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Wie hat sich der Begriff der Entfremdung seit dem 18. Jahrhundert verändert?
Claudia Ebert

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2.3, Martin-Luther-Universi... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2.3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Politikwissenschaft und Japanologie), Veranstaltung: Entfremdung als Schlüsselbegriff einer kritisch-marxistischen Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Die Entfremdung im Sinne des Wortes bei Hegel und Marx ist die Tatsache, daß ein Sein sich dessen entäußert, was in ihm ist, was sein Wesen konstituiert und das, was Ergebnis der Entäußerung ist, als eine von ihm verschiedene Sache betrachtet, als eine Wirklichkeit, die ihm zugleich entgegengesetzt und fremd ist' (Auguste Cornu 1984, S.42). Diese Vorstellung von Entfremdung bildet die Grundlage vieler Philosophen der Vergangenheit. Dennoch ein Thema, das bis heute die Basis wissenschaftlicher Arbeiten und zahlreicher Debatten liefert. Der Begriff, ganz allgemein, stammt aus dem Lateinischen und ist auf das Wort alienatio zurückzuführen. Der Bedeutung nach kann es mit Entäußerung oder Weggeben, beispielsweise in fremden Besitz, übersetzt werden. Dabei handelt es sich um einen Prozess, der seit der Antike das Fremdwerden von Personen oder Gegenständen beschreibt. Seit dem 18. Jahrhundert hat ein langsamer aber wirkungsvoller Wandel des Terminus Entfremdung stattgefunden. Im Zentrum dieser wissenschaftlichen Arbeit steht die Frage nach der Modalität des Wandels. Um den Rahmen nicht zu sprengen, liegt das Hauptaugenmerk dabei auf drei Vertreter, die sich mit dem Entfremdungsbegriff auseinandergesetzt und analytisch betrachtet haben. Hegel, Feuerbach und Marx sind die Repräsentanten gleichfalls für die differenzierte Auffassungen über die Begrifflichkeit. Auch vor dem 18. Jahrhundert gab es bereits Geisteswissenschaftler, die mit der Idee der Entfremdung konfrontiert wurden, wie beispielsweise Aurelius Augustinus (4. Jahrhundert), Blaise Pascal (17. Jahrhundert) oder auch Jean -Jaques Rousseau (Anfang 18. Jahrhundert). Häufig aber in einen anderen Kontext beziehungsweise auf eine ganz andere Art und Weise. Da die Arbeit zeitlich, so wie inhaltlich begrenzt ist, muss eine Einschränkung auf die wahrscheinlich repräsentativsten Vertreter der Entfremdungstheorie gemacht werden. Somit wird in einem ersten Schritt ein grober Überblick über die drei Philosophen und ihrem historischen Kontext verschaffen. Der Reihenfolge der Namen entnehmbar, steht in dieser Untersuchung Hegel an erster Stelle und, historisch betrachtet, am weitesten in der Vergangenheit zurückliegend. Marx ist für viele, im Gegensatz zu Hegel, auch heute noch ein Begriff. Zunächst scheint Marx' Auffassung ähnlich gegensätzlicher Natur zu sein. Allerdings, als Schüler der Hegel'schen Lehre, hat er dessen Idee aufgegriffen und auf die Umstände seiner Zeit angewendet.

Klappentext

"Die Entfremdung im Sinne des Wortes bei Hegel und Marx ist die Tatsache, daß ein Sein sich dessen entäußert, was in ihm ist, was sein Wesen konstituiert und das, was Ergebnis der Entäußerung ist, als eine von ihm verschiedene Sache betrachtet, als eine Wirklichkeit, die ihm zugleich entgegengesetzt und fremd ist" (Auguste Cornu 1984, S.42). Diese Vorstellung von Entfremdung bildet die Grundlage vieler Philosophen der Vergangenheit. Dennoch ein Thema, das bis heute die Basis wissenschaftlicher Arbeiten und zahlreicher Debatten liefert. Der Begriff, ganz allgemein, stammt aus dem Lateinischen und ist auf das Wort alienatio zurückzuführen. Der Bedeutung nach kann es mit Entäußerung oder Weggeben, beispielsweise in fremden Besitz, übersetzt werden. Dabei handelt es sich um einen Prozess, der seit der Antike das Fremdwerden von Personen oder Gegenständen beschreibt. Seit dem 18. Jahrhundert hat ein langsamer aber wirkungsvoller Wandel des Terminus Entfremdung stattgefunden. Im Zentrum dieser wissenschaftlichen Arbeit steht die Frage nach der Modalität des Wandels. Um den Rahmen nicht zu sprengen, liegt das Hauptaugenmerk dabei auf drei Vertreter, die sich mit dem Entfremdungsbegriff auseinandergesetzt und analytisch betrachtet haben. Hegel, Feuerbach und Marx sind die Repräsentanten gleichfalls für die differenzierte Auffassungen über die Begrifflichkeit. Auch vor dem 18. Jahrhundert gab es bereits Geisteswissenschaftler, die mit der Idee der Entfremdung konfrontiert wurden, wie beispielsweise Aurelius Augustinus (4. Jahrhundert), Blaise Pascal (17. Jahrhundert) oder auch Jean -Jaques Rousseau (Anfang 18. Jahrhundert). Häufig aber in einen anderen Kontext beziehungsweise auf eine ganz andere Art und Weise. Da die Arbeit zeitlich, so wie inhaltlich begrenzt ist, muss eine Einschränkung auf die wahrscheinlich repräsentativsten Vertreter der Entfremdungstheorie gemacht werden. Somit wird in einem ersten Schritt ein grober Überblick über die drei Philosophen und ihrem historischen Kontext verschaffen. Der Reihenfolge der Namen entnehmbar, steht in dieser Untersuchung Hegel an erster Stelle und, historisch betrachtet, am weitesten in der Vergangenheit zurückliegend. Marx ist für viele, im Gegensatz zu Hegel, auch heute noch ein Begriff. Zunächst scheint Marx' Auffassung ähnlich gegensätzlicher Natur zu sein. Allerdings, als Schüler der Hegel'schen Lehre, hat er dessen Idee aufgegriffen und auf die Umstände seiner Zeit angewendet.

Produktinformationen

Titel: Wie hat sich der Begriff der Entfremdung seit dem 18. Jahrhundert verändert?
Untertitel: Die Idee der Entfremdung bei Hegel, Feuerbach und Marx
Autor: Claudia Ebert
EAN: 9783656290971
ISBN: 978-3-656-29097-1
Format: PDF
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Politische Theorien und Ideengeschichte
Anzahl Seiten: 17
Veröffentlichung: 17.10.2012
Jahr: 2012
Dateigrösse: 0.4 MB