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Die Landtagsfraktionen in Sachsen-Anhalt von 1946 bis 1950

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  • 297 Seiten
Christina Trittel analysiert das Handeln der Fraktionen des Landtags in Sachsen-Anhalt 1946 bis 1950. Die Untersuchung erklär... Weiterlesen
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Beschreibung

Christina Trittel analysiert das Handeln der Fraktionen des Landtags in Sachsen-Anhalt 1946 bis 1950. Die Untersuchung erklärt den sich verändernden Charakter der Fraktionen von SED, LDP und CDU anhand zahlreicher Beispiele aus dem Prozess der Gesetzgebung, anhand von Kritik- und Kontrollrechten und unter Berücksichtigung der häufigen Mandatsniederlegungen. Die Veränderungen der fraktionellen Handlungsspielräume, die sich während der Transformation vom demokratischen Gefüge zum autoritären sozialistischen System ergeben, werden detailliert sichtbar gemacht.

Dr. Christina Trittel ist Politikwissenschaftlerin und promovierte bei Prof. Dr. Everhard Holtmann am Lehrstuhl für Systemanalyse und Vergleichende Politik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Autorentext
Dr. Christina Trittel ist Politikwissenschaftlerin und promovierte bei Prof. Dr. Everhard Holtmann am Lehrstuhl für Systemanalyse und Vergleichende Politik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Klappentext
Aus heutiger Sicht erscheint das erste nach Kriegsende 1946 gewählte Parlament des Landes Sachsen-Anhalt als demokratisches Experiment, das von Anbeginn zum Scheitern verurteilt war. Damals jedoch war die realsozialistische Transformation allenfalls für einen Teil des ostdeutschen Parteiensystems, nämlich den kommunistischen Flügel der SED, ein erklärtes Ziel. Die liberalen und konservativen Kräfte von LDP und CDU hingegen, die aus den ersten und einzigen Landtagswahlen mit knapper Mehrheit hervorgingen, dachten keineswegs an ein politisches Pfadmodell, das unausweichlich in den Einparteienstaat münden würde. Allerdings wichen die Hoffnungen, man könne das regionale Parlament als eine demokratiebildende Bastion erhalten und verteidigen, bald der Resignation und Anpassung.

Christina Trittel rekonstruiert den Prozess der demokratischen Öffnung und der dann folgenden und von Willkürakten begleiteten autoritär-staatlichen Abschaffung des regionalen Parlamentarismus vor der Gründung der DDR. Sie zeigt die Parlamentarier als Akteure, die ihr strategisches Handeln nach den sich wandelnden und unberechenbar wirkenden institutionellen Rahmenbedingungen ausrichten müssen, und beschreibt die parlamentarischen Aktionen, die Konflikte zwischen den und innerhalb der drei Fraktionen als politischen Prozess, der bald die Form eines ungleichen Kampfes zwischen Anhängern und Feinden der Demokratie annimmt.


Inhalt
Landtagsfraktionen von 1946 bis 1950 in Sachsen-AnhaltParlamentarismustheorieAnalyse der Fraktionen unter Einbeziehung des akteurzentrierten InstitutionalismusRahmenbedingungen im internationalen Umfeld und in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ)Innerparlamentarisches Regelgefüge und Kräfteverhältnisse im LandtagHandeln und Handlungsspielräume der Landtagsfraktionen 1946 bis 1950

Produktinformationen

Titel: Die Landtagsfraktionen in Sachsen-Anhalt von 1946 bis 1950
Untertitel: Analyse des landespolitischen Handelns und der Handlungsspielräume kollektiver Akteure in der werdenden DDR
Autor:
EAN: 9783835096684
ISBN: 978-3-8350-9668-4
Digitaler Kopierschutz: Wasserzeichen
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Deutscher Universitätsverlag
Anzahl Seiten: 297
Veröffentlichung: 24.10.2007
Jahr: 2007
Dateigrösse: 20.2 MB
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