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Familienpolitik in Österreich und in den USA

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  • 142 Seiten
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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: In meiner Arbeit sollen zwei Wohlfahrtsstaaten, Österreich und die USA, einander gegenübergestellt werden. Anhand eines Klassfikationsschemas von Gøsta Esping-Andersen lassen sich beide Staaten einem jeweils anderen Typus von Wohlfahrtsstaat zuordnen. Dieser umfasst ein breites Spektrum an Politikfeldern, so dass der Vergleich auf die familienpolitische Maßnahmengestaltung der beiden Staaten eingegrenzt wurde. Nach einer eingehenden Gegenüberstellung der österreichischen und der US-amerikanischen familienpolitischen Instrumente wird erläutert, inwiefern auch für die Familienpolitik das vorhandene Klassifikationsschema anwendbar ist oder ob es hier Abweichungen gibt. Die Regimetheorie von Gøsta Esping-Andersen mit ihrem Typologieschema ist wohl die am meisten zitierte. Unterschiede zwischen den Wohlfahrtsstaaten ergeben sich hinsichtlich der sozialen Schichtung, dem Zusammenwirken von Staat, Markt und Familie und der Absicherungsmöglichkeiten der Individuen durch die Sozialleistungen. So lassen sich drei Typen von Wohlfahrtsstaaten festmachen, der liberale Wohlfahrtsstaat, der im angelsächsischen Raum auftritt, der konservative Wohlfahrtsstaat, zu dem Staaten wie Österreich, Deutschland oder Frankreich zählen, sowie der sozialdemokratische Wohlfahrtsstaat, dem die skandinavischen Länder angehören. Im Vergleich von österreichischer und US-amerikanischer Familienpolitik finden sich verschiedene Ansätze zur Unterstützung und Lösung von Problemen von Familien. Die Unterschiede lassen sich vor allem hinsichtlich der ihnen zu Grunde liegenden Ideologien und der Reichweite der Sicherungsmaßnahmen ausmachen, die den Geist und das Ausmaß der sozialen Wohlfahrt in beiden Staaten bestimmen. Aber auch in Hinsicht auf den Politikstil, das Ausmaß der Zentralisierung und die familienpolitischen Einrichtungen sind Gegensätze festzustellen. Ein Vergleich der Sozialausgaben zeigt, dass in Österreich 29,4 Prozent des BIP für soziale Zwecke bestimmt waren. In den USA lagen diese Ausgaben bei 20 Prozent. Die heutige Familienpolitik in Österreich soll das Zusammenleben in Familien, vor allem zur Versorgung und Erziehung der Kinder fördern. Verantwortung und Gleichberechtigung haben eine besondere Bedeutung. Die derzeitigen Schwerpunktsetzungen umfassen die Vereinbarkeit von Kinderwunsch, individueller Lebensplanung und Erwerbstätigkeit sowie die materielle Unterstützung von einkommensschwachen Familien. Mit Ausnahme des [...]

Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:In meiner Arbeit sollen zwei Wohlfahrtsstaaten, Österreich und die USA, einander gegenübergestellt werden. Anhand eines Klassfikationsschemas von Gøsta Esping-Andersen lassen sich beide Staaten einem jeweils anderen Typus von Wohlfahrtsstaat zuordnen. Dieser umfasst ein breites Spektrum an Politikfeldern, so dass der Vergleich auf die familienpolitische Maßnahmengestaltung der beiden Staaten eingegrenzt wurde. Nach einer eingehenden Gegenüberstellung der österreichischen und der US-amerikanischen familienpolitischen Instrumente wird erläutert, inwiefern auch für die Familienpolitik das vorhandene Klassifikationsschema anwendbar ist oder ob es hier Abweichungen gibt.Die Regimetheorie von Gøsta Esping-Andersen mit ihrem Typologieschema ist wohl die am meisten zitierte. Unterschiede zwischen den Wohlfahrtsstaaten ergeben sich hinsichtlich der sozialen Schichtung, dem Zusammenwirken von Staat, Markt und Familie und der Absicherungsmöglichkeiten der Individuen durch die Sozialleistungen. So lassen sich drei Typen von Wohlfahrtsstaaten festmachen, der liberale Wohlfahrtsstaat, der im angelsächsischen Raum auftritt, der konservative Wohlfahrtsstaat, zu dem Staaten wie Österreich, Deutschland oder Frankreich zählen, sowie der sozialdemokratische Wohlfahrtsstaat, dem die skandinavischen Länder angehören.Im Vergleich von österreichischer und US-amerikanischer Familienpolitik finden sich verschiedene Ansätze zur Unterstützung und Lösung von Problemen von Familien. Die Unterschiede lassen sich vor allem hinsichtlich der ihnen zu Grunde liegenden Ideologien und der Reichweite der Sicherungsmaßnahmen ausmachen, die den Geist und das Ausmaß der sozialen Wohlfahrt in beiden Staaten bestimmen. Aber auch in Hinsicht auf den Politikstil, das Ausmaß der Zentralisierung und die familienpolitischen Einrichtungen sind Gegensätze festzustellen. Ein Vergleich der Sozialausgaben zeigt, dass in Österreich 29,4 Prozent des BIP für soziale Zwecke bestimmt waren. In den USA lagen diese Ausgaben bei 20 Prozent.Die heutige Familienpolitik in Österreich soll das Zusammenleben in Familien, vor allem zur Versorgung und Erziehung der Kinder fördern. Verantwortung und Gleichberechtigung haben eine besondere Bedeutung. Die derzeitigen Schwerpunktsetzungen umfassen die Vereinbarkeit von Kinderwunsch, individueller Lebensplanung und Erwerbstätigkeit sowie die materielle Unterstützung von einkommensschwachen Familien. Mit Ausnahme des []

Produktinformationen

Titel: Familienpolitik in Österreich und in den USA
Untertitel: Ein Vergleich unterschiedlicher Typen von Wohlfahrtsstaaten
Autor:
EAN: 9783832451967
ISBN: 978-3-8324-5196-7
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 142
Veröffentlichung: 02.05.2001
Dateigrösse: 0.8 MB