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Aufbau und Funktion des Pharmamarktes
Claudia Gottschalk

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich VWL - Makroökonomie, allgemein, Note: 1,3, Hochschule Mainz, Sprache: Deutsch,... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich VWL - Makroökonomie, allgemein, Note: 1,3, Hochschule Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: 3. Schlussbetrachtung Der Pharmamarkt ist ein reifer Oligopolmarkt, [...]. Unter den Anbietern herrscht eine Gruppensolidarität. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um Preisabsprachen, sondern um jahrelange Markterfahrung im Umgang mit der Aktions - Reaktions - Verbundenheit. Wenn zum Beispiel durch ein neues Produkt ein Preis festlegt wird, passen die Mitbewerber, die das substitutive Gut besitzen, ihren Preis an den festgelegten an. Durch den Konzentrationsprozess, [...] kann es zur Wettbewerbsverzerrung kommen, da immer weniger Konkurrenz vorhanden ist. Um eine daraus resultierende Marktmacht zu verhindern, greift der Staat durch ein Kartellverbot, das Verbot der Marktbeherrschung und indem er keine Subventionen vergibt, ein. Der Pharmamarkt ist ein komplexer Markt, der aus zwei Teilmärkten besteht, [...]. Den Herstellern, die auch die Anbieter sind, ist es möglich, gleichzeitig auf beiden Teilmärkten aktiv zu sein, da sie sowohl rezeptpflichtige, als auch rezeptfreie Arzneimittel produzieren können. Sie lassen sich in vier verschiedene Gruppen unterteilen: [...]. Der Pharmamarkt unterscheidet sich vom Konsumgütermarkt, indem der Staat durch Gesetze, Kontrollen und Preisregulierungen eingreift und dessen Freiheit somit beschränkt. Dies geschieht, weil auf ihm lebensnotwendige Güter, die Arzneimittel, gehandelt werden. Der Staat muss dafür sorgen, dass sie qualitativ hochwertig und für die Verbraucher unbedenklich sind. Hierfür wird zum Beispiel ein Zulassungsverfahren von Medikamenten durchgeführt, bei dem das Risiko -Nutzen - Verhältnis für die Verbraucher abgewogen wird. [...] Der Staat ist verantwortlich für ein soziales Gesundheitssystem, das für jeden Konsumenten, unabhängig von seiner finanziellen Lage, bezahlbar ist, muss jedoch auch berücksichtigen, dass die Unternehmen weiterhin kostendeckend produzieren können und es auch für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV), durch die der Staat als aktiver Marktteilnehmer auftritt, finanzierbar bleiben soll. Zudem müssen die Güter für jeden zugänglich sein. Deshalb müssen Großhändler und Apotheken einen permanenten Vorrat an Medikamenten [...]. Um dies zu erreichen, dürfen besonders auf diesem Markt keine Lieferabkommen mit Herstellern geschlossen werden. Im internationalen Vergleich bekommen deutsche Hersteller weniger Anteile vom Endverbraucherpreis, als die Hersteller anderer Länder, da [...]

Klappentext

3. Schlussbetrachtung Der Pharmamarkt ist ein reifer Oligopolmarkt, [...]. Unter den Anbietern herrscht eine Gruppensolidarität. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um Preisabsprachen, sondern um jahrelange Markterfahrung im Umgang mit der Aktions - Reaktions - Verbundenheit. Wenn zum Beispiel durch ein neues Produkt ein Preis festlegt wird, passen die Mitbewerber, die das substitutive Gut besitzen, ihren Preis an den festgelegten an. Durch den Konzentrationsprozess, [...] kann es zur Wettbewerbsverzerrung kommen, da immer weniger Konkurrenz vorhanden ist. Um eine daraus resultierende Marktmacht zu verhindern, greift der Staat durch ein Kartellverbot, das Verbot der Marktbeherrschung und indem er keine Subventionen vergibt, ein. Der Pharmamarkt ist ein komplexer Markt, der aus zwei Teilmärkten besteht, [...]. Den Herstellern, die auch die Anbieter sind, ist es möglich, gleichzeitig auf beiden Teilmärkten aktiv zu sein, da sie sowohl rezeptpflichtige, als auch rezeptfreie Arzneimittel produzieren können. Sie lassen sich in vier verschiedene Gruppen unterteilen: [...]. Der Pharmamarkt unterscheidet sich vom Konsumgütermarkt, indem der Staat durch Gesetze, Kontrollen und Preisregulierungen eingreift und dessen Freiheit somit beschränkt. Dies geschieht, weil auf ihm lebensnotwendige Güter, die Arzneimittel, gehandelt werden. Der Staat muss dafür sorgen, dass sie qualitativ hochwertig und für die Verbraucher unbedenklich sind. Hierfür wird zum Beispiel ein Zulassungsverfahren von Medikamenten durchgeführt, bei dem das Risiko -Nutzen - Verhältnis für die Verbraucher abgewogen wird. [...] Der Staat ist verantwortlich für ein soziales Gesundheitssystem, das für jeden Konsumenten, unabhängig von seiner finanziellen Lage, bezahlbar ist, muss jedoch auch berücksichtigen, dass die Unternehmen weiterhin kostendeckend produzieren können und es auch für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV), durch die der Staat als aktiver Marktteilnehmer auftritt, finanzierbar bleiben soll. Zudem müssen die Güter für jeden zugänglich sein. Deshalb müssen Großhändler und Apotheken einen permanenten Vorrat an Medikamenten [...]. Um dies zu erreichen, dürfen besonders auf diesem Markt keine Lieferabkommen mit Herstellern geschlossen werden. Im internationalen Vergleich bekommen deutsche Hersteller weniger Anteile vom Endverbraucherpreis, als die Hersteller anderer Länder, da [...]

Produktinformationen

Titel: Aufbau und Funktion des Pharmamarktes
Autor: Claudia Gottschalk
EAN: 9783640616862
ISBN: 978-3-640-61686-2
Format: PDF
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 31
Veröffentlichung: 07.05.2010
Jahr: 2010
Dateigrösse: 0.7 MB
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