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Faschistische Selbstdarstellung
Christoph Kühberger

Unter dem italienischen Faschismus wurden südlich von Rom neue Städte in den ehemaligen Pontinischen Sümpfen gegründet. Diese fasc... Weiterlesen
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Beschreibung

Unter dem italienischen Faschismus wurden südlich von Rom neue Städte in den ehemaligen Pontinischen Sümpfen gegründet. Diese faschistischen Retortenstädte verknüpften neue sozialpolitische Modelle mit dem Drang der Selbstdarstellung des Regimes. Littoria (heute Latina) stand dabei als erste realisierte Stadt im Rampenlicht der Aufmerksamkeit. Die Patenschaft des Duce über die Provinz, berühmte Besucher aus aller Welt und die monumentale Architektur wurden nach dem Zusammenbruch der Diktatur weit gehend vergessen. Die Erinnerungskultur im heutigen demokratischen Italien stellt daher ein zweischneidiges system dar, zwischen offener Ablehnung und verklärter Romantik.


Unter dem italienischen Faschismus wurden südlich von Rom neue Städte in den ehemaligen Pontinischen Sümpfen gegründet. Diese faschistischen Retortenstädte verknüpften neue sozialpolitische Modelle mit dem Drang der Selbstdarstellung des Regimes. Littoria (heute Latina) stand dabei als erste realisierte Stadt im Rampenlicht der Aufmerksamkeit. Die Patenschaft des Duce über die Provinz, berühmte Besucher aus aller Welt und die monumentale Architektur wurden nach dem Zusammenbruch der Diktatur weit gehend vergessen. Die Erinnerungskultur im heutigen demokratischen Italien stellt daher ein zweischneidiges system dar, zwischen offener Ablehnung und verklärter Romantik.     

Autorentext
Mag. et Dr. phil. habil. Christoph Kühberger, Priv. Doz. für Neuere und Neueste Geschichte und ihre Didaktik an der Universität Hildesheim, Studium der Geschichte und Italianistik an der Universität Salzburg und an der Università degli Studi di Perugia, seit 2009 Vizerektor für Sozial- und Gesellschaftswissenschaften der Pädagogischen Hochschule Salzburg sowie Leiter der Zentralen Arbeitsstelle für Geschichtsdidaktik und Politische Bildung am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg.

Inhalt
1;Inhalt;6
2;1. Einleitung;8
3;2. Vorgeschichte und Themenannäherung ;10
3.1;2.1. Leistungen mit Hintergedanken;10
3.2;2.2. Getreideschlacht ;13
3.3;2.3. Bonifica Integrale;15
3.4;2.4. Interner vs. externer Imperialismus;17
4;3. Entwicklung im Agro Pontino hin zu Littoria;20
5;4. Selbstdarstellung einer Retortenstadt;26
5.1;4.1. Littoria als Bühne des Faschismus;26
5.1.1;4.1.1. Faschistische Feste;26
5.1.2;4.1.2. Feste in Littoria;32
5.1.3;4.1.3. Besuche;61
5.2;4.2. Propaganda;72
5.2.1;4.2.1. Presse;73
5.2.2;4.2.2. Fotografie;76
5.2.3;4.2.3. Film;77
5.3;4.3. Urbanistik und Architektur;80
6;5. Österreichische und deutsche Schriften Reflexionen über die Meliorationsarbeiten im Agro Pontino:;92
7;6. Aktualisierung ;106
7.1;6.1. Identitätswechsel;106
7.2;6.2. Heutige Situation im Umgang mit der Geschichte: Geschichtsbilder und politische Kultur;111
8;7. Schlußwort;120
9;Bildnachweis;122
10;Interviewverzeichnis;123
11;Bibliographie;124

Produktinformationen

Titel: Faschistische Selbstdarstellung
Untertitel: Eine Retortenstadt Mussolinis als Bühne des Faschismus
Autor: Christoph Kühberger
EAN: 9783897003057
Format: PDF
Hersteller: Verlag für Wissenschaft und Forschung
Genre: Kulturgeschichte
Anzahl Seiten: 128
Veröffentlichung: 24.01.2018
Dateigrösse: 3.6 MB