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Der Plattenspieler im Umfeld der digitalen Audiowiedergabemittel
Christoph Wyer

Inhaltsangabe:Einleitung: Mit der Einführung der Compact Disc Anfang der 80er Jahre wurde die Schallplatte und der Plattenspi... Weiterlesen
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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Mit der Einführung der Compact Disc Anfang der 80er Jahre wurde die Schallplatte und der Plattenspieler immer mehr in ihrer Existenz bedroht. Innerhalb weniger Jahre übernahm in den Konsumstarken Erdteilen (USA, Asien, Europa) die CD die Pole-Position im Absatzmarkt1 und verdrängte die Schallplatte immer mehr von der «Ton-Fläche». Seither wurde die Schallplatte immer wieder für «tot» erklärt. Doch wie der Volksmund sagt: «Totgesagte leben länger». Nach einem sehr starken Umsatzrückgang, in den letzten zwei Jahrzehnten, weisen die Plattenverkäufe in den letzten paar Jahren wieder kleine, aber konstante Absatzzahlen auf. Die Compact Disc hingegen wird nach zwei starken Jahrzehnten immer mehr von neueren Datenträgern und Formaten konkurrenziert. Einerseits durch Weiterentwicklungen der CD (DVD und SACD) und andererseits durch das digitale MP3-Format (und Abwandlungen) und dessen Abspielgeräten (iPod etc.). Eine wichtige Rolle dabei spielt die Entwicklung der Kommunikationstechnologie. Insbesondere das Internet und die Möglichkeit, auf einfache Weise selber CDs zu brennen/produzieren, beeinflusst die Zukunft der Audiospeichermedien stark. Die Schallplatte, obwohl nur noch wenig verbreitet, verfügt noch heute über einen guten Ruf bei den Musikkonsumenten, zumindest bei den über 18-jährigen. Sei es aus nostalgischen, trendigen oder akustischen Gründen. Heute noch wird geschwärmt über die Covers, Erinnerungen und natürlich über den musikalischen Inhalt dieses Datenträgers. Im Gegensatz zur CD, deren Wertschätzung als Tonträger, gegenüber der Schallplatte einiges geringer ausfällt. Ein Grund dafür ist sicher, dass beschreibbare CDs heute überall zu Spotpreisen erhältlich sind und die meisten Computer serienmäßig über einen CD-Brenner verfügen. Das einfache und für jedermann mögliche Reproduktionsverfahren der Compact Disc hat vor allem die Musikindustrie hart getroffen. Viele Internet-User beteiligen sich an der Online-Piraterie und können die illegal erworbenen Titel mit geringem Aufwand auf CD brennen. Die Musikindustrie erleidet dadurch enorme finanzielle Einbussen. Diese Entwicklung hat viel dazu beigetragen, dass das CD-Format heute zu einem Wegwerfmedium verkommen ist und in seiner Position stark bedrängt wird. Welches der beiden Medien akustisch besser abschneidet, ist bis heute nicht geklärt. Fachkreisdiskussionen diesbezüglich gehören meist zur Kategorie «Audio-Esoterik» oder «Glaubensfragen». Definitiv belegen lässt [...]

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Mit der Einführung der Compact Disc Anfang der 80er Jahre wurde die Schallplatte und der Plattenspieler immer mehr in ihrer Existenz bedroht. Innerhalb weniger Jahre übernahm in den Konsumstarken Erdteilen (USA, Asien, Europa) die CD die Pole-Position im Absatzmarkt1 und verdrängte die Schallplatte immer mehr von der «Ton-Fläche». Seither wurde die Schallplatte immer wieder für «tot» erklärt. Doch wie der Volksmund sagt: «Totgesagte leben länger». Nach einem sehr starken Umsatzrückgang, in den letzten zwei Jahrzehnten, weisen die Plattenverkäufe in den letzten paar Jahren wieder kleine, aber konstante Absatzzahlen auf. Die Compact Disc hingegen wird nach zwei starken Jahrzehnten immer mehr von neueren Datenträgern und Formaten konkurrenziert. Einerseits durch Weiterentwicklungen der CD (DVD und SACD) und andererseits durch das digitale MP3-Format (und Abwandlungen) und dessen Abspielgeräten (iPod etc.). Eine wichtige Rolle dabei spielt die Entwicklung der Kommunikationstechnologie. Insbesondere das Internet und die Möglichkeit, auf einfache Weise selber CDs zu brennen/produzieren, beeinflusst die Zukunft der Audiospeichermedien stark. Die Schallplatte, obwohl nur noch wenig verbreitet, verfügt noch heute über einen guten Ruf bei den Musikkonsumenten, zumindest bei den über 18-jährigen. Sei es aus nostalgischen, trendigen oder akustischen Gründen. Heute noch wird geschwärmt über die Covers, Erinnerungen und natürlich über den musikalischen Inhalt dieses Datenträgers. Im Gegensatz zur CD, deren Wertschätzung als Tonträger, gegenüber der Schallplatte einiges geringer ausfällt. Ein Grund dafür ist sicher, dass beschreibbare CDs heute überall zu Spotpreisen erhältlich sind und die meisten Computer serienmäßig über einen CD-Brenner verfügen. Das einfache und für jedermann mögliche Reproduktionsverfahren der Compact Disc hat vor allem die Musikindustrie hart getroffen. Viele Internet-User beteiligen sich an der Online-Piraterie und können die illegal erworbenen Titel mit geringem Aufwand auf CD brennen. Die Musikindustrie erleidet dadurch enorme finanzielle Einbussen. Diese Entwicklung hat viel dazu beigetragen, dass das CD-Format heute zu einem Wegwerfmedium verkommen ist und in seiner Position stark bedrängt wird. Welches der beiden Medien akustisch besser abschneidet, ist bis heute nicht geklärt. Fachkreisdiskussionen diesbezüglich gehören meist zur Kategorie «Audio-Esoterik» oder «Glaubensfragen». Definitiv belegen lässt sich das nur sehr schwierig. Das menschliche Ohr verarbeitet Audiosignale um ein vielfaches komplexer, als dies qualitativ hochstehende Mikrofone vermögen. Daher sind bei den Messresultaten zusätzlich intuitive Meinungen gefragt. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass Hören einerseits eine intuitive, von diversen anderen Ereignissen geformte Handlung ist, andererseits dadurch, dass jeder durch seine individuelle Medien- und Musikgeschichte geprägt ist und so seine eigenen audiophilen Ansichten und Meinungen vertritt. Eine geschichtliche Einführung zu diesem Thema, die wichtigsten Meilensteine der Tonaufzeichnung, die Geschichte der Entwicklung der Schallplatte und seiner späteren Konkurrenz durch die Compact Disc, sowie weitere Informationen über neue Entwicklungen (P2P, MP3, DVD, etc.) befinden sich im Appendix, Kapitel B «Intro-Lektüre». Gang der Untersuchung: Diese Untersuchung ist eine exemplarische Forschungsarbeit, welche in erster Linie Ansatzpunkte über die Akzeptanz der Schallplatte, deren Zukunftsaussichten und marktwirtschaftliche Entwicklung in unserer Gesellschaft aufzeigen soll. Mit den gewonnenen Fakten und Resultaten, lassen sich auch Ansatzpunkte zu Themenverwandten Gebieten erkennen. Zum Beispiel, wie sich Speichermedien in Zukunft entwickeln könnten, oder welche Geräte von welchen Altersgruppen bevorzugt werden. Diese Arbeit streift thematisch die Gebiete Soziologie und Marktforschung und Entwicklung im audiotechnischen Kommunikationsbereich. Bei der Einführung dieser Arbeit über die langjährige Geschichte der Schallplatte wird auch ein Stück Kulturhistorik im audiotechnischen Sinne vermittelt. Während der Zeit der Recherche haben sich Unmengen von Informationen zur Geschichte der Tonaufzeichnung und der Tonwiedergabe angesammelt. Diese befinden sich zusammengefasst in der «Intro- Lektüre». Die «Intro-Lektüre» zeigt die wichtigsten Meilensteine in der Geschichte der Tonaufzeichnung, mit Fokus auf die Entwicklung der Schallplatte und seiner späteren Konkurrenzprodukte. Ebenso wird der Unterschied zwischen Analog-/Digitaltechnik erklärt, und es werden neuere Medien (MP3, SACD) vorgestellt und analysiert. Weiter behandelt die Einführung das Thema «die Plattenspieler von heute». Dieses Kapitel beinhaltet eine kleine Einführung in die Materie Plattenspieler und worauf bei dessen Anschaffung und Unterhalt zu achten ist. Der erste Teil der Untersuchung befasst sich mit dem audiophilen Verhalten der Gesellschaft. Die Teilnehmer wurden zu verschiedenen Themen befragt, welche im Bezug zu ihren audiophilen Neigungen stehen. Dazu gehören Gerätenutzung, Gerätepreferenzen, Tonträgerkauf, Tonträgerpflege etc. Der Fragebogen wurde «online» publiziert und in Papierform verteilt. An der Umfrage beteiligten sich 83 Teilnehmer. Der Hör-Test soll ansatzweise aufzeigen, wie die beiden Tonträger heute akustisch wahrgenommen werden. Sinn dieses Tests war festzustellen, wie und ob akustische Unterschiede zwischen den beiden Medien wahrgenommen werden und in welcher Form sich die Unterschiede äußern. Der Test wurde unter «durchschnittlichen2» akustischen Verhältnissen durchgeführt. In einem 16 qm großen Raum, ausgestattet mit handelsüblichen HiFi-Komponenten. Die Teilnehmer mussten mittels eines Fragebogens mehrere Fragen zum Klangverhalten zwischen CD und Schallplatte beantworten. Die Tonträger, die beim «Hörtest» Verwendung fanden, wurden mit den selben Einstellungsparameter wie beim «Hörtest» abgespielt und mittels Computer wieder aufgenommen. Dieser Vorgang wurde mit allen vier Test-Tracks durchgeführt. Schließlich wurden diese Werte mittels eines Audio-Analyzers analysiert, beurteilt und die Ergebnisse mit den Resultaten aus Kapitel 2, dem «Hör-Test», verglichen. Um weitere Meinungen und Fachwissen zu diesem Thema in Erfahrung zu bringen, wurde ein Interviewbogen erstellt und an verschiedene Personen, die täglich mit Audiospeichermedien konfrontiert werden (Radiomoderatoren, Musiker, DJs, Tonträgerverkäufer etc.), abgegeben. Der Fragebogen enthielt 7 Fragen zu den Themen: Einsatz und Anwendung von Tonträgern, sowie deren weitere Zukunftsaussichten. Die Resultate, welche sich aus diesen vier exemplarischen Untersuchungen ergaben, stellen den Kontext dar, um Ansätze über die weitere Zukunft der Schallplatte auszumachen. Inhaltsverzeichnis: 1.Titel der Arbeit3 2.Einführung3 2.1Vorwort zur Untersuchung3 2.2Ziel und Aufbau der Arbeit4 3.Die Untersuchung5 3.1Das audiophile Verhalten5 3.1.1Die Vorgehensweise5 3.1.2Der Fragebogen5 3.1.3Die Rekrutierung der Testpersonen6 3.1.4Die Resultate7 3.1.5Zusammenfassung der Resultate17 3.1.6Test-Erfahrungen und besondere Vorkommnisse19 3.2Der Hörtest - Schallplatte versus Compact Disc20 3.2.1Die Vorgehensweise20 3.2.2Der Fragebogen21 3.2.3Die Rekrutierung der Testpersonen21 3.2.4Die Ergebnisse22 3.2.5Zusammenfassung der Ergebnisse26 3.2.6Test-Erfahrungen und besondere Vorkommnisse27 3.3Das Ausgangssignal im Vergleich28 3.3.1Die Vorgehensweise28 3.3.2Die Interpretationen29 3.3.3Das Fazit34 3.4Interviews zum Thema «Audiospeichermedien»35 3.4.1Die Vorgehensweise35 3.4.2Die Interviewpartner35 3.4.3Die Interviewfragen36 3.4.4Zusammenfassung der Interviews36 3.4.5Fazit37 4.Zusammenfassung39 5.Fazit42 Appendix44 A.Bibliografie44 A1Literatur44 A2Zeitschriften und Magazine44 A3Quellen aus dem Internet44 B.«Intro-Lektüre»45 C.Vollständige Interviews aus Kapitel 3.493 D.Danksagung100 E.Deklaration100



Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:Mit der Einführung der Compact Disc Anfang der 80er Jahre wurde die Schallplatte und der Plattenspieler immer mehr in ihrer Existenz bedroht. Innerhalb weniger Jahre übernahm in den Konsumstarken Erdteilen (USA, Asien, Europa) die CD die Pole-Position im Absatzmarkt1 und verdrängte die Schallplatte immer mehr von der «Ton-Fläche».Seither wurde die Schallplatte immer wieder für «tot» erklärt. Doch wie der Volksmund sagt: «Totgesagte leben länger». Nach einem sehr starken Umsatzrückgang, in den letzten zwei Jahrzehnten, weisen die Plattenverkäufe in den letzten paar Jahren wieder kleine, aber konstante Absatzzahlen auf. Die Compact Disc hingegen wird nach zwei starken Jahrzehnten immer mehr von neueren Datenträgern und Formaten konkurrenziert. Einerseits durch Weiterentwicklungen der CD (DVD und SACD) und andererseits durch das digitale MP3-Format (und Abwandlungen) und dessen Abspielgeräten (iPod etc.). Eine wichtige Rolle dabei spielt die Entwicklung der Kommunikationstechnologie. Insbesondere das Internet und die Möglichkeit, auf einfache Weise selber CDs zu brennen/produzieren, beeinflusst die Zukunft der Audiospeichermedien stark.Die Schallplatte, obwohl nur noch wenig verbreitet, verfügt noch heute über einen guten Ruf bei den Musikkonsumenten, zumindest bei den über 18-jährigen. Sei es aus nostalgischen, trendigen oder akustischen Gründen. Heute noch wird geschwärmt über die Covers, Erinnerungen und natürlich über den musikalischen Inhalt dieses Datenträgers. Im Gegensatz zur CD, deren Wertschätzung als Tonträger, gegenüber der Schallplatte einiges geringer ausfällt. Ein Grund dafür ist sicher, dass beschreibbare CDs heute überall zu Spotpreisen erhältlich sind und die meisten Computer serienmäßig über einen CD-Brenner verfügen. Das einfache und für jedermann mögliche Reproduktionsverfahren der Compact Disc hat vor allem die Musikindustrie hart getroffen. Viele Internet-User beteiligen sich an der Online-Piraterie und können die illegal erworbenen Titel mit geringem Aufwand auf CD brennen. Die Musikindustrie erleidet dadurch enorme finanzielle Einbussen. Diese Entwicklung hat viel dazu beigetragen, dass das CD-Format heute zu einem Wegwerfmedium verkommen ist und in seiner Position stark bedrängt wird.Welches der beiden Medien akustisch besser abschneidet, ist bis heute nicht geklärt. Fachkreisdiskussionen diesbezüglich gehören meist zur Kategorie «Audio-Esoterik» oder «Glaubensfragen». Definitiv belegen lässt []

Produktinformationen

Titel: Der Plattenspieler im Umfeld der digitalen Audiowiedergabemittel
Autor: Christoph Wyer
EAN: 9783832485566
ISBN: 978-3-8324-8556-6
Format: PDF
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Medien, Kommunikation
Anzahl Seiten: 104
Veröffentlichung: 02.02.2005
Jahr: 2005
Dateigrösse: 8.2 MB
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