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Hitler als Symbolpolitiker

  • E-Book (epub)
  • 473 Seiten
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Beschreibung

Die vorliegende Studie geht der lange vernachlässigten Frage nach, welchen Beitrag Hitler selbst leistete, um sich durch Reden, Auftritte und eine mediale Omnipräsenz den Deutschen als charismatischer 'Führer' zu präsentieren, und wie die Deutschen darauf reagierten. Die Studie baut dazu auf das Charisma-Konzept Max Webers auf, erweitert dieses jedoch konsequent durch neuere kultursoziologische Ansätze, wonach Charisma das Produkt symbolpolitischer Kommunikation zwischen 'Führer' und 'Gefolgschaft' ist. Erstmals wird dann systematisch die Propagandakette ausgehend von Hitlers Offerten über die mediale Verwertung bis hin zur Reaktion der Anhänger analysiert, die anhand von Tagebüchern, Briefen, Feldpost und Erinnerungen nachgezeichnet wird. Für das Jahr 1933 wird zunächst die auffällige Wandlung Hitlers vom polarisierenden Parteiführer zum Staatsmann und Wunschnachfolger Hindenburgs dargestellt, die grundlegend für die kommenden Jahre war. Mit Kriegsbeginn setzte wiederum eine intensive Darstellung Hitlers als 'Erster Soldat' und ab Mai 1940 als 'genialer Feldherr' ein. Analysiert werden dazu unter anderem Hitlers Frontreisen, die 'Führerhauptquartiere', aber auch eine Vielzahl interner Regulierungen, die Hitlers Kriegsruhm fördern und Konkurrenten ausschalten sollten. Die Studie fördert auf diese Weise eine Fülle bislang wenig beachteter Details zutage, die mithelfen können, Hitlers Aufstieg und die Kumulation seines Charismas zu erklären.

Christoph Raichle, Dr. phil., studierte an der Universität Stuttgart Geschichte, Politik und Volkswirtschaft. Seit 2013 forscht er dort am Historischen Institut, Abteilung Neuere Geschichte. Seine Interessenschwerpunkte sind die Weimarer Republik, der Nationalsozialismus und die wirtschaftliche Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in Baden-Württemberg im 'Dritten Reich'.

Autorentext
Christoph Raichle, Dr. phil., studierte an der Universität Stuttgart Geschichte, Politik und Volkswirtschaft. Seit 2013 forscht er dort am Historischen Institut, Abteilung Neuere Geschichte. Seine Interessenschwerpunkte sind die Weimarer Republik, der Nationalsozialismus und die wirtschaftliche Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in Baden-Württemberg im "Dritten Reich".

Klappentext

Die vorliegende Studie geht der lange vernachlässigten Frage nach, welchen Beitrag Hitler selbst leistete, um sich durch Reden, Auftritte und eine mediale Omnipräsenz den Deutschen als charismatischer "Führer" zu präsentieren, und wie die Deutschen darauf reagierten. Die Studie baut dazu auf das Charisma-Konzept Max Webers auf, erweitert dieses jedoch konsequent durch neuere kultursoziologische Ansätze, wonach Charisma das Produkt symbolpolitischer Kommunikation zwischen "Führer" und "Gefolgschaft" ist. Erstmals wird dann systematisch die Propagandakette ausgehend von Hitlers Offerten über die mediale Verwertung bis hin zur Reaktion der Anhänger analysiert, die anhand von Tagebüchern, Briefen, Feldpost und Erinnerungen nachgezeichnet wird. Für das Jahr 1933 wird zunächst die auffällige Wandlung Hitlers vom polarisierenden Parteiführer zum Staatsmann und Wunschnachfolger Hindenburgs dargestellt, die grundlegend für die kommenden Jahre war. Mit Kriegsbeginn setzte wiederum eine intensive Darstellung Hitlers als "Erster Soldat" und ab Mai 1940 als "genialer Feldherr" ein. Analysiert werden dazu unter anderem Hitlers Frontreisen, die "Führerhauptquartiere", aber auch eine Vielzahl interner Regulierungen, die Hitlers Kriegsruhm fördern und Konkurrenten ausschalten sollten. Die Studie fördert auf diese Weise eine Fülle bislang wenig beachteter Details zutage, die mithelfen können, Hitlers Aufstieg und die Kumulation seines Charismas zu erklären.

Produktinformationen

Titel: Hitler als Symbolpolitiker
Autor:
EAN: 9783170251939
ISBN: 978-3-17-025193-9
Format: E-Book (epub)
Herausgeber: Kohlhammer
Genre: 20. Jahrhundert (bis 1945)
Anzahl Seiten: 473
Veröffentlichung: 24.07.2014
Jahr: 2014
Dateigrösse: 7.9 MB