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Der us-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft und Instrument der Nachlassplanung
Christoph Schiemann

Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Jura - Andere Rechtssysteme, Rechtsvergleichung, Note: cum laude, Uni... Weiterlesen
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Beschreibung

Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Jura - Andere Rechtssysteme, Rechtsvergleichung, Note: cum laude, Universität Regensburg, 115 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Immer wieder hat der anglo-amerikanische Trust deutsche oder kontinentaleuropäische Juristen in seinen Bann gezogen. Dies wird vorrangig daran liegen, dass diesem Rechtsinstitut ohne weiteres mit Blick auf dessen wesentliche Charakteristika kein Rechtsinstitut des deutschen oder eines anderen europäischen Rechts zugeordnet werden kann. Besonderes Interesse muss darüber hinaus die große praktische Bedeutung dieses Rechtsinstituts wecken. Einen genaueren Blick auf den anglo-amerikanischen Trust gebietet auch die Aufgabe, die sich die Europäische Union mit der Rechtsangleichung unter den Rechten ihrer Mitgliedstaaten im Bereich des Zivilrechts gestellt hat. So ist der Trust ein Produkt des englischen Rechts und nimmt auch dort eine zentrale Rolle unter den tragenden Rechtsinstituten des Wirtschaftslebens ein. Der Blick über den Atlantik lohnt sich aus der Sicht des deutschen Juristen mit Blick auf den großen Umfang deutscher Investitionen in den USA1, sowohl in Bezug auf das investierte Vermögen als auch mit Blick auf die ständig wachsende Zahl deutscher Investoren.
Mit der wachsenden Zahl der in den USA lebenden deutschen Staatsbürger und immer größeren dort belegenen Vermögen Deutscher stellen sich zunehmend kollisionsrechtliche Fragen, insbesondere im Bereich des Erbrechts. Für die Beantwortung der Fragen aus dem internationalen Privatrecht ist die Kenntnis zumindest der Grundzüge des ausländischen Rechts erforderlich. Nachdem der anglo-amerikanische Trust ein der deutschen Rechtsordnung so fremdes Rechtsinstitut darstellt, lohnt sich hier die Untersuchung und Darstellung seiner stark durch die Rechtswirklichkeit geprägten rechtlichen Systematik.
Die Bedeutung des Erbrechts ist durch die demographische Entwicklung der deutschen Bevölkerung und den Umstand, dass allmählich die immer größeren Vermögen der Nachkriegsgenerationen vererbt werden, stark gewachsen. Dies ermutigt zu der Untersuchung des US-amerikanischen Trusts als bedeutendes Instrument der Nachlassplanung. So haben sich in den USA im Zuge der Industrialisierung wesentlich früher als in Deutschland große private Vermögen und ein breiter wohlhabender Mittelstand gebildet, da die beiden verheerenden Weltkriege des letzten Jahrhunderts nicht auf amerikanischem Boden stattgefunden haben, vielmehr zur Entwicklung der Wirtschaft beigetragen haben.

Klappentext

Immer wieder hat der anglo-amerikanische Trust deutsche oder kontinentaleuropäische Juristen in seinen Bann gezogen. Dies wird vorrangig daran liegen, dass diesem Rechtsinstitut ohne weiteres mit Blick auf dessen wesentliche Charakteristika kein Rechtsinstitut des deutschen oder eines anderen europäischen Rechts zugeordnet werden kann. Besonderes Interesse muss darüber hinaus die große praktische Bedeutung dieses Rechtsinstituts wecken. Einen genaueren Blick auf den anglo-amerikanischen Trust gebietet auch die Aufgabe, die sich die Europäische Union mit der Rechtsangleichung unter den Rechten ihrer Mitgliedstaaten im Bereich des Zivilrechts gestellt hat. So ist der Trust ein Produkt des englischen Rechts und nimmt auch dort eine zentrale Rolle unter den tragenden Rechtsinstituten des Wirtschaftslebens ein. Der Blick über den Atlantik lohnt sich aus der Sicht des deutschen Juristen mit Blick auf den großen Umfang deutscher Investitionen in den USA1, sowohl in Bezug auf das investierte Vermögen als auch mit Blick auf die ständig wachsende Zahl deutscher Investoren. Mit der wachsenden Zahl der in den USA lebenden deutschen Staatsbürger und immer größeren dort belegenen Vermögen Deutscher stellen sich zunehmend kollisionsrechtliche Fragen, insbesondere im Bereich des Erbrechts. Für die Beantwortung der Fragen aus dem internationalen Privatrecht ist die Kenntnis zumindest der Grundzüge des ausländischen Rechts erforderlich. Nachdem der anglo-amerikanische Trust ein der deutschen Rechtsordnung so fremdes Rechtsinstitut darstellt, lohnt sich hier die Untersuchung und Darstellung seiner stark durch die Rechtswirklichkeit geprägten rechtlichen Systematik. Die Bedeutung des Erbrechts ist durch die demographische Entwicklung der deutschen Bevölkerung und den Umstand, dass allmählich die immer größeren Vermögen der Nachkriegsgenerationen vererbt werden, stark gewachsen. Dies ermutigt zu der Untersuchung des US-amerikanischen Trusts als bedeutendes Instrument der Nachlassplanung. So haben sich in den USA im Zuge der Industrialisierung wesentlich früher als in Deutschland große private Vermögen und ein breiter wohlhabender Mittelstand gebildet, da die beiden verheerenden Weltkriege des letzten Jahrhunderts nicht auf amerikanischem Boden stattgefunden haben, vielmehr zur Entwicklung der Wirtschaft beigetragen haben.

Produktinformationen

Titel: Der us-amerikanische Trust als Testamentsersatzgeschäft und Instrument der Nachlassplanung
Untertitel: Dargestellt unter besonderer Berücksichtigung des Rechts des Bundesstaates Florida
Autor: Christoph Schiemann
EAN: 9783640183586
ISBN: 978-3-640-18358-6
Format: PDF
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Internationales Recht, Ausländisches Recht
Anzahl Seiten: 279
Veröffentlichung: 08.10.2008
Jahr: 2008
Dateigrösse: 1.4 MB