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Konsequenzen der Neuen Basler Eigenkapitalvereinbarung für mittelständische Immobilien-Projektentwickler
Christoph Pitschke

Inhaltsangabe:Einleitung: Im Rahmen der Überarbeitung der geltenden Basler Eigenkapitalvereinbarung (Basel I) hat der Basler ... Weiterlesen
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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Im Rahmen der Überarbeitung der geltenden Basler Eigenkapitalvereinbarung (Basel I) hat der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht im Januar 2001 das sog. Zweite Konsultationspapier veröffentlicht, welches als Diskussionsgrundlage für die Neue Basler Eigenkapitalvereinbarung (Basel II) dient. Mit der Revidierung von Basel I soll die aufsichtsrechtliche Eigenkapitalausstattung der Banken stärker an den tatsächlichen Risiken des Bankgeschäfts orientiert werden, um somit die Stabilität des Bankensystems zu stärken. Die bisher pauschale Bewertung von Kreditrisiken soll einer risikoadäquaten Bewertung gemäß der Bonität der Kreditnehmer weichen. Dazu sollen Kreditinstitute künftig auf Ratings zurückgreifen, wobei ihnen zur Wahl gestellt wird, Agentur-Ratings zu verwenden oder bankinterne Ratings durchzuführen. Die im Zweiten Konsultationspapier enthaltenen Vorschläge sind seitens der Wirtschaft auf große Kritik gestoßen, die nach Ablauf der Konsultationsphase Ende Mai ihren Ausdruck in über 250 Stellungnahmen aus aller Welt fand. Die avisierten Änderungen werden nicht nur die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Kreditinstitute grund-legend verändern. Sie werden vielmehr die kreditnachfragenden Unternehmen betreffen, die stark auf die klassische Bankfinanzierung angewiesen sind. Viele mittelständische Unternehmen, insbesondere Immobilien-Projektentwickler, deren Geschäft fremd-kapitalintensiv und risikoreich ist, befürchten durch eine Umsetzung der vorgeschlagenen Neuen Basler Eigenkapitalvereinbarung Finanzierungsnachteile. Die Untersuchung des wirtschaftlichen Umfelds von Banken und Projektentwicklern verdeutlicht dabei, dass Eigenkapital für beide Seiten den strategischen Engpassfaktor darstellt. Im Bankensektor findet ein zunehmender Konkurrenz- und Performancedruck um den Faktor Eigenkapital statt. Kreditinstitute sind zur Sicherung der ihnen anvertrauten Vermögenswerte dazu verpflichtet, ihre Aktiva mit einem angemessenem Eigenkapital zu unterlegen. Dieses zur Kreditsicherung vorgehaltene Kapital, bindet im Durchschnitt mehr als 90% der bankeigenen Mittel. Für Kreditinstitute ist Eigenkapital daher eine knappe und geschäftsbegrenzende Ressource. In der stark unterkapitalisierten Bau- und Projektentwicklungsbranche hat sich die Konkurrenzsituation in den letzten Jahren ebenfalls erheblich verschärft und „im Windschatten spektakulärer Insolvenzen von Developern und hoher Wertberichtigungen der Banken vollzieht sich [...]

Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:Im Rahmen der Überarbeitung der geltenden Basler Eigenkapitalvereinbarung (Basel I) hat der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht im Januar 2001 das sog. Zweite Konsultationspapier veröffentlicht, welches als Diskussionsgrundlage für die Neue Basler Eigenkapitalvereinbarung (Basel II) dient. Mit der Revidierung von Basel I soll die aufsichtsrechtliche Eigenkapitalausstattung der Banken stärker an den tatsächlichen Risiken des Bankgeschäfts orientiert werden, um somit die Stabilität des Bankensystems zu stärken. Die bisher pauschale Bewertung von Kreditrisiken soll einer risikoadäquaten Bewertung gemäß der Bonität der Kreditnehmer weichen. Dazu sollen Kreditinstitute künftig auf Ratings zurückgreifen, wobei ihnen zur Wahl gestellt wird, Agentur-Ratings zu verwenden oder bankinterne Ratings durchzuführen.Die im Zweiten Konsultationspapier enthaltenen Vorschläge sind seitens der Wirtschaft auf große Kritik gestoßen, die nach Ablauf der Konsultationsphase Ende Mai ihren Ausdruck in über 250 Stellungnahmen aus aller Welt fand. Die avisierten Änderungen werden nicht nur die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Kreditinstitute grund-legend verändern. Sie werden vielmehr die kreditnachfragenden Unternehmen betreffen, die stark auf die klassische Bankfinanzierung angewiesen sind. Viele mittelständische Unternehmen, insbesondere Immobilien-Projektentwickler, deren Geschäft fremd-kapitalintensiv und risikoreich ist, befürchten durch eine Umsetzung der vorgeschlagenen Neuen Basler Eigenkapitalvereinbarung Finanzierungsnachteile.Die Untersuchung des wirtschaftlichen Umfelds von Banken und Projektentwicklern verdeutlicht dabei, dass Eigenkapital für beide Seiten den strategischen Engpassfaktor darstellt. Im Bankensektor findet ein zunehmender Konkurrenz- und Performancedruck um den Faktor Eigenkapital statt. Kreditinstitute sind zur Sicherung der ihnen anvertrauten Vermögenswerte dazu verpflichtet, ihre Aktiva mit einem angemessenem Eigenkapital zu unterlegen. Dieses zur Kreditsicherung vorgehaltene Kapital, bindet im Durchschnitt mehr als 90% der bankeigenen Mittel. Für Kreditinstitute ist Eigenkapital daher eine knappe und geschäftsbegrenzende Ressource.In der stark unterkapitalisierten Bau- und Projektentwicklungsbranche hat sich die Konkurrenzsituation in den letzten Jahren ebenfalls erheblich verschärft und ?im Windschatten spektakulärer Insolvenzen von Developern und hoher Wertberichtigungen der Banken vollzieht sich []

Produktinformationen

Titel: Konsequenzen der Neuen Basler Eigenkapitalvereinbarung für mittelständische Immobilien-Projektentwickler
Autor: Christoph Pitschke
EAN: 9783832456511
ISBN: 978-3-8324-5651-1
Format: PDF
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 105
Veröffentlichung: 23.07.2002
Jahr: 2002
Dateigrösse: 1.0 MB