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Das Verhältnis von "Kunst" und "Leben" im Wien der Jahrhundertwende am Beispiel der Komödien von Arthur Schnitzler
Christine Kuhlmann

Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: In meiner Magister-Arbeit untersuche ich den Zusammenhang zwischen Leben und Theater in den S... Weiterlesen
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Beschreibung

Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: In meiner Magister-Arbeit untersuche ich den Zusammenhang zwischen Leben und Theater in den Schnitzlerschen Komödien und Tragikomödien vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Aporien der Wiener Gesellschaft der Jahrhundertwende. Dabei arbeite ich die Spielkonzeption der Lebensrollen analog der von Theaterrollen heraus und zeige auf, wo durch das starke Konkurrenz- und Vergeltungsprinzip, das den mikrosozialen Relationen zugrundeliegt, das komödiantische Spiel in tragische Konsequenzen übergeht. Dieser Fragestellung nähere ich mich von verschiedenen Seiten: Ich gehe von Hintergrundinformationen über die gesellschaftliche Struktur im Wien der Jahrhundertwende aus, untersuche Lebensaporien Schnitzlers und ihre Dokumentation in Briefen, autobiographischen Aufzeichnungen und theoretischen Texten, und ich analysiere die Rollenproblematik in einer Vielzahl von Schnitzlerschen Komödien, Tragikomödien und in seinem novellistischen Werk. Besonders arbeite ich dabei die Problematik des „Literaten“-Typs heraus, der bei Schnitzler den negativen Pol des Kommunikators verkörpert. Dieser Typus folgt seinen Antrieben bedingungslos, agiert verbal jedoch in Sprachmasken, die ihn vor sich selbst verbergen. Meine Analysen zu dieser zentralen Figur Schnitzlerscher Sprach- und Kommunikationskritik sind sehr eingehend und auf dem Stand der gegenwärtigen Schnitzler-Forschung. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einleitung1 1.Zeitgeschichtlicher Hintergrund3 1.1Die Scheinsicherheit im Wien des fin de siecle3 1.2Die Theateratmosphäre im Wien des fin de siecle6 1.3Die Bedeutung des Theaters für Arthur Schnitzler11 1.4Der Rollenbegriff Friedrich Nietzsches13 2.Das Menschenbild Arthur Schnitzlers15 2.1Die „Kernlosigkeit“ des „Literaten“-Typs15 2.2Die Kunstauffassung des „Literaten“-Typs22 3.Die Bedeutung der schauspielerischen Rolle in einem Jesuitendrama und in Schnitzlers Erzählung „Komödiantinnen“26 4.Die „doppelte Moral“ der k. u. k. Gesellschaft30 5.Der Komödienbegriff Arthur Schnitzlers35 6.Der Komödiant als Verkörperung des Todes in Schnitzlers Einakter „Die letzten Masken“42 7.Das Verhältnis Schnitzlers zum eigenen Schaffen48 8.Das eigene Werk im Spiegel des konventionellen Dramenbegriffs: Die Burleske „Zum großen Wurstel“57 9.Das Übergangsdrama „Zwischenspiel“63 10.Die Zwiespältigkeit der Tragikomödie „Das weite Land“67 10.1Inhalt67 10.2Interpretation70 11.Die Bedeutung der Sprache für das künstliche [...]

Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung:In meiner Magister-Arbeit untersuche ich den Zusammenhang zwischen Leben und Theater in den Schnitzlerschen Komödien und Tragikomödien vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Aporien der Wiener Gesellschaft der Jahrhundertwende. Dabei arbeite ich die Spielkonzeption der Lebensrollen analog der von Theaterrollen heraus und zeige auf, wo durch das starke Konkurrenz- und Vergeltungsprinzip, das den mikrosozialen Relationen zugrundeliegt, das komödiantische Spiel in tragische Konsequenzen übergeht.Dieser Fragestellung nähere ich mich von verschiedenen Seiten: Ich gehe von Hintergrundinformationen über die gesellschaftliche Struktur im Wien der Jahrhundertwende aus, untersuche Lebensaporien Schnitzlers und ihre Dokumentation in Briefen, autobiographischen Aufzeichnungen und theoretischen Texten, und ich analysiere die Rollenproblematik in einer Vielzahl von Schnitzlerschen Komödien, Tragikomödien und in seinem novellistischen Werk. Besonders arbeite ich dabei die Problematik des ?Literaten?-Typs heraus, der bei Schnitzler den negativen Pol des Kommunikators verkörpert. Dieser Typus folgt seinen Antrieben bedingungslos, agiert verbal jedoch in Sprachmasken, die ihn vor sich selbst verbergen. Meine Analysen zu dieser zentralen Figur Schnitzlerscher Sprach- und Kommunikationskritik sind sehr eingehend und auf dem Stand der gegenwärtigen Schnitzler-Forschung.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:Einleitung11.Zeitgeschichtlicher Hintergrund31.1Die Scheinsicherheit im Wien des fin de siecle31.2Die Theateratmosphäre im Wien des fin de siecle61.3Die Bedeutung des Theaters für Arthur Schnitzler111.4Der Rollenbegriff Friedrich Nietzsches132.Das Menschenbild Arthur Schnitzlers152.1Die ?Kernlosigkeit? des ?Literaten?-Typs152.2Die Kunstauffassung des ?Literaten?-Typs223.Die Bedeutung der schauspielerischen Rolle in einem Jesuitendrama und in Schnitzlers Erzählung ?Komödiantinnen?264.Die ?doppelte Moral? der k. u. k. Gesellschaft305.Der Komödienbegriff Arthur Schnitzlers356.Der Komödiant als Verkörperung des Todes in Schnitzlers Einakter ?Die letzten Masken?427.Das Verhältnis Schnitzlers zum eigenen Schaffen488.Das eigene Werk im Spiegel des konventionellen Dramenbegriffs: Die Burleske ?Zum großen Wurstel?579.Das Übergangsdrama ?Zwischenspiel?6310.Die Zwiespältigkeit der Tragikomödie ?Das weite Land?6710.1Inhalt6710.2Interpretation7011.Die Bedeutung der Sprache für das künstliche []

Produktinformationen

Titel: Das Verhältnis von "Kunst" und "Leben" im Wien der Jahrhundertwende am Beispiel der Komödien von Arthur Schnitzler
Untertitel: Zur Künstlichkeit des Lebenskonzeptes der Wiener k. u. k. Gesellschaft
Autor: Christine Kuhlmann
EAN: 9783832405915
ISBN: 978-3-8324-0591-5
Format: PDF
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 113
Veröffentlichung: 01.01.1970
Auflage: 2. Aufl.
Dateigrösse: 5.3 MB
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