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Heilung in hochmittelalterlichen epischen Werken um 1200

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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Vermittlung medizinischen Wissens im Mittelalter erschließt sich in einer äußerst vielseitigen Form – sowohl thematisch als auch textsortenspezifisch. So sind bereits seit althochdeutscher Zeit Belege in Form von Arzneibüchern, Rezeptsammlungen und Traktaten überliefert. Bei der ältesten bekannten Darstellung handelt es sich um die Basler Rezepte, die nach Ansicht von Eis um 800 von einem in Deutschland tätigen Angelsachsen aufgezeichnet wurden und Fieber und Hautgeschwüre behandeln. Als ältestes Werk im deutschsprachigen Raum gilt das Lorscher Arzneibuch, eine medizinische Handschrift, die im letzten Jahrzehnt des 8. Jahrhunderts im Kloster Lorsch bei Worms niedergeschrieben wurde. Im Folgenden sollen anhand dreier bekannter Werke drei Gebiete aus der mittelalterlichen Krankheitslehre aufgegriffen werden – die Verletzung, die Krankheit und der Wahnsinn. Hierbei soll sowohl das Leiden des jeweiligen Protagonisten dargestellt, als auch die unternommenen Heilungsversuche vor dem Hintergrund der damaligen Wissensrezeption beleuchtet werden. Nach Haage enthält „kein Werk der höfischen mittelhochdeutschen Dichtung soviel an medizinisch-naturwissenschaftlichen Kenntnissen wie der Parzival Wolframs von Eschenbach.“ Der arme Heinrich in Hartmanns gleichnamigem Werk ist mit Aussatz gezeichnet und erhofft sich von ‚der wîsen arzâte list’ (V 182) Heilung im berühmten Salerno. Und Hartmanns Iwein wird aufgrund einer Verfehlung wahnsinnig. Zu Beginn möchte ich jedoch einen historischen Abriss der Entwicklung der Medizingeschichte von der Antike bis zum Spätmittelalter geben. Besonders berücksichtigen werde ich in diesem Zusammenhang die Überlieferung antiker Traditionen, wobei das Augenmerk besonders auf das Wirken von Hippokrates und Galen gelegt wird. Nach einem kurzen Überblick über die im Mittelalter vorherrschenden Erklärungen zur Krankheitsentstehung werden die in den Werken behandelten Verwundungen und Krankheiten anhand von Textbeispielen ausführlich dargestellt. Es folgt eine nähere Beschreibung der angewandten Heilungsversuche und Therapien. Im weiteren Verlauf werde ich die in den Werken eingesetzten Heilmittel und Methoden detaillierter betrachten und im Anschluss daran die Quellen der geschilderten Heilungsversuche darstellen. Abschließend sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Darstellung medizinischer Sachverhalte in den drei Werken aufgezeigt [...]

Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:Die Vermittlung medizinischen Wissens im Mittelalter erschließt sich in einer äußerst vielseitigen Form ? sowohl thematisch als auch textsortenspezifisch. So sind bereits seit althochdeutscher Zeit Belege in Form von Arzneibüchern, Rezeptsammlungen und Traktaten überliefert.Bei der ältesten bekannten Darstellung handelt es sich um die Basler Rezepte, die nach Ansicht von Eis um 800 von einem in Deutschland tätigen Angelsachsen aufgezeichnet wurden und Fieber und Hautgeschwüre behandeln. Als ältestes Werk im deutschsprachigen Raum gilt das Lorscher Arzneibuch, eine medizinische Handschrift, die im letzten Jahrzehnt des 8. Jahrhunderts im Kloster Lorsch bei Worms niedergeschrieben wurde.Im Folgenden sollen anhand dreier bekannter Werke drei Gebiete aus der mittelalterlichen Krankheitslehre aufgegriffen werden ? die Verletzung, die Krankheit und der Wahnsinn.Hierbei soll sowohl das Leiden des jeweiligen Protagonisten dargestellt, als auch die unternommenen Heilungsversuche vor dem Hintergrund der damaligen Wissensrezeption beleuchtet werden.Nach Haage enthält ?kein Werk der höfischen mittelhochdeutschen Dichtung soviel an medizinisch-naturwissenschaftlichen Kenntnissen wie der Parzival Wolframs von Eschenbach.?Der arme Heinrich in Hartmanns gleichnamigem Werk ist mit Aussatz gezeichnet und erhofft sich von ?der wîsen arzâte list? (V 182) Heilung im berühmten Salerno.Und Hartmanns Iwein wird aufgrund einer Verfehlung wahnsinnig.Zu Beginn möchte ich jedoch einen historischen Abriss der Entwicklung der Medizingeschichte von der Antike bis zum Spätmittelalter geben. Besonders berücksichtigen werde ich in diesem Zusammenhang die Überlieferung antiker Traditionen, wobei das Augenmerk besonders auf das Wirken von Hippokrates und Galen gelegt wird.Nach einem kurzen Überblick über die im Mittelalter vorherrschenden Erklärungen zur Krankheitsentstehung werden die in den Werken behandelten Verwundungen und Krankheiten anhand von Textbeispielen ausführlich dargestellt. Es folgt eine nähere Beschreibung der angewandten Heilungsversuche und Therapien. Im weiteren Verlauf werde ich die in den Werken eingesetzten Heilmittel und Methoden detaillierter betrachten und im Anschluss daran die Quellen der geschilderten Heilungsversuche darstellen. Abschließend sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Darstellung medizinischer Sachverhalte in den drei Werken aufgezeigt []

Produktinformationen

Titel: Heilung in hochmittelalterlichen epischen Werken um 1200
Autor:
EAN: 9783836626125
ISBN: 978-3-8366-2612-5
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Mittelalter
Anzahl Seiten: 69
Veröffentlichung: 12.02.2009
Jahr: 2009
Dateigrösse: 0.5 MB

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