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Bewertungsvorschriften in der Rechnungslegung von Kreditinstituten

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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Die zunehmende Globalisierung der Kapitalmärkte und die hieraus resultierende Möglichkeit der Unternehmen, sich Eigen- und Fremdkapital auf in- und ausländischen Märkten zu beschaffen, hat dazu geführt, daß vermehrt eine bessere Vergleichbarkeit der von den Unternehmen veröffentlichten Jahresabschlußdaten und letztendlich eine Harmonisierung der internationalen Rechnungslegung gefordert wird. Die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften zur Rechnungslegung sehen sich in diesem Zusammenhang zunehmender Kritik ausgesetzt. Grund hierfür ist ihre primäre Zielsetzung, den steuer- und ausschüttbaren Gewinn nach dem Grundsatz des Gläubigerschutzes auf Basis des Vorsichtsprinzips zu ermitteln. Diese Ausrichtung konfligiert mit dem vorrangigen Zweck der anglo-amerikanischen Rechnungslegung, den Kapitalmarktteilnehmern nach dem Grundsatz des Aktionärsschutzes auf Basis einer entscheidungsrelevanten Bilanzierung faire Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens bereitzustellen. Die Ansatzpunkte der Kritik lassen sich hierbei im wesentlichen auf folgende zwei Aussagen zusammenfassen: (1) Der Grundsatz der Maßgeblichkeit der handelsrechtlichen für die steuerrechtliche Gewinnermittlung, insbesondere in Form der umgekehrten Maßgeblichkeit, die steuerliche Vergünstigungen, z.B. wirtschaftspolitisch motivierte Sonderabschreibungen, von ihrer Vornahme in der Handelsbilanz abhängig macht, beeinträchtigt den Informationsgehalt der deutschen Jahresabschlüsse. (2) Gesetzliche Bewertungswahlrechte erlauben eine für den externen Bilanzleser nicht erkennbare Bildung und Auflösung stiller Rücklagen. Die hierdurch mögliche Verschleierung der tatsächlichen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schränkt die Kontrolle über die Leistungen des Managements ein und versetzt dieses in die Lage, einen nicht unerheblichen Einfluß auf die Ermittlung des ausschüttbaren Gewinns auszuüben. Vor allem das zweite Argument gilt verstärkt für den Bereich der Kreditinstitute, dem vom deutschen Gesetzgeber über die Vorschriften für andere Unternehmen hinaus Bewertungsprivilegien und Verrechnungswahlrechte eingeräumt wurden. Begründet wird die hieraus resultierende weitergehende Einschränkung der Informationsfunktion von Bankjahresabschlüssen mit Schutzinteressen von Einlegern und Kreditwirtschaft. Kernaussage ist, daß der Ausweis stark schwankender Periodenergebnisse zu einem Vertrauensverlust in das Kreditgewerbe mit negativen Folgen [...]

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Die zunehmende Globalisierung der Kapitalmärkte und die hieraus resultierende Möglichkeit der Unternehmen, sich Eigen- und Fremdkapital auf in- und ausländischen Märkten zu beschaffen, hat dazu geführt, daß vermehrt eine bessere Vergleichbarkeit der von den Unternehmen veröffentlichten Jahresabschlußdaten und letztendlich eine Harmonisierung der internationalen Rechnungslegung gefordert wird. Die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften zur Rechnungslegung sehen sich in diesem Zusammenhang zunehmender Kritik ausgesetzt. Grund hierfür ist ihre primäre Zielsetzung, den steuer- und ausschüttbaren Gewinn nach dem Grundsatz des Gläubigerschutzes auf Basis des Vorsichtsprinzips zu ermitteln. Diese Ausrichtung konfligiert mit dem vorrangigen Zweck der anglo-amerikanischen Rechnungslegung, den Kapitalmarktteilnehmern nach dem Grundsatz des Aktionärsschutzes auf Basis einer entscheidungsrelevanten Bilanzierung faire Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens bereitzustellen. Die Ansatzpunkte der Kritik lassen sich hierbei im wesentlichen auf folgende zwei Aussagen zusammenfassen: (1) Der Grundsatz der Maßgeblichkeit der handelsrechtlichen für die steuerrechtliche Gewinnermittlung, insbesondere in Form der umgekehrten Maßgeblichkeit, die steuerliche Vergünstigungen, z.B. wirtschaftspolitisch motivierte Sonderabschreibungen, von ihrer Vornahme in der Handelsbilanz abhängig macht, beeinträchtigt den Informationsgehalt der deutschen Jahresabschlüsse. (2) Gesetzliche Bewertungswahlrechte erlauben eine für den externen Bilanzleser nicht erkennbare Bildung und Auflösung stiller Rücklagen. Die hierdurch mögliche Verschleierung der tatsächlichen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schränkt die Kontrolle über die Leistungen des Managements ein und versetzt dieses in die Lage, einen nicht unerheblichen Einfluß auf die Ermittlung des ausschüttbaren Gewinns auszuüben. Vor allem das zweite Argument gilt verstärkt für den Bereich der Kreditinstitute, dem vom deutschen Gesetzgeber über die Vorschriften für andere Unternehmen hinaus Bewertungsprivilegien und Verrechnungswahlrechte eingeräumt wurden. Begründet wird die hieraus resultierende weitergehende Einschränkung der Informationsfunktion von Bankjahresabschlüssen mit Schutzinteressen von Einlegern und Kreditwirtschaft. Kernaussage ist, daß der Ausweis stark schwankender Periodenergebnisse zu einem Vertrauensverlust in das Kreditgewerbe mit negativen Folgen für die Gesamtwirtschaft führe und den Kreditinstituten daher ein Instrumentarium an die Hand gegeben werden müsse, das ihnen einen im Zeitablauf konstanten Ergebnisausweis ermöglicht. Der hierdurch für die, auf die internationalen Kapitalmärkte angewiesenen, global operierenden Kreditinstitute entstehende Zielkonflikt zwischen einem kapitalmarkt- und somit investororientierten Rechnungslegungskonzept nach anglo-amerikanischem Vorbild und dem gläubigerschutz- und stabiliätsorientierten deutschen Rechnungslegungskonzept, wirft die Frage nach der letztendlichen Dominanz der vorgebrachten Argumente und der daraus folgenden zukünftigen Ausgestaltung der externen Rechnungslegung von Kreditinstituten in Deutschland auf. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Abbildungsverzeichnis VI Abkürzungsverzeichnis VII Einleitungl I.Problemstellung1 II.Zielsetzung und Aufbau der Untersuchung2 1. Teil: Rechtsgrundlagen der Rechnungslegung von Kreditinstituten5 I.Rechtsgrundlagen der Rechnungslegung von Kreditinstituten in Deutschland5 A.Vorschriften des HGB5 B.Bankspezifische Formblattvorschriften der RechKredV7 C.Bankaufsichtsrechtliche Bestimmungen des KWG7 II.Rechtsgrundlagen der Rechnungslegung von Kreditinstituten in den USA8 A.Bedeutung und Quellen der US-GAAP für Banken8 B.Gesellschaftsrechtliche Vorschriften zur Rechnungslegung9 C.Vorschriften der Börsenaufsichtsbehörde SEC zur Rechnungslegung10 D.Bankaufsichtsrechtliche Bestimmungen zur Rechnungslegung12 III.Rechnungslegung der Kreditinstitute nach IAS13 A.Verpflichtung zur Rechnungslegung nach IAS13 B.Anwendung von IAS in der Rechnungslegung von Kreditinstituten14 2. Teil: Vergleich der Bewertung von Forderungen und Risikovorsorge16 I.Bewertungsvorschriften nach deutschem HGB16 A.Bewertungsvorschriften für Forderungen nach § 340e HGB16 B.Risikovorsorge20 1.Einzelwertberichtigungen21 a)Ermittlung der Risiken von Einzelforderungen21 b)Pauschale Ermittlung der Einzelrisiken von Forderungsgruppen23 2.Pauschalwertberichtigungen24 3.Vorsorgereserven für allgemeine Bankrisiken25 a)Stille Vorsorgereserven nach § 340f HGB26 aa)Inhalt und Bedeutung von § 340f HGB26 bb)Bildung und Auflösung der Vorsorgereserve nach § 340 f Abs. 3 HGB27 b)Offene Vorsorgereserven nach § 340 g HGB28 II.Bewertungsvorschriften nach US-GAAP29 A.Darstellung der Forderungen im Jahresabschluß29 1.Wertansatz der Forderungen in der Bilanz29 2.Offenlegung des realistischen Wertes ( Fair Value")30 B.Risikovorsorge31 1.Bildung und Zusammensetzung der Allowance for Loan Losses"31 a)Anteil für spezifische Risiken von Einzelforderungen33 b)Anteil für spezifische Risiken von Forderungsgruppen35 c)Anteil für latente Risiken der übrigen Forderungen35 d) Allocated Transfer Risk Reserves"35 2.Darstellung der Allowance for Loan Losses" im Jahresabschluß36 3.Bankaufsichtsrechtliche Behandlung der Kreditrisikovorsorge37 III.Bewertungsvorschriften nach IAS38 A.Darstellung der Forderungen im Jahresabschluß38 1.Wertansatz der Forderungen in der Bilanz38 2.Ergänzende Offenlegungspflichten nach IAS 3240 B.Risikovorsorge41 1.Risikovorsorge durch Bildung von Wertberichtigungen41 2.Risikovorsorge durch Rücklagenbildung43 C.Vorschlag einer Bewertungsvorschrift für Forderungen im Exposure Draft E4844 IV.Zwischenergebnis45 A.Thesenartige Zusammenfassung45 B.Kritik an der Bildung von stillen Vorsorgereserven47 3. Teil: Vergleich der Bewertung von Wertpapieren49 I.Bewertungsvorschriften nach HGB49 A.Wertpapiere des Handelsbestandes50 1.Grundsätze der Bewertung des Handelsbestandes50 2.Exkurs: Abweichende Bewertungsmethoden bei Finanzderivaten52 3.Ausweis von Aufwendungen und Erträgen52 B.Wertpapiere des Anlagevermögens53 1.Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens53 2.Ausweis von Aufwendungen und Erträgen55 C.Wertpapiere der Liquiditätsreserve56 1.Bewertung der Wertpapiere der Liquiditätsreserve56 2.Ausweis von Aufwendungen und Erträgen57 D.Neubewertungsreserven i.S.d. KWG57 Il.Bewertungsvorschriften nach US-GAAP58 A.Wertpapierkategorien und Bewertung58 1. Trading Securities"59 2. Held-to-Maturity Securities60 3. Available-for-Sale Securities61 4.Exkurs: Bewertung von Terminkontrakten und anderen derivativen Finanzinstrumenten62 B.Ausweis- und Offenlegungspflichten im Jahresabschluß64 1.Ausweis in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung64 2.Offenlegungspflichten im Anhang65 a)Offenlegungspflichten nach SFAS 11565 b)Offenlegungspflichten nach SFAS 10766 C.Bankaufsichtsrechtliche Behandlung von unrealisierten Gewinnen und Verlusten66 III.Bewertungsvorschriften nach IAS67 A.Wertpapierkategorien und Bewertung68 1. Dealing Securities68 2. Investment Securities70 B.Ausweis- und Offenlegungspflichten im Jahresabschluß72 C.Änderungsvorschlag zur Bewertung von Wertpapieren im Exposure Draft ED 48"74 IV.Zwischenergebnis76 A.Thesenartige Zusammenfassung76 B.Bedeutung der Mark-to-Market"-Bewertung bei Wertpapieren78 4. Teil: Anwendung internationaler Rechnungslegungsnormen deutscher Kreditinstitute in den Jahresabschlüssen 199582 I.Konzernabschluss 1995 der Deutsche Bank AG nach IAS82 A.Hintergrund für die Bilanzierung nach IAS82 B.Verfahren und Auswirkung der Erstanwendung von IAS84 C.Vergleich des Konzernabschlusses nach IAS mit dem parallel aufgestellten Konzernabschluss nach HGB85 1.Bewertung und Ausweis der Forderungen86 2.Darstellung der Risikovorsorge87 3.Bewertung und Ausweis von Wertpapieren88 4.Behandlung der Ergebnisse aus Wertpapiergeschäften89 II.Elemente einer Anpassung an internationale Bewertungsvorschriften in den Jahresabschlüssen anderer deutscher Kreditinstitute90 A.Ausweis der Risikovorsorge91 B.Ausweis von Wertpapieren92 III.Zwischenergebnis94 Schlussbetrachtung95 Anhang97 Anlage 1: Synoptischer Vergleich der Bilanzierung von Forderungen und Risikovorsorge97 Anlage 2: Synoptischer Vergleich der Bilanzierung von Wertpapieren102 Anlage 3: Vergleichendes Beispiel zum Historical Cost Accounting" (HCA) und Market Value Accounting" (MVA) bei Forderungen108 Anlage 4: Vergleichendes Beispiel zur Bilanzierung von Wertpapieren nach HGB und US-GAAP116 Anlage 5: Vergleich des IAS/HGB-Konzernabschlusses der Deutsche Bank AG128 Anlage 6: Bewertungs- und Ausweispraxis deutscher Kreditinstitute in den Jahresabschlüssen 1995136 LiteraturverzeichnisXI Verzeichnis der Geschäftsberichte und JahresabschlüsseXXVIII RechtsquellenverzeichnisXXX 1.RechtsprechungXXX 2.VerwaltungsanweisungenXXX 3.Bundestags-DrucksachenXXXII 4.GesetzesquellenXXXII Ehrenwörtliche ErklärungXXXIV



Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:Die zunehmende Globalisierung der Kapitalmärkte und die hieraus resultierende Möglichkeit der Unternehmen, sich Eigen- und Fremdkapital auf in- und ausländischen Märkten zu beschaffen, hat dazu geführt, daß vermehrt eine bessere Vergleichbarkeit der von den Unternehmen veröffentlichten Jahresabschlußdaten und letztendlich eine Harmonisierung der internationalen Rechnungslegung gefordert wird.Die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften zur Rechnungslegung sehen sich in diesem Zusammenhang zunehmender Kritik ausgesetzt. Grund hierfür ist ihre primäre Zielsetzung, den steuer- und ausschüttbaren Gewinn nach dem Grundsatz des Gläubigerschutzes auf Basis des Vorsichtsprinzips zu ermitteln. Diese Ausrichtung konfligiert mit dem vorrangigen Zweck der anglo-amerikanischen Rechnungslegung, den Kapitalmarktteilnehmern nach dem Grundsatz des Aktionärsschutzes auf Basis einer entscheidungsrelevanten Bilanzierung faire Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens bereitzustellen.Die Ansatzpunkte der Kritik lassen sich hierbei im wesentlichen auf folgende zwei Aussagen zusammenfassen: (1) Der Grundsatz der Maßgeblichkeit der handelsrechtlichen für die steuerrechtliche Gewinnermittlung, insbesondere in Form der umgekehrten Maßgeblichkeit, die steuerliche Vergünstigungen, z.B. wirtschaftspolitisch motivierte Sonderabschreibungen, von ihrer Vornahme in der Handelsbilanz abhängig macht, beeinträchtigt den Informationsgehalt der deutschen Jahresabschlüsse. (2) Gesetzliche Bewertungswahlrechte erlauben eine für den externen Bilanzleser nicht erkennbare Bildung und Auflösung stiller Rücklagen.Die hierdurch mögliche Verschleierung der tatsächlichen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schränkt die Kontrolle über die Leistungen des Managements ein und versetzt dieses in die Lage, einen nicht unerheblichen Einfluß auf die Ermittlung des ausschüttbaren Gewinns auszuüben. Vor allem das zweite Argument gilt verstärkt für den Bereich der Kreditinstitute, dem vom deutschen Gesetzgeber über die Vorschriften für andere Unternehmen hinaus Bewertungsprivilegien und Verrechnungswahlrechte eingeräumt wurden. Begründet wird die hieraus resultierende weitergehende Einschränkung der Informationsfunktion von Bankjahresabschlüssen mit Schutzinteressen von Einlegern und Kreditwirtschaft.Kernaussage ist, daß der Ausweis stark schwankender Periodenergebnisse zu einem Vertrauensverlust in das Kreditgewerbe mit negativen Folgen []

Produktinformationen

Titel: Bewertungsvorschriften in der Rechnungslegung von Kreditinstituten
Untertitel: Ein Vergleich der Vorschriften des HGB mit den IAS und den US-GAAP
Autor:
EAN: 9783832436087
ISBN: 978-3-8324-3608-7
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 180
Veröffentlichung: 03.05.2001
Jahr: 2001
Dateigrösse: 10.4 MB
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