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Probleme der Klärschlammverwertung unter besonderer Berücksichtigung der oberösterreichischen Situation mit Vorschlägen zu einer EU-konformen Klärschlammregelung

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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: In Oberösterreich beträgt der jährliche Klärschlammanfall aus kommunalen Anlagen rund 33.000 t, der zu 99,7 % den gültigen gesetzlichen Anforderungen zur landwirtschaftlichen Verwertung entspricht. 40 % werden tatsächlich auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht. In dieser Arbeit wird ein detaillierter Überblick der gesetzlichen Rahmenbedingungen der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung in der EU und in Österreich gegeben. Breiten Raum nehmen auch die Vorschläge der EU zur Überarbeitung der EU-Klärschlammrichtlinie 86/278/EWG ein. Gute Klärschlammqualität definiert sich durch ausreichenden Nährstoffgehalt, seuchenhygienische Unbedenklichkeit und minimierte Schadstoffgehalte. Ausführlich diskutiert werden die Gehalte an Schwermetallen, AOX, Tensiden, Phthalaten, PCBs, PAHs, Dioxinen, hormonell wirksame Substanzen, Arzneimittelwirkstoffen und radioaktiven Stoffen sowie in Klärschlamm mögliche Krankheitserreger. Die Arbeit macht Vorschläge zur Schadstoffminimierung durch konsequentere Umsetzung einer Vielzahl bestehender gesetzlicher Maßnahmen und zur Qualitätskontrolle. Aus dem Blickwinkel des nachhaltigen Bodenschutzes werden als Vorsorgewerte für Schwermetallgehalte in Böden vorgeschlagen: Kupfer 60 – 100 mg/kg, Zink 150 – 300 mg/kg, Chrom 50 – 100 mg/kg, Nickel 50 – 60 mg/kg, Blei 50 – 100 mg/kg, Cadmium 0,7 – 1 mg/kg, Quecksilber 0,5 – 1 mg/kg. Als Gesamtfracht pro Hektar und Jahr für alle Belastungen: Kupfer 500 g, Zink 1500 g, Chrom 200 g, Nickel 100 g, Blei 200 g, Cadmium 5 g, Quecksilber 2,5 g sowie ein Stufenplan für eine weitere Absenkung der Klärschlammgrenzwerte in Richtung Bodengrenzwerte mit einem ersten verpflichtenden Schritt bis zum Jahr 2004 wo bei Kupfer 300 mg/kg, Zink 1000 mg/kg, Chrom 100 mg/kg, Nickel 50 mg/kg, Blei 100 mg/kg, Cadmium 2 mg/kg und Quecksilber 2 mg/kg, jeweils in der Trockensubstanz angestrebt werden könnten. Eines der vordringlichsten Anliegen ist die Harmonisierung der unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen in den Bundesländern. Ohne eine österreichweit einheitliche Regelung ist unsere Verhandlungsposition in Brüssel enorm geschwächt. Die Möglichkeiten eines Kompromisses werden vor dem Hintergrund der „EU-Richtlinie neu“ aufgezeigt. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.EINLEITUNG1 2.PROBLEMSTELLUNG UND BEGRIFFSABGRENZUNG3 3.GESETZLICHE RAHMENBEDINGUNGEN7 3.1KLÄRSCHLAMMREGELUNG DURCH DIE EUROPÄISCHE UNION7 3.1.1Richtlinie 86/278/EWG – [...]

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: In Oberösterreich beträgt der jährliche Klärschlammanfall aus kommunalen Anlagen rund 33.000 t, der zu 99,7 % den gültigen gesetzlichen Anforderungen zur landwirtschaftlichen Verwertung entspricht. 40 % werden tatsächlich auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht. In dieser Arbeit wird ein detaillierter Überblick der gesetzlichen Rahmenbedingungen der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung in der EU und in Österreich gegeben. Breiten Raum nehmen auch die Vorschläge der EU zur Überarbeitung der EU-Klärschlammrichtlinie 86/278/EWG ein. Gute Klärschlammqualität definiert sich durch ausreichenden Nährstoffgehalt, seuchenhygienische Unbedenklichkeit und minimierte Schadstoffgehalte. Ausführlich diskutiert werden die Gehalte an Schwermetallen, AOX, Tensiden, Phthalaten, PCBs, PAHs, Dioxinen, hormonell wirksame Substanzen, Arzneimittelwirkstoffen und radioaktiven Stoffen sowie in Klärschlamm mögliche Krankheitserreger. Die Arbeit macht Vorschläge zur Schadstoffminimierung durch konsequentere Umsetzung einer Vielzahl bestehender gesetzlicher Maßnahmen und zur Qualitätskontrolle. Aus dem Blickwinkel des nachhaltigen Bodenschutzes werden als Vorsorgewerte für Schwermetallgehalte in Böden vorgeschlagen: Kupfer 60 100 mg/kg, Zink 150 300 mg/kg, Chrom 50 100 mg/kg, Nickel 50 60 mg/kg, Blei 50 100 mg/kg, Cadmium 0,7 1 mg/kg, Quecksilber 0,5 1 mg/kg. Als Gesamtfracht pro Hektar und Jahr für alle Belastungen: Kupfer 500 g, Zink 1500 g, Chrom 200 g, Nickel 100 g, Blei 200 g, Cadmium 5 g, Quecksilber 2,5 g sowie ein Stufenplan für eine weitere Absenkung der Klärschlammgrenzwerte in Richtung Bodengrenzwerte mit einem ersten verpflichtenden Schritt bis zum Jahr 2004 wo bei Kupfer 300 mg/kg, Zink 1000 mg/kg, Chrom 100 mg/kg, Nickel 50 mg/kg, Blei 100 mg/kg, Cadmium 2 mg/kg und Quecksilber 2 mg/kg, jeweils in der Trockensubstanz angestrebt werden könnten. Eines der vordringlichsten Anliegen ist die Harmonisierung der unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen in den Bundesländern. Ohne eine österreichweit einheitliche Regelung ist unsere Verhandlungsposition in Brüssel enorm geschwächt. Die Möglichkeiten eines Kompromisses werden vor dem Hintergrund der EU-Richtlinie neu aufgezeigt. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.EINLEITUNG1 2.PROBLEMSTELLUNG UND BEGRIFFSABGRENZUNG3 3.GESETZLICHE RAHMENBEDINGUNGEN7 3.1KLÄRSCHLAMMREGELUNG DURCH DIE EUROPÄISCHE UNION7 3.1.1Richtlinie 86/278/EWG EG-Klärschlammrichtlinie 7 3.1.2 EG-Klärschlammrichtlinie im Überblick10 3.2KLÄRSCHLAMMREGELUNGEN IN ÖSTERREICH11 3.2.1Verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen11 3.2.2Rechtsvorschriften des Bundes12 3.2.2.1Abfallwirtschaftsgesetz12 3.2.2.2Deponieverordnung13 3.2.2.3Wasserrechtsgesetz14 3.2.2.4Lebensmittelgesetz14 3.2.2.5Düngemittelgesetz15 3.2.2.6Forstgesetz15 3.2.2.7Chemikaliengesetz15 3.2.3Rechtsvorschriften des Landes Oberösterreichs16 3.2.4Bodenschutz- bzw. Klärschlammgesetzgebung in den Bundesländern19 4.KLÄRSCHLAMMAUFKOMMEN IN OBERÖSTERREICH25 4.1ZUR SITUATION DES KLÄRSCHLAMMAUFKOMMENS INOBERÖSTERREICH26 4.2KLÄRSCHLAMMQUALITÄT28 4.2.1Allgemeines28 4.2.2Pflanzennährstoffe im Klärschlamm29 4.2.3Vergleich der Nährstoffgehalte von Klärschlamm und Wirtschaftsdünger33 4.2.4Schwermetalle im Klärschlamm33 4.3VERWERTUNGS- UND ENTSORGUNGSMÖGLICHKEITEN VON KLÄRSCHLAMM42 4.3.1Methoden zur Behandlung von Klärschlamm43 4.3.1.1Stabilisierung von Klärschlamm44 4.3.1.2Mechanische Abtrennung des Schlammwassers44 4.3.1.3Thermische Behandlung von Klärschlamm46 4.3.1.4Kompostierung von Klärschlamm48 4.3.2Landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm51 4.3.2.1Ausbringungsformen bei der landwirtschaftlichen Verwertung52 4.3.2.2Vorteile von Klärschlamm bei der landwirtschaftlichen Verwertung54 4.4AKTUELLE VERWERTUNGS- UND ENTSORGUNGSPRAXIS IN OBERÖSTERREICH56 4.4.1Entwicklung der Klärschlammverwertung und Klärschlammentsorgung56 4.4.2Klärschlammverwertung gegliedert nach Bezirken57 4.4.3Bodenschutzregister und Klärschlammverwertung in Oberösterreich58 4.4.4Oberösterreichs Gesamtackerfläche und mit Klärschlammgedüngte Ackerfläche 199758 4.5KLÄRSCHLAMMANFALL UND ENTSORGUNG IN DEN EINZELNENBUNDESLÄNDERN60 5.VORSCHLÄGE FÜR EINE OPTIMIERUNG DER KLÄSCHLAMM-VERWERTUNG UND HARMONISIERUNG DER LÄNDERREGELUNGEN IM HINBLICK AUF DIE EU-KLÄRSCHLAMM-RICHTLINIE62 5.1AUSGANGSSITUATION UND ENTWICKLUNGSTENDENZEN62 5.2SCHADSTOFFBELASTUNG UND DISKUSSION DER RAHMENBEDINGUNGEN IN OÖ UND DER EU63 5.2.1Schwermetallgehalte der Böden64 5.2.2Schwermetallgrenzwerte im Klärschlamm66 5.2.3Organische Verbindungen69 5.2.3.1AOX (Adsorbierbare Organische Halogenide)70 5.2.3.2Tenside71 5.2.3.3Phthalate72 5.2.3.4PCB (Polychlorierte Biphenyle)72 5.2.3.5PAHs (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe)73 5.2.3.6PCDD/F (Polychlorierte Dibenzodioxine/Dibenzofurane Dioxine )74 5.2.3.7Arzneimittelwirkstoffe75 5.2.4Mögliche zukünftige Vorgangsweise bei organischen Schadstoffen76 5.2.5Hormonell wirksame Substanzen78 5.2.6Radioaktive Stoffe80 5.3HYGIENISCHE BEDENKEN BEI VERWENDUNG VON KLÄRSCHLAMM IN DER LANDWIRTSCHAFT81 5.4AUFWANDMENGEN UND FRACHTEN87 5.4.1Vereinheitlichung der Berechnungsmethode der Aufwandmengen87 5.4.2Frachtenreglungen88 5.5ANREICHERUNG VON SCHADSTOFFEN89 5.6UNTERSUCHUNGSINTERVALLE FÜR KLÄRSCHLAMM UND BODEN90 5.7GENERELLE VORBEHALTE GEGEN KLÄRSCHLAMMANWENDUNG94 5.7.1Vorbehalte im ÖPUL-Förderungsprogramm94 5.7.2Vorbehalte in der Biologischen Landwirtschaft99 5.7.3Vorbehalte der Zuckerindustrie99 5.7.4Vorbehalte bei Verpachtungen100 5.8MONETÄRER WERT VON KOMMUNALEM KLÄRSCHLAMM100 5.9ERSATZANSPRÜCHE BEI SCHÄDEN DURCH KLÄRSCHLAMMANWENDUNG101 5.10ZUSAMMENGEFASSTE DISKUSSION101 5.10.1Konsequenzen einer Harmonisierung aus rechtlicher und umweltpolitischer Sicht101 5.10.2Grenzwerte und Vorschläge für einheitliche Regelungen in Österreich103 5.10.3Vorschlag für Schwermetallgrenzwerte in Böden und Klärschlämmen104 5.10.4Harmonisierung der bundesländerspezifischen Ausbringungsregelungen104 5.10.5Kontrolle der Wirksamkeit der harmonisierten Maßnahmen105 5.10.6Bewertung aus umweltpolitischer Sicht106 5.10.7Akzeptanzprobleme106 6.SCHLUSSBETRACHTUNG108 7.LITERATURVERZEICHNIS110 8.RECHTSQUELLEN- UND NORMENVERZEICHNIS115 9.ANHANG I118 10.ANHANG II120



Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:In Oberösterreich beträgt der jährliche Klärschlammanfall aus kommunalen Anlagen rund 33.000 t, der zu 99,7 % den gültigen gesetzlichen Anforderungen zur landwirtschaftlichen Verwertung entspricht. 40 % werden tatsächlich auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht. In dieser Arbeit wird ein detaillierter Überblick der gesetzlichen Rahmenbedingungen der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung in der EU und in Österreich gegeben. Breiten Raum nehmen auch die Vorschläge der EU zur Überarbeitung der EU-Klärschlammrichtlinie 86/278/EWG ein. Gute Klärschlammqualität definiert sich durch ausreichenden Nährstoffgehalt, seuchenhygienische Unbedenklichkeit und minimierte Schadstoffgehalte. Ausführlich diskutiert werden die Gehalte an Schwermetallen, AOX, Tensiden, Phthalaten, PCBs, PAHs, Dioxinen, hormonell wirksame Substanzen, Arzneimittelwirkstoffen und radioaktiven Stoffen sowie in Klärschlamm mögliche Krankheitserreger. Die Arbeit macht Vorschläge zur Schadstoffminimierung durch konsequentere Umsetzung einer Vielzahl bestehender gesetzlicher Maßnahmen und zur Qualitätskontrolle. Aus dem Blickwinkel des nachhaltigen Bodenschutzes werden als Vorsorgewerte für Schwermetallgehalte in Böden vorgeschlagen: Kupfer 60 ? 100 mg/kg, Zink 150 ? 300 mg/kg, Chrom 50 ? 100 mg/kg, Nickel 50 ? 60 mg/kg, Blei 50 ? 100 mg/kg, Cadmium 0,7 ? 1 mg/kg, Quecksilber 0,5 ? 1 mg/kg. Als Gesamtfracht pro Hektar und Jahr für alle Belastungen: Kupfer 500 g, Zink 1500 g, Chrom 200 g, Nickel 100 g, Blei 200 g, Cadmium 5 g, Quecksilber 2,5 g sowie ein Stufenplan für eine weitere Absenkung der Klärschlammgrenzwerte in Richtung Bodengrenzwerte mit einem ersten verpflichtenden Schritt bis zum Jahr 2004 wo bei Kupfer 300 mg/kg, Zink 1000 mg/kg, Chrom 100 mg/kg, Nickel 50 mg/kg, Blei 100 mg/kg, Cadmium 2 mg/kg und Quecksilber 2 mg/kg, jeweils in der Trockensubstanz angestrebt werden könnten. Eines der vordringlichsten Anliegen ist die Harmonisierung der unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen in den Bundesländern. Ohne eine österreichweit einheitliche Regelung ist unsere Verhandlungsposition in Brüssel enorm geschwächt. Die Möglichkeiten eines Kompromisses werden vor dem Hintergrund der ?EU-Richtlinie neu? aufgezeigt.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:1.EINLEITUNG12.PROBLEMSTELLUNG UND BEGRIFFSABGRENZUNG33.GESETZLICHE RAHMENBEDINGUNGEN73.1KLÄRSCHLAMMREGELUNG DURCH DIE EUROPÄISCHE UNION73.1.1Richtlinie 86/278/EWG ? []

Produktinformationen

Titel: Probleme der Klärschlammverwertung unter besonderer Berücksichtigung der oberösterreichischen Situation mit Vorschlägen zu einer EU-konformen Klärschlammregelung
Autor:
EAN: 9783832451769
ISBN: 978-3-8324-5176-9
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Natur und Gesellschaft: Allgemeines, Nachschlagewerke
Anzahl Seiten: 138
Veröffentlichung: 07.03.2002
Jahr: 2002
Dateigrösse: 11.4 MB

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