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Populismus in Polen

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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Osteuropa, Note: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Polen 2004 Mitglied der Europäischen Union wurde, galt sein Beitritt als Symbol für eine erfolgreiche 'Rückkehr nach Europa' und als endgültige Überwindung einer von den Weltmächten des 20. Jahrhunderts aufgezwungenen Isolation. Fast eine Dekade nach diesem Ereignis wird das Land zwischen Oder und Bug auf wirtschaftlicher Ebene als 'neuer Tigerstaat Europas' angesehen. Mit rund 40 Millionen Einwohnern ist es zudem einer der regional bevölkerungs- und einflussreichsten Akteure des nach Osten erweiterten Staatenverbundes. Je öfter die positive Entwicklung der 'Dritten Polnischen Republik' im Ausland gemeinhin gewürdigt und die Konsolidierung des polnischen Pluralismus von Politologen als abgeschlossen betrachtet wird, desto häufiger sorgt Deutschlands östlicher Nachbar auf politischer Ebene für gelegentliches Befremden. Eine Verschwörungstheorie von nationaler Tragweite oder eine an historischen Ängsten orientierte Diplomatie sind nur zwei Beispiele für eine offenbar zutiefst von Emotionen geprägte Politik. Eine Politik, die maßgeblich von Parteien getragen wird, die vermehrt unter dem Einfluss des europaweit auftretenden Phänomens des Populismus zu stehen scheinen. Während Populismus in den meisten europäischen Demokratien allerdings eine Randerscheinung darstellt und hierzulande auf Bundesebene sogar eine noch geringere Rolle spielt, könnten grob betrachtet sämtliche polnischen Parteien als populistisch deklariert werden. Die der parlamentarischen Mehrheitsbildung gelegentlich dienende Beteiligung von Populisten an Koalitionen in Ländern wie den Niederlanden oder Italien, steht im Fall Polens sogar der einzigartigen Erfahrung einer gänzlich aus populistischen Akteuren bestehenden Regierung gegenüber. Und kann Populismus in westlichen Parteiensystemen oft nur an einer einzigen Organisation mit entsprechenden Merkmalen ausgemacht werden, sehen viele Beobachter in der polnischen Politik eine kontinuierliche Präsenz des Phänomens seit den ersten freien Wahlen vor mehr als zwei Dekaden. In der vorliegenden Arbeit wird aus diesem Grund das Phänomen des Populismus in Bezug auf die jüngsten Entwicklungen innerhalb der polnischen Politik beleuchtet. Welche populistischen Strömungen gibt es, welche programmatischen und typologischen Charakteristika weisen sie auf und wo liegen die Ursachen für ihr Aufkommen?

Klappentext

Als Polen 2004 Mitglied der Europäischen Union wurde, galt sein Beitritt als Symbol für eine erfolgreiche "Rückkehr nach Europa" und als endgültige Überwindung einer von den Weltmächten des 20. Jahrhunderts aufgezwungenen Isolation. Fast eine Dekade nach diesem Ereignis wird das Land zwischen Oder und Bug auf wirtschaftlicher Ebene als "neuer Tigerstaat Europas" angesehen. Mit rund 40 Millionen Einwohnern ist es zudem einer der regional bevölkerungs- und einflussreichsten Akteure des nach Osten erweiterten Staatenverbundes. Je öfter die positive Entwicklung der Dritten Polnischen Republik im Ausland gemeinhin gewürdigt und die Konsolidierung des polnischen Pluralismus von Politologen als abgeschlossen betrachtet wird, desto häufiger sorgt Deutschlands östlicher Nachbar auf politischer Ebene für gelegentliches Befremden. Eine Verschwörungstheorie von nationaler Tragweite oder eine an historischen Ängsten orientierte Diplomatie sind nur zwei Beispiele für eine offenbar zutiefst von Emotionen geprägte Politik. Eine Politik, die maßgeblich von Parteien getragen wird, die vermehrt unter dem Einfluss des europaweit auftretenden Phänomens des Populismus zu stehen scheinen. Während Populismus in den meisten europäischen Demokratien allerdings eine Randerscheinung darstellt und hierzulande auf Bundesebene sogar eine noch geringere Rolle spielt, könnten grob betrachtet sämtliche polnischen Parteien als populistisch deklariert werden. Die der parlamentarischen Mehrheitsbildung gelegentlich dienende Beteiligung von Populisten an Koalitionen in Ländern wie den Niederlanden oder Italien, steht im Fall Polens sogar der einzigartigen Erfahrung einer gänzlich aus populistischen Akteuren bestehenden Regierung gegenüber. Und kann Populismus in westlichen Parteiensystemen oft nur an einer einzigen Organisation mit entsprechenden Merkmalen ausgemacht werden, sehen viele Beobachter in der polnischen Politik eine kontinuierliche Präsenz des Phänomens seit den ersten freien Wahlen vor mehr als zweieinhalb Jahrzehnten. In der vorliegenden Arbeit soll aus diesem Grund das Phänomen des Populismus in Bezug auf die jüngsten Entwicklungen innerhalb der polnischen Politik beleuchtet werden. Welche populistischen Strömungen gibt es, welche programmatischen und typologischen Charakteristika weisen sie auf und wo liegen die Ursachen für ihr Aufkommen?

Produktinformationen

Titel: Populismus in Polen
Autor:
EAN: 9783656582441
ISBN: 978-3-656-58244-1
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Vergleichende und internationale Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 58
Veröffentlichung: 28.01.2014
Jahr: 2014
Dateigrösse: 0.7 MB

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