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Krieg der Maschinen

  • E-Book (epub)
  • 512 Seiten
Unsere Zivilisation steht vor dem Ende - nur eine Handvoll Elitesoldaten kann uns retten!Weltweit bricht die Wirtschaft zusammen, ... Weiterlesen
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Beschreibung

Unsere Zivilisation steht vor dem Ende - nur eine Handvoll Elitesoldaten kann uns retten!

Weltweit bricht die Wirtschaft zusammen, Umweltkatastrophen erschüttern die Erde, Krieg droht jeden Moment auszubrechen. Daher hat das Militär eine neue Einheit von Elitesoldaten rekrutiert, die für Frieden sorgen sollen. Der Geist dieser tapferen Soldaten wird mit einem Roboter verbunden und ist somit Teil der Maschine. Einer von diesen Soldaten ist Danny Kelso. Während seiner Schicht kappt ein Terroranschlag weltweit die Stromversorgung. Für die Elitesoldaten beginnt ein Rennen gegen die Zeit, um nicht nur sich selbst, sondern die Zivilisation vor dem Untergang zu retten. Doch Dannys Roboter bleibt aktiv - und sein Geist in der Maschine gefangen ...

Christopher Golden ist in den USA bereits ein preisgekrönter New York Times-Bestsellerautor. Geboren und aufgewachsen ist er in Massachusetts, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt.

Autorentext

Christopher Golden ist in den USA bereits ein preisgekrnter New-York-Times-Bestsellerautor. Geboren und aufgewachsen ist er in Massachusetts, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt.



Zusammenfassung
Unsere Zivilisation steht vor dem Ende nur eine Handvoll Elitesoldaten kann uns retten!

Weltweit bricht die Wirtschaft zusammen, Umweltkatastrophen erschüttern die Erde, Krieg droht jeden Moment auszubrechen. Daher hat das Militär eine neue Einheit von Elitesoldaten rekrutiert, die für Frieden sorgen sollen. Der Geist dieser tapferen Soldaten wird mit einem Roboter verbunden und ist somit Teil der Maschine. Einer von diesen Soldaten ist Danny Kelso. Während seiner Schicht kappt ein Terroranschlag weltweit die Stromversorgung. Für die Elitesoldaten beginnt ein Rennen gegen die Zeit, um nicht nur sich selbst, sondern die Zivilisation vor dem Untergang zu retten. Doch Dannys Roboter bleibt aktiv und sein Geist in der Maschine gefangen



Leseprobe

1

An dem Morgen, als die Welt zerfiel, wachte Danny Kelso zum letzten Mal neben Nora auf. Sein Mund fühlte sich wie Pappe an, und in der Nase hatte er immer noch Biergeruch. Während er sich den Schlaf aus den Augen rieb, erinnerte er sich an den Streit vom Vorabend, an das Grausame in ihrem Lächeln und an den wütenden Sex anschließend, um alles ungeschehen zu machen.

"Scheiße", knurrte er leise, um sie nicht zu wecken.

In Wahrheit machte der Sex nichts ungeschehen. Nicht am Morgen. Und auch jetzt nicht, da er wieder nüchtern war. Diese Routine des Streitens mit anschließendem Sex steigerte lediglich seinen Selbsthass von Tag zu Tag ein wenig mehr. Ganz gleich, wie oft Nora etwas sagte, mit dem sie eine Grenze überschritt, er war niemals so wütend auf sie wie auf sich selbst.

Kennengelernt hatten sie sich in einer Spelunke in Ginsheim, einen Steinwurf vom Rhein entfernt, er auf einem Hocker an der Bar und sie dahinter, die Gäste mit Drinks versorgend. Ihr gefiel seine Uniform, obwohl so nah beim Armeeflugplatz in Wiesbaden die Bar jeden Abend mit amerikanischen Soldaten hätte bevölkert sein müssen. Dennoch war ihm das Interesse in ihren Augen auf Anhieb aufgefallen, und der erste Drink ging aufs Haus - wobei auch das die übliche Anmachprozedur gewesen sein dürfte. Die restliche Welt hatte das amerikanische Militär während der vorangegangenen sieben Jahre hassen gelernt, aber die meisten Läden und Bars und Restaurants in den Städten rund um den Stützpunkt scheuten keine Mühe, die Wünsche der Amerikaner zu erfüllen. Über jeden US -Dollar, der in ihren Kassen klingelte, waren sie glücklich.

Danny stand auf und schlurfte ins Badezimmer. Er pinkelte, wusch die Hände, putzte die Zähne und spritzte sich Wasser ins Gesicht. Nun hellwach, kehrte er in Noras Schlafzimmer zurück, blieb vor ihrem Bett stehen, betrachtete sie, während sie schlief, und empfand nichts. Nein, das war eine Lüge. Die Leere, die er in sich spürte, hatte einen Namen - Bedauern. Bedauern darüber, dass er wusste, er würde nicht zurückkommen. Bedauern darüber, dass er so viele Monate zuvor überhaupt in ihre Wohnung mitgegangen war.

Sein Blick wanderte über das Durcheinander im Zimmer, die schmutzige Kleidung, das Make-up-Sortiment auf dem kleinen Schminktisch in der Ecke - das alles konnte man eher im Zimmer einer Achtzehnjährigen als einer dreiundzwanzig Jahre alten Frau antreffen. Leere Bierflaschen, halbvolle Flaschen Tequila und Whiskey, ein Aschenbecher, der von Zigarettenstummeln überquoll. Auch Bücher lagen da. Nora mochte eine Menge emotionaler Probleme haben, aber dumm war sie nicht. Wenn sie nicht mehr gewesen wäre als ein umwerfend aussehender Hohlkopf, er wäre nie so lange mit ihr zusammengeblieben.

Nun hingegen wurde es Zeit zu gehen. Am Vorabend hatte sie etwas gesagt, was sie nicht mehr zurücknehmen konnte. Die Worte hallten immer noch in seinem Bewusstsein nach.

Warum bringst du nicht noch ein paar Babys um?

In diesem Moment hätte er sie am liebsten geschlagen. Er hatte sogar schon die Hand erhoben - so etwas hatte er zuvor noch nie getan. Danny diente zusammen mit weiblichen Soldaten und hatte während des Fitnesstrainings des Öfteren Sparringskämpfe mit ihnen ausgefochten. Aber darüber hinaus hatte er noch nie eine Frau geschlagen und auch nicht die Absicht, jetzt damit anzufangen. Er hatte Nora nicht angerührt. Es gab Dinge, die sich mit Gewalt lösen ließen - man konnte nicht Soldat sein, wenn man nicht davon überzeugt war. Aber dies gehörte nicht dazu.

Nora dagegen glaubte, dass es auf der Welt kein Problem gab, das nicht mit Alkohol und Sex gelöst werden konnte. Für ihn war nun die Zeit gekommen, von dieser Philosophie Abstand zu nehmen.

Er zog sich eilig an, weil er sie nicht aufwecken wollte, aber er war auch nicht sonderlich besorgt, dass es geschehen werde. Nora schlief wie eine Tote. Der Alkohol verhinderte schlechte Träu

Produktinformationen

Titel: Krieg der Maschinen
Untertitel: Techno-Thriller
Autor:
Übersetzer:
EAN: 9783641165604
ISBN: 978-3-641-16560-4
Digitaler Kopierschutz: Wasserzeichen
Format: E-Book (epub)
Herausgeber: Blanvalet
Genre: Spannung
Anzahl Seiten: 512
Veröffentlichung: 19.10.2015
Jahr: 2015
Dateigrösse: 0.9 MB
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