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Der aristotelische Bürger in der privaten und öffentlichen Gemeinschaft
Christoph Schelhammer

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: sehr gut, Universität Zürich ... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: sehr gut, Universität Zürich (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Staat - Wirtschaft - Gesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Am Anfang seiner Politik stellt Aristoteles die politische Wissenschaft als eine Lehre von der Gemeinschaft vor. Zuerst wird die Gemeinschaft bestimmt, dann werden daraus die Konsequenzen für die Wesensbestimmung des Bürgers gezogen. Gesellschaft und Staat sind Ausdruck der menschlichen Natur. In ihnen prägen sich zwei Formen von Gemeinschaft aus: erstens die private, häusliche Gemeinschaft, welche der Erhaltung des natürlichen Lebens dient, und zweitens die öffentliche, politische Gemeinschaft, deren Zweck das gute Leben ist. Der Raum des Politischen ist das Öffentliche, der Bereich des Hauses das Private. Sie unterscheiden sich in ihrer Herrschaftsstruktur: Im Haus herrscht ein Verhältnis der Ungleichheit und der Unfreiheit vor. Im Staat hingegen besteht ein Verhältnis von Freien und Gleichen, in dem das Prinzip des wechselnden Regierens herrscht. Diese Unterscheidung von Oikos und Polis bildet das Primat der aristotelischen Lehre von der Politik und begründet den Begriff des Bürgers entlang seiner politischen Philosophie - und entfaltet hieraus seine bürgerlichen Rechte sowie die politische Gerechtigkeit in der Gemeinschaft der Polis. Die Wesensbestimmung des Bürgers ist daher zentral für die aristotelische Analyse vom Staat und unabdingbar für sein gesamtes Staatsverständnis. Ziel dieser Arbeit ist es, den Begriff des aristotelischen polites in seiner Gesamtheit zu modelliert werden: Der Bürger wird gemäss der aristotelischen Bestimmung des zoon politikon dahingehend auch als archon, als oikodespotes und oikonomikos bestimmt, seine intrinsische Beschaffenheit entlang der aristotelischen Tugendlehre herausgeschält und seine politischen Rechte und Funktionen dargelegt. Diese Komplexe vermitteln ein abgerundetes Bild des Bürgers in der Polis, so wie Aristoteles ihn in seinen politischen und ethischen Untersuchungen im Auge hatte. Damit wird der Zugang zur aristotelischen Staatslehre und hellenischen Verfassungstheorie exklusiv durch die Wesensbestimmung des Bürgers erarbeitet. Die politische Anthropologie beinhaltet demgemäss folgende Analyseelemente: (1)Der Bürger in der privaten Gemeinschaft des Oikos; (2)Die intrinsische Disposition: Seelenordnung und Tugend- haftigkeit; (3)Der Bürger in der öffentlichen Gemeinschaft der Polis; a)Politische Rechte; b)Politische Gerechtigkeit; c)Bürgerliche Ämter und Ämterverteilung;

Klappentext

Am Anfang seiner Politik stellt Aristoteles die politische Wissenschaft als eine Lehre von der Gemeinschaft vor. Zuerst wird die Gemeinschaft bestimmt, dann werden daraus die Konsequenzen für die Wesensbestimmung des Bürgers gezogen. Gesellschaft und Staat sind Ausdruck der menschlichen Natur. In ihnen prägen sich zwei Formen von Gemeinschaft aus: erstens die private, häusliche Gemeinschaft, welche der Erhaltung des natürlichen Lebens dient, und zweitens die öffentliche, politische Gemeinschaft, deren Zweck das gute Leben ist. Der Raum des Politischen ist das Öffentliche, der Bereich des Hauses das Private. Sie unterscheiden sich in ihrer Herrschaftsstruktur: Im Haus herrscht ein Verhältnis der Ungleichheit und der Unfreiheit vor. Im Staat hingegen besteht ein Verhältnis von Freien und Gleichen, in dem das Prinzip des wechselnden Regierens herrscht. Diese Unterscheidung von Oikos und Polis bildet das Primat der aristotelischen Lehre von der Politik und begründet den Begriff des Bürgers entlang seiner politischen Philosophie - und entfaltet hieraus seine bürgerlichen Rechte sowie die politische Gerechtigkeit in der Gemeinschaft der Polis. Die Wesensbestimmung des Bürgers ist daher zentral für die aristotelische Analyse vom Staat und unabdingbar für sein gesamtes Staatsverständnis. Ziel dieser Arbeit ist es, den Begriff des aristotelischen polites in seiner Gesamtheit zu modelliert werden: Der Bürger wird gemäss der aristotelischen Bestimmung des zoon politikon dahingehend auch als archon, als oikodespotes und oikonomikos bestimmt, seine intrinsische Beschaffenheit entlang der aristotelischen Tugendlehre herausgeschält und seine politischen Rechte und Funktionen dargelegt. Diese Komplexe vermitteln ein abgerundetes Bild des Bürgers in der Polis, so wie Aristoteles ihn in seinen politischen und ethischen Untersuchungen im Auge hatte. Damit wird der Zugang zur aristotelischen Staatslehre und hellenischen Verfassungstheorie exklusiv durch die Wesensbestimmung des Bürgers erarbeitet. Die politische Anthropologie beinhaltet demgemäss folgende Analyseelemente: (1) Der Bürger in der privaten Gemeinschaft des Oikos; (2) Die intrinsische Disposition: Seelenordnung und Tugend- haftigkeit; (3) Der Bürger in der öffentlichen Gemeinschaft der Polis; a) Politische Rechte; b) Politische Gerechtigkeit; c) Bürgerliche Ämter und Ämterverteilung;

Produktinformationen

Titel: Der aristotelische Bürger in der privaten und öffentlichen Gemeinschaft
Untertitel: Eine Wesensbestimmung
Autor: Christoph Schelhammer
EAN: 9783640426799
ISBN: 978-3-640-42679-9
Format: PDF
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Antike
Anzahl Seiten: 43
Veröffentlichung: 14.09.2009
Jahr: 2009
Dateigrösse: 0.7 MB
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