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Untersuchungen an in situ hergestellten Cermets auf Titan-Eisen-Bor-Basis

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  • 85 Seiten
Inhaltsangabe:Einleitung: Titan ist ein Metall der neuen Zeit. Die Entwicklung von Titanwerkstoffen wurde besonders in der Luft- u... Weiterlesen
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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Titan ist ein Metall der neuen Zeit. Die Entwicklung von Titanwerkstoffen wurde besonders in der Luft- und Raumfahrttechnik vorangetrieben. Die besonderen Eigenschaften von Titan und seinen Legierungen wie gute Korrosionsbeständigkeit, hohe Festigkeit auch bei erhöhten Temperaturen und Kriechbeständigkeit sowie die geringe Dichte sind Gründe für eine vielfältige Verwendung. Sie reicht vom Einsatz in der Luft- und Raumfahrt, der chemischen Industrie, im Maschinenbau bis hin zur feinmechanischen Industrie. Aufgrund ihres biokompatiblen Verhaltens hielten Titanlegierungen sogar in der Medizintechnik als Implantatwerkstoff im menschlichen Körper Einzug. Ungünstige Eigenschaften zeigen Titanwerkstoffe allerdings bei Reibungs- und Verschleißbeanspruchungen. Titan besitzt eine hexagonale Gitterstruktur. Das Achsenverhältnis c/a = 1,587 liegt aber weit unterhalb vom idealen Achsenverhältnis c/a = 1,633 der dichtesten Kugelpackung, so dass prismatisches Gleiten zur plastischen Verformung beiträgt. Gleitpaarungen aus Titan neigen zum adhäsiven bedingten Fressen oder zum Materialübertrag auf verschiedenen Gegenkörperwerkstoffen. Welche Auswirkungen solche Verschleißerscheinungen vor allem auf die Funktionalität eines Bauteils mit sich bringen, soll anhand des Einsatzes von Titanlegierungen als Implantatwerkstoff stark tribologisch beanspruchter Gelenkendoprothesen diskutiert werden. Anstrengungen, die zur Vermeidung von Verschleißerscheinungen unternommen werden, führen meist zu Konzepten, die das Härten der Bauteiloberfläche durch das Aufbringen von Verschleißschutzschichten zum Inhalt haben. Auf dieser Grundlage wird die Herstellung und Untersuchung von Legierungen aus Titan, Eisen und Bor für den Verschleißschutz Gegenstand dieser Arbeit. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 1.1Titan als Biowerkstoff in der Implantologie2 1.2Tribologische Beanspruchung von Titan und seinen Legierungen3 1.3Verschleißschutzschichten6 1.4Cermets8 1.5Grundvorstellungen über Reibungs- und Verschleißprozesse9 1.5.1Definition und Aufgabe der Tribologie9 1.5.2Tribotechnische Systeme9 1.5.3Verschleißprozesse11 1.5.4Verschleißprüftechnik und Verschleißmeßgrößen14 2.Aufgabenstellung17 3.Versuchswerkstoffe19 4.Untersuchungsmethoden26 4.1Metallographische Untersuchung26 4.2Rasterelektronenmikroskopie27 4.3Röntgenographische Untersuchung27 4.4Mössbauer [...]

Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:Titan ist ein Metall der neuen Zeit. Die Entwicklung von Titanwerkstoffen wurde besonders in der Luft- und Raumfahrttechnik vorangetrieben. Die besonderen Eigenschaften von Titan und seinen Legierungen wie gute Korrosionsbeständigkeit, hohe Festigkeit auch bei erhöhten Temperaturen und Kriechbeständigkeit sowie die geringe Dichte sind Gründe für eine vielfältige Verwendung. Sie reicht vom Einsatz in der Luft- und Raumfahrt, der chemischen Industrie, im Maschinenbau bis hin zur feinmechanischen Industrie. Aufgrund ihres biokompatiblen Verhaltens hielten Titanlegierungen sogar in der Medizintechnik als Implantatwerkstoff im menschlichen Körper Einzug.Ungünstige Eigenschaften zeigen Titanwerkstoffe allerdings bei Reibungs- und Verschleißbeanspruchungen. Titan besitzt eine hexagonale Gitterstruktur. Das Achsenverhältnis c/a = 1,587 liegt aber weit unterhalb vom idealen Achsenverhältnis c/a = 1,633 der dichtesten Kugelpackung, so dass prismatisches Gleiten zur plastischen Verformung beiträgt. Gleitpaarungen aus Titan neigen zum adhäsiven bedingten Fressen oder zum Materialübertrag auf verschiedenen Gegenkörperwerkstoffen.Welche Auswirkungen solche Verschleißerscheinungen vor allem auf die Funktionalität eines Bauteils mit sich bringen, soll anhand des Einsatzes von Titanlegierungen als Implantatwerkstoff stark tribologisch beanspruchter Gelenkendoprothesen diskutiert werden.Anstrengungen, die zur Vermeidung von Verschleißerscheinungen unternommen werden, führen meist zu Konzepten, die das Härten der Bauteiloberfläche durch das Aufbringen von Verschleißschutzschichten zum Inhalt haben. Auf dieser Grundlage wird die Herstellung und Untersuchung von Legierungen aus Titan, Eisen und Bor für den Verschleißschutz Gegenstand dieser Arbeit.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:1.Einleitung11.1Titan als Biowerkstoff in der Implantologie21.2Tribologische Beanspruchung von Titan und seinen Legierungen31.3Verschleißschutzschichten61.4Cermets81.5Grundvorstellungen über Reibungs- und Verschleißprozesse91.5.1Definition und Aufgabe der Tribologie91.5.2Tribotechnische Systeme91.5.3Verschleißprozesse111.5.4Verschleißprüftechnik und Verschleißmeßgrößen142.Aufgabenstellung173.Versuchswerkstoffe194.Untersuchungsmethoden264.1Metallographische Untersuchung264.2Rasterelektronenmikroskopie274.3Röntgenographische Untersuchung274.4Mössbauer []

Produktinformationen

Titel: Untersuchungen an in situ hergestellten Cermets auf Titan-Eisen-Bor-Basis
Autor:
EAN: 9783832403591
ISBN: 978-3-8324-0359-1
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Technik
Anzahl Seiten: 85
Veröffentlichung: 27.08.1997
Jahr: 1997
Dateigrösse: 15.3 MB
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