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Die Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente
Claudia Helms

Inhaltsangabe:Einleitung: Seit Gründung der Europäischen Gemeinschaft, deren Ziel unter anderem die Errichtung eines gem... Weiterlesen
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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Seit Gründung der Europäischen Gemeinschaft, deren Ziel unter anderem die Errichtung eines gemeinsamen Binnenmarktes war, sind für die Bürger tiefgreifende Neuerungen auf verschiedenen Gebieten erreicht worden. Durch die Integration der Gütermärkte können Waren innerhalb der Gemeinschaftsgrenzen ohne bürokratische Hürden gehandelt werden, die Integration der Kapitalmärkte bewirkt, dass Kapital- und Zahlungsströme nahezu problemlos über Staatsgrenzen hinweg ihren Adressaten finden und auch die Integration der Dienstleistungsmärkte bringt entscheidende und spürbare Vorteile für den Endverbraucher. Wenngleich die Errichtung des gemeinsamen Binnenmarktes als abgeschlossen angesehen werden kann, sind auf einzelnen Gebieten dennoch Harmonisierungsbestrebungen erforderlich, um diverse Probleme zu beheben. Dazu zählen im Bereich des Dienstleistungssektors nationale Beschränkungen und Sonderregelungen, die die grenzüberschreitende Erbringung der einzelnen Dienstleistungen immer noch erschweren. Ein solches Problem stellte Anfang der 90er Jahre die unzureichende Harmonisierung auf dem Gebiet der Wertpapierdienstleistungen dar, die es den Unternehmen nicht ermöglichte ihre Dienstleistungen in einem anderen Mitgliedstaat zu erbringen, ohne dabei erhebliche Schwierigkeiten hinzunehmen. Diesem Umstand wurde 1993 durch den Erlass der Wertpapierdienstleistungsrichtlinie („Investment Services Directive“, ISD) Rechnung getragen, die durch Einführung eines Europäischen Passes für Wertpapierdienstleistungen die grenzüberschreitende Erbringung dieser erleichtern sollte. Damit einhergehend wurden auch Regelungen betreffend den Anlegerschutz und der Marktorganisation eingeführt. Die ISD stellte somit ein wesentliches Element zur Verwirklichung des Binnenmarktes dar. Problemstellung: Seit Erlass der ISD im Jahr 1993 haben sich auf den internationalen und europäischen Finanz- und Kapitalmärkten tiefgreifende Änderungen vollzogen. Mit dem Fortschreiten der Globalisierung und den zahlreichen Neuerungen der Kommunikationstechnologie, sind auch die internationalen Kapitalmärkte zusammengewachsen. Um die europäischen Märkte und damit auch die europäische Wirtschaft wettbewerbsfähig zu halten, waren Veränderungen notwendig geworden. Nach einer langen Diskussions-, Konsultations- und Beratungsphase verschiedener europäischer Gremien und Teilnehmern der Wirtschaft, entstand ein neuer Rechtsrahmen für Finanzdienstleistungen, der auch den [...]

Claudia Helms, Diplom-Wirtschaftsjuristin (FH), Diplomstudium an der Hochschule Anhalt in Bernburg (Saale), Abschluss 2007 als Diplom-Wirtschaftsjuristin (FH).

Autorentext
Claudia Helms, Diplom-Wirtschaftsjuristin (FH), Diplomstudium an der Hochschule Anhalt in Bernburg (Saale), Abschluss 2007 als Diplom-Wirtschaftsjuristin (FH).

Klappentext

Die vorliegende Arbeit stellt die europäische Finanzmarktrichtlinie "MiFID" (Markets in Financial Instruments Directive) in ihren Grundzügen vor. Zum besseren Verständnis der Zusammenhänge wird einleitend ein Überblick über das Kapitalmarktrecht verschafft, der die historische Entwicklung, einschlägige Rechtsquellen sowie Organisation und Aufbau des Kapitalmarktes beleuchtet. Nach einer kurzen Darstellung der europarechtlichen Hintergründe und des Weges, der bis zum Erlass der Richtlinie beschritten wurde, wird der Inhalt der MiFID näher erläutert. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Zulassungspflicht für Wertpapierfirmen, die Anforderungen an die Tätigkeit der Wertpapierfirmen und die Bestimmungen zum Anlegerschutz gelegt. Anschließend folgt ein Blick auf die Neuordnung der Handelsplätze, die nun in Geregelte Märkte, Multilaterale Handelssysteme und Systematische Internalisierer unterschieden werden. Die Zusammenarbeit der Behörden und die Umsetzung in deutsches Recht erfährt abschließend eine Behandlung. Die Arbeit schließt mit einer kritischen Beleuchtung durch die Autorin ab.



Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:Seit Gründung der Europäischen Gemeinschaft, deren Ziel unter anderem die Errichtung eines gemeinsamen Binnenmarktes war, sind für die Bürger tiefgreifende Neuerungen auf verschiedenen Gebieten erreicht worden. Durch die Integration der Gütermärkte können Waren innerhalb der Gemeinschaftsgrenzen ohne bürokratische Hürden gehandelt werden, die Integration der Kapitalmärkte bewirkt, dass Kapital- und Zahlungsströme nahezu problemlos über Staatsgrenzen hinweg ihren Adressaten finden und auch die Integration der Dienstleistungsmärkte bringt entscheidende und spürbare Vorteile für den Endverbraucher. Wenngleich die Errichtung des gemeinsamen Binnenmarktes als abgeschlossen angesehen werden kann, sind auf einzelnen Gebieten dennoch Harmonisierungsbestrebungen erforderlich, um diverse Probleme zu beheben. Dazu zählen im Bereich des Dienstleistungssektors nationale Beschränkungen und Sonderregelungen, die die grenzüberschreitende Erbringung der einzelnen Dienstleistungen immer noch erschweren. Ein solches Problem stellte Anfang der 90er Jahre die unzureichende Harmonisierung auf dem Gebiet der Wertpapierdienstleistungen dar, die es den Unternehmen nicht ermöglichte ihre Dienstleistungen in einem anderen Mitgliedstaat zu erbringen, ohne dabei erhebliche Schwierigkeiten hinzunehmen. Diesem Umstand wurde 1993 durch den Erlass der Wertpapierdienstleistungsrichtlinie (?Investment Services Directive?, ISD) Rechnung getragen, die durch Einführung eines Europäischen Passes für Wertpapierdienstleistungen die grenzüberschreitende Erbringung dieser erleichtern sollte. Damit einhergehend wurden auch Regelungen betreffend den Anlegerschutz und der Marktorganisation eingeführt. Die ISD stellte somit ein wesentliches Element zur Verwirklichung des Binnenmarktes dar.Problemstellung:Seit Erlass der ISD im Jahr 1993 haben sich auf den internationalen und europäischen Finanz- und Kapitalmärkten tiefgreifende Änderungen vollzogen. Mit dem Fortschreiten der Globalisierung und den zahlreichen Neuerungen der Kommunikationstechnologie, sind auch die internationalen Kapitalmärkte zusammengewachsen. Um die europäischen Märkte und damit auch die europäische Wirtschaft wettbewerbsfähig zu halten, waren Veränderungen notwendig geworden. Nach einer langen Diskussions-, Konsultations- und Beratungsphase verschiedener europäischer Gremien und Teilnehmern der Wirtschaft, entstand ein neuer Rechtsrahmen für Finanzdienstleistungen, der auch den []

Produktinformationen

Titel: Die Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente
Autor: Claudia Helms
EAN: 9783836609890
ISBN: 978-3-8366-0989-0
Format: PDF
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Internationales Recht, Ausländisches Recht
Anzahl Seiten: 188
Veröffentlichung: 20.02.2008
Jahr: 2008
Dateigrösse: 1.0 MB