren und zu tanzen?  

Die Größe der sozialen Gruppen, in denen Menschen heute leben Angehörige, Freunde, Bekannte , beträgt ungefähr 150 Personen. Diese Dunbar-Zahl liegt etwa dreifach höher als bei Menschenaffen und unseren ältesten Vorfahren. Wie die Autoren dieses bahnbrechenden Buches darlegen, waren die frühen Menschen im Kampf ums Überleben gezwungen, sich zu immer größeren Gruppen zusammenzuschließen und zwischenmenschliche Beziehungen über weite Distanzen aufrechtzuerhalten. Sie mussten im Großen denken, und dies wiederum trieb sowohl das Wachstum des menschlichen Gehirns als auch die Entstehung des menschlichen Geistes voran. Aus dem gegenseitigen Kraulen der Menschenaffen erwuchs die für Menschen kennzeichnende sprachliche Zuwendung. Musik und Tanz verstärkten die Bindungen zwischen ihnen. Und die Beherrschung des Feuers verlängerte den Tag für zwischenmenschliche Aktivitäten.   

Heute beherrschen soz

iale Netzwerke die Welt. Doch erstaunlicherweise entspricht die Zahl unserer Facebook- oder Twitter-Kontakte im Mittel der Dunbar-Zahl. Offenbar leben wir immer noch in einer sozialen Welt, die ihre Wurzeln tief in unserer Evolutionsvergangenheit hat am Lagerfeuer, auf der Jagd und in den Graslandschaften Afrikas.  



Inhalt

1 Psychologie trifft Archäologie.- 2 Was ist ein soziales Wesen?.- 3 Sozialleben in alter Zeit.- 4 Vorfahren mit kleinem Gehirn.- 5 Die Nische der Menschen wird aufgebaut: drei entscheidende Fähigkeiten.- 6 Vorfahren mit großem Gehirn.- 7 Leben in großen Gesellschaften.

Produktinformationen

Titel: Evolution, Denken, Kultur
Untertitel: Das soziale Gehirn und die Entstehung des Menschlichen
Übersetzer:
Autor:
EAN: 9783662467688
ISBN: 978-3-662-46768-8
Digitaler Kopierschutz: Adobe-DRM
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Spektrum Akademischer Verlag Bei Elsevier
Genre: Naturwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 376
Veröffentlichung: 24.08.2015
Jahr: 2015
Dateigrösse: 8.5 MB

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