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Erlebnispädagogik in Kombination naturtherapeutischer Ansätze

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Beschreibung

Inhaltsangabe:Problemstellung: „Das Labyrinth führt den Besucher, im Unterschied zum Irrgarten, auf einen einzigen Weg ins Zentrum. Dieser Weg ist lang und für den, der sich im Labyrinth befindet, höchst unübersichtlich. Doch jeder Besucher weiß, dass er zwangsläufig zum Mittelpunkt führt, dort endet und in eine Umkehr zum Ausgang mündet. Im Unterschied zur Spirale, die mit dem Labyrinth den einen Weg zur Mitte gemeinsam hat, fußt das Labyrinth jedoch viel stärker auf dem Prinzip des Umweges und der ständigen Änderung der Bewegungsrichtung.“ (Schödlbauer). Im Bezug auf dieses Diplomthema, stellt die Jugend für mich ein Labyrinth dar. Jugendliche stehen in einer besonders langen und wesentlichen Übergangszeit im menschlichen Leben. Sie sind keine Kinder mehr, aber sie sind auch noch nicht erwachsen. Sie haben eine große Bandbreite von Entwicklungsaufgaben zu bewältigen. Eine Geschlechtsidentität ist zu gewinnen, ebenso berufliche Identität, von der Fürsorge der Eltern geht es zur selbständigen Lebensführung auf der Basis eigenen Wertebewusstseins mit sozial verantwortlichem Verhalten. Die eigene körperliche Erscheinung muss akzeptiert werden. Affektkontrolle muss erlangt werden. Es drängt die Jugendlichen danach, mit dem neu gewonnenen Energiepotential an die eigenen Grenzen zu gehen, sich intensiv zu spüren und sinnlich-leibhaftige Erfahrungen zu machen. Zu den Altersgenossen, die in dieser Lebensphase eine zentrale Rolle spielen, muss eine neue Art von Beziehung gewonnen werden. Das zu dieser Phase gehörende narzisstische Bedürfnis, sich hervorzuheben und Bestätigung zu erlangen dies alles muss gestillt werden. Und hierbei in einem Gruppengefühl aufzugehen, also gleichzeitig ganz anders und doch ganz gleich wie die anderen zu sein, diese halt gebende Jugendkultur ist zur persönlichen Stabilisierung in dieser labilen Übergangsphase äußerst bedeutend. „Wer bin ich?“ und „Mit welchen Rollen des Erwachsenenstatus kann ich mich identifizieren?“ und „Wo finde ich meinen Platz auf dieser Welt?“ und „Welchen Sinn sehe ich in meinem Leben?“ sind die zentralen Fragen und stellen heute die Schwelle dar, die überschritten werden muss. Auf den oft auch zu früh beschrittenen Entwicklungspfaden auf der Suche nach sinnvollem Leben und geglückten Beziehungen kann es schwierige Wege mit großen Krisen geben, Wege, die auch ins Abseits führen. Und wie kann ein Jugendlicher trotz oder mit seinen chaotischen, oft total gegensätzlichen inneren Befindlichkeiten die [...]

Klappentext

Inhaltsangabe:Problemstellung: Das Labyrinth führt den Besucher, im Unterschied zum Irrgarten, auf einen einzigen Weg ins Zentrum. Dieser Weg ist lang und für den, der sich im Labyrinth befindet, höchst unübersichtlich. Doch jeder Besucher weiß, dass er zwangsläufig zum Mittelpunkt führt, dort endet und in eine Umkehr zum Ausgang mündet. Im Unterschied zur Spirale, die mit dem Labyrinth den einen Weg zur Mitte gemeinsam hat, fußt das Labyrinth jedoch viel stärker auf dem Prinzip des Umweges und der ständigen Änderung der Bewegungsrichtung. (Schödlbauer). Im Bezug auf dieses Diplomthema, stellt die Jugend für mich ein Labyrinth dar. Jugendliche stehen in einer besonders langen und wesentlichen Übergangszeit im menschlichen Leben. Sie sind keine Kinder mehr, aber sie sind auch noch nicht erwachsen. Sie haben eine große Bandbreite von Entwicklungsaufgaben zu bewältigen. Eine Geschlechtsidentität ist zu gewinnen, ebenso berufliche Identität, von der Fürsorge der Eltern geht es zur selbständigen Lebensführung auf der Basis eigenen Wertebewusstseins mit sozial verantwortlichem Verhalten. Die eigene körperliche Erscheinung muss akzeptiert werden. Affektkontrolle muss erlangt werden. Es drängt die Jugendlichen danach, mit dem neu gewonnenen Energiepotential an die eigenen Grenzen zu gehen, sich intensiv zu spüren und sinnlich-leibhaftige Erfahrungen zu machen. Zu den Altersgenossen, die in dieser Lebensphase eine zentrale Rolle spielen, muss eine neue Art von Beziehung gewonnen werden. Das zu dieser Phase gehörende narzisstische Bedürfnis, sich hervorzuheben und Bestätigung zu erlangen dies alles muss gestillt werden. Und hierbei in einem Gruppengefühl aufzugehen, also gleichzeitig ganz anders und doch ganz gleich wie die anderen zu sein, diese halt gebende Jugendkultur ist zur persönlichen Stabilisierung in dieser labilen Übergangsphase äußerst bedeutend. Wer bin ich? und Mit welchen Rollen des Erwachsenenstatus kann ich mich identifizieren? und Wo finde ich meinen Platz auf dieser Welt? und Welchen Sinn sehe ich in meinem Leben? sind die zentralen Fragen und stellen heute die Schwelle dar, die überschritten werden muss. Auf den oft auch zu früh beschrittenen Entwicklungspfaden auf der Suche nach sinnvollem Leben und geglückten Beziehungen kann es schwierige Wege mit großen Krisen geben, Wege, die auch ins Abseits führen. Und wie kann ein Jugendlicher trotz oder mit seinen chaotischen, oft total gegensätzlichen inneren Befindlichkeiten die Anforderungen meistern? Ist es doch in unserer Gesellschaft überwiegend ihm selbst überlassen, die Entwicklungsaufgaben in die Hand zu nehmen und die Erfüllung tatkräftig anzustreben. Übergangsrituale, die Rahmen setzen und Unterstützung geben, sind uns weitgehend abhanden gekommen. In dieser Arbeit habe ich mich zunächst näher mit der Jugend beschäftigt. Dazu werde ich zu Anfang kurz die Jugendarbeit anhand des Jugendrechtes aufzeigen und im Laufe der Arbeit immer wieder darauf zurückkommen. Daraufhin werde ich einen Blick in die Geschichte der Jugendkultur werfen , um im Gegensatz dazu eine heute völlig andere Jugend der Moderne näher beleuchten zu können. Anhand einer Studie (Kapitel 1.3) werde ich die Werte der Jugendlichen heute aufzeigen und anschließend auf die Rolle der Gleichaltrigen in der Jugend eingehen, da sie in der Adoleszenz von großer Bedeutung sind. Diese Gruppe nimmt besonders in der Freizeitgestaltung der Jugendlichen eine sozialisierende Funktion ein. Die Mitglieder haben gleichwertige Teilnahmechancen und lassen einen Raum entstehen, in dem es den Jugendlichen ermöglicht wird, soziale Verhaltensweisen auszuprobieren. Nach einem kurzen Einblick in die heutige Problematik der Identitätsentwicklung und der Bildung werde ich zwei Praxisansätze vorstellen und über das Thema der Erlebnisgesellschaft, zum zweiten Teil dieser Arbeit kommen - der Erlebnispädagogik. Das Labyrinth ist seinem innersten Wesen nach eine Erlösungsfigur, bei der es letztlich nicht nur darum geht, sich auf dem Weg nach drinnen, wenn auch nur ein wenig von sich selbst zu entfernen und um sich darin zu finden, sondern anschließend den Weg vom Zentrum aus wieder ins Freie zu gehen. (Schödlbauer). Die Jugend stellt den Übergang von der Kindheit in die Erwachsenenwelt dar. Jugendliche suchen während dieser Zeit nach dem Sinn ihres Lebens. So müssen sie sich von dem Kind sein zuerst verabschieden, um für sich zu sehen, wie sie in der Erwachsenenwelt für sich am besten zu Recht kommen. Die Erlebnispädagogik kann meines Erachtens eine Basis darstellen, die den Jugendlichen in ihrem verschlungenen Labyrinth zur Gestaltung des Erwachsenenlebens verhilft. Sie ist eine gute Reaktion auf die immer stärker durch Defizite gekennzeichnete Welt der Jugendlichen. Jugendliche werden immer perspektivloser, erlebnisärmer und somit auch erfahrungsärmer, da durch die ständigen Reizüberflutungen wie z.B. Medien und Umwelt, sie vieles nicht mehr erleben und unmittelbar erfahren können. Anstelle eigener Abenteuer treten heute immer mehr vorstrukturierte Freizeit- und Konsumangebote. Wer sich mit dem Thema der Erlebnispädagogik befasst, stößt immer wieder auf Schlagwörter wie Learning by Doing , Ganzheitlichkeit oder Handlungsorientierung . Dies bedeutet, dass in diesem Fall die Jugendlichen, am besten etwas über; und vor allem von der Erlebnispädagogik lernen, wenn sie neben der theoretischen Auseinandersetzung- sie selbst erfahren. Die Dinge die wir wirklich wissen, sind nicht die Dinge, die wir gehört oder gelesen haben, vielmehr sind es die Dinge, die wir gelebt, erfahren, empfunden haben. (Calvin M. Woodward). Zu Anfang dieses vielseitigen Themas und der Auseinandersetzung des Begriffes habe ich mich für einen kurzen Überblick der Geschichte zur Erlebnispädagogik entschieden, da in ihrer näheren Auseinandersetzung, und somit auch in den folgenden Kapiteln, immer wieder Bezug auf die Geschichte genommen wird. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass die Vielfalt der Veröffentlichungen zum Thema Erlebnispädagogik während meinen Recherchen oft mehr Verwirrung als mir einen Ein- oder Überblick verschafft hat. Diesbezüglich finde ich es wichtig in dieser Arbeit die gegenseitige Abhängigkeit von Theorie und Praxis in bestimmten Punkten anhand von eigenen Erfahrungen und Beispielen mit Jugendlichen aufzuzeigen. Ich werde versuchen ein Gleichgewicht zwischen der wissenschaftliche Auseinandersetzung und der beispielhaften Darstellung bzw. Erläuterung zu finden, ohne der prozesshaften Weiterentwicklung dieser Arbeit im Wege zu stehen. In der Gegenwart hat die Erlebnispädagogik als eine Methode innerhalb der Pädagogik einen wichtigen Platz eingenommen. In der Erlebnispädagogik geht es darum Menschen stark zu machen, gerade auch in der Konfrontation mit schwierigen Lebensabschnitten wie der Jugend. Ihr Augenmerk richtet sich auf die Entdeckung und Nutzung von inneren Potentialen mit der sich viele Chancen verbinden. Dies hat mich dazu veranlasst, der Erlebnispädagogik die Basis zur fortlaufenden Arbeit zu geben, welches auch den Aufbau der folgenden Kapitelthemen beinhaltet und zeigen wird. Menschen die mit Jugendlichen zusammenarbeiten, vor allem im sozialen Sektor, wie Jugendarbeit und Schule helfen Jugendlichen dies beizubringen, was sie aus verschiedenen Gründen in der Familie etc. nicht lernen. Des Weiteren sollte sich dies nicht nur ausschließlich auf die Vermittlung von theoretischem Wissen konzentrieren, wodurch die Jugendlichen zwar urteilungsfähiger werden, jedoch nicht handlungsfähiger. Die Jugendlichen leben schon in einer Kultur die reich an Informationen aber arm an Erfahrungen ist. Die Bewegungsspielräume für Jugendliche sind dadurch knapper geworden, doch Jugendliche brauchen solche Erfahrungsräume, die unmittelbare, alltagsrelevante Erfahrungen mit Ernstcharakter anbieten. Ich werde daher im Kapitel 2.3 besonderes Augenmerk auf das Erlebnis und auf das humanistische Menschenbild nehmen. Auch werde ich an dieser Stelle eigene Erfahrungen anhand eines Praxisbeispiels mit Umfrage aufzeigen und anschließend die Lernmethoden ausführlicher behandeln. Die Erfahrungen, die Jugendliche in der Schule, der Jugendarbeit, oder teilweise auch in der Freizeit machen, sind oft wirklichkeitsfremd und somit fällt es den Jugendlichen schwer, diese mit dem Kopf wahrgenommenen Erfahrungen in ihre Alltagswelt zu übertragen. Dies gibt mir Anlass den Transfer und die Wirkung von erlebnispädagogischen Lernprozessen näher zu beleuchten und aufbauend darauf zum dritten Teil der Arbeit zu kommen. Im dritten Teil dieser Diplomarbeit werde ich mit einem Überblick zur kreativ-rituellen Prozessgestaltung Möglichkeiten aufzeigen, welche Kraftquellen zur Sinnfindung oder Selbstverwirklichung für Jugendliche darstellen können. In der heutigen schnelllebigen Zeit existiert kaum noch die Möglichkeit den Rückzug zu sich selbst zu finden. Begriffe wie Ausspannen, Entspannen, die Seele baumeln lassen sind für viele Jugendliche Fremdwörter. Was Erwachsene als Vorbilder nicht mehr erklären, lehren und vorleben können, es teilweise auch nicht wollen, ist für die Jugend schwer anzunehmen, zu begreifen und weiterzuentwickeln. Jugendliche die im Zusammenspiel ihrer Seele und ihres Körpers ihr Sozialverhalten nicht kennen lernen und damit umzugehen wissen, haben oft Probleme sich anzupassen. Dies veranlasste mich nach Methoden zu suchen, die ich mit der Erlebnispädagogik und spiritueller Aspekte verbinden kann. Die kreativ-rituelle Prozessgestaltung ist eine integrative Weiterentwicklung der Erlebnispädagogik und stellt gleichzeitig eine Verbindung von Erklärbaren und Unerklärlichen, Offensichtlichen und Geheimnisvollen, von Sinnlichem und Übersinnlichen dar. Um anschließend besser auf die folgende aufbauende Methode der Naturtherapie eingehen zu können (Kapitel 4), werde ich vorher die Entwicklungsstufen des Selbst aufzeigen. Ich möchte daraufhin weisen, dass ich die zwei ausgewählten Methoden nur vorstellen möchte und sie anhand von Beispielen zur Umsetzung verdeutliche, dies beinhaltet keine nähere theoretische Auseinandersetzung. Mein Wunsch, in dieser Arbeit die Kombination aus erlebnispädagogischen und spirituellen Ansätzen der Jugend in Bezug auf die Ausrichtung ihres Lebensweges aufzuzeigen, eine Hilfestellung zum Klären ihres Lebenswegs, ihrer Sinnfrage und der daraus resultierenden Selbstverwirklichung hat sich damit erfüllt. Außerdem möchte ich dem Leser mit seiner Urteilsbildung und seiner individuellen Herangehensweise und Fortführung dieser eher spirituellen Themen nicht im Weg stehen. Näheres wird im dritten Teil dieser Arbeit besser ersichtlich werden. Der Weg (Kapitel 4.1) wird auch meine Vorgehensweise für die Vorstellung der naturtherapeutischen Arbeit sein. Das erwähnte Labyrinth am Anfang der Fragestellung wird wieder auftauchen und der Kreis des Selbst wird neben, dem Sich-Einfinden im Leben zur Sprache kommen. Ich habe diesen eher spirituellen Teil bewusst mit einer Wanderung begonnen und enden lassen. Im abschließenden Teil (Kapitel 5) werde ich die am Anfang erwähnte Jugendhilfe und Bildung, einer kritischen Auseinandersetzung in Bezug auf Bildung und Schule wieder in das Thema der Erlebnispädagogik mit einfließen lassen, und damit auch gleichzeitig einen Bezug zur sozialen Arbeit (Schulsozialarbeit) herstellen. Inhaltsverzeichnis: Vorwort5 Die Fragestellung6 1.Die Jugend10 1.1Historischer Überblick10 1.2Änderungen der Jugendphasen11 1.3Die Zukunft und Werte aus Sicht der Jugend12 1.4Jugendliche und ihre Beziehung zur sozialen Umwelt15 1.4.1Gleichaltrige als Bezugsgruppe in der Jugend/ Peergroups15 1.4.2Identitätsentwicklung16 1.4.3Bildung als zentrale Ressource der Lebensbewältigung17 1.5Das Internationale Jugendprogramm18 1.6bsj-Marburg20 1.7Die Erlebnisgesellschaft20 2.Die Erlebnispädagogik21 2.1Definition von Erlebnispädagogik21 2.2Zur Geschichte der Erlebnispädagogik22 2.2.1Reformpädagogik23 2.2.2Kurt Hahns Erlebnistherapie24 2.2.3Entwicklungen seit 194525 2.3Grundpfeiler erlebnispädagogischer Arbeit27 2.3.1Die Charakteristika des Erlebens27 2.3.2Erleben und Freiheit28 2.3.3Das humanistische Menschenbild29 2.3.4Praxisbeispiel einer erlebnispädagogischen Jugendfreizeit30 2.4Lernmethoden der Erlebnispädagogik32 2.5Die Methodik36 2.5.1Arrangieren37 2.5.2Das Animieren38 2.5.3Das Begleiten38 2.5.4Das Intervenieren38 2.5.5Der zeitliche Rahmen39 2.6Der Transfer und die Lernmodelle40 2.7Der erlebnispädagogische Lernprozess und seine Wirkung42 3.Überblick zur kreativ-rituellen Prozessgestaltung44 3.1Die Naturerfahrung46 3.2Kreativtechniken46 3.3Szenisches Arbeiten46 3.4Rituelle Gestaltung47 4.Naturtherapeutische Ansätze48 4.1Der Weg48 4.2Die Entwicklungsstufen des Selbst50 4.3Der Kreis des Selbst51 4.4Praxisbeispiele52 4.4.1Beispiel 1: Wanderung52 4.4.2Beispiel 2: Höhlenweg53 4.4.3Beispiel 3: Canyonweg54 4.4.4Beispiel 4: Decision-road55 4.4.5Beispiel 5: Mirroring56 4.4.6Beispiel 6: Das Labyrinth56 4.4.7Beispiel 7: Auf dem Weg 57 4.5Die Grundhaltung in der Natur58 5.Kritische Auseinandersetzung mit dem Inhalt dieser Arbeit im Bezug auf die Soziale Arbeit (Schulsozialarbeit)60 5.1Ausblick: Erlebnispädagogik und Bildung62 Antwort67 Nachwort72 Literaturübersicht73 ANHANG ERKLÄRUNG



Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Problemstellung:?Das Labyrinth führt den Besucher, im Unterschied zum Irrgarten, auf einen einzigen Weg ins Zentrum. Dieser Weg ist lang und für den, der sich im Labyrinth befindet, höchst unübersichtlich. Doch jeder Besucher weiß, dass er zwangsläufig zum Mittelpunkt führt, dort endet und in eine Umkehr zum Ausgang mündet. Im Unterschied zur Spirale, die mit dem Labyrinth den einen Weg zur Mitte gemeinsam hat, fußt das Labyrinth jedoch viel stärker auf dem Prinzip des Umweges und der ständigen Änderung der Bewegungsrichtung.? (Schödlbauer).Im Bezug auf dieses Diplomthema, stellt die Jugend für mich ein Labyrinth dar.Jugendliche stehen in einer besonders langen und wesentlichen Übergangszeit im menschlichen Leben. Sie sind keine Kinder mehr, aber sie sind auch noch nicht erwachsen. Sie haben eine große Bandbreite von Entwicklungsaufgaben zu bewältigen.Eine Geschlechtsidentität ist zu gewinnen, ebenso berufliche Identität, von der Fürsorge der Eltern geht es zur selbständigen Lebensführung auf der Basis eigenen Wertebewusstseins mit sozial verantwortlichem Verhalten. Die eigene körperliche Erscheinung muss akzeptiert werden. Affektkontrolle muss erlangt werden. Es drängt die Jugendlichen danach, mit dem neu gewonnenen Energiepotential an die eigenen Grenzen zu gehen, sich intensiv zu spüren und sinnlich-leibhaftige Erfahrungen zu machen. Zu den Altersgenossen, die in dieser Lebensphase eine zentrale Rolle spielen, muss eine neue Art von Beziehung gewonnen werden. Das zu dieser Phase gehörende narzisstische Bedürfnis, sich hervorzuheben und Bestätigung zu erlangen dies alles muss gestillt werden. Und hierbei in einem Gruppengefühl aufzugehen, also gleichzeitig ganz anders und doch ganz gleich wie die anderen zu sein, diese halt gebende Jugendkultur ist zur persönlichen Stabilisierung in dieser labilen Übergangsphase äußerst bedeutend.?Wer bin ich?? und ?Mit welchen Rollen des Erwachsenenstatus kann ich mich identifizieren?? und ?Wo finde ich meinen Platz auf dieser Welt?? und ?Welchen Sinn sehe ich in meinem Leben?? sind die zentralen Fragen und stellen heute die Schwelle dar, die überschritten werden muss. Auf den oft auch zu früh beschrittenen Entwicklungspfaden auf der Suche nach sinnvollem Leben und geglückten Beziehungen kann es schwierige Wege mit großen Krisen geben, Wege, die auch ins Abseits führen. Und wie kann ein Jugendlicher trotz oder mit seinen chaotischen, oft total gegensätzlichen inneren Befindlichkeiten die []

Produktinformationen

Titel: Erlebnispädagogik in Kombination naturtherapeutischer Ansätze
Untertitel: Ein Wegweiser für die jugendliche Sinnsuche
Autor:
EAN: 9783832494094
ISBN: 978-3-8324-9409-4
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Bildungswesen
Anzahl Seiten: 89
Veröffentlichung: 02.03.2006
Jahr: 2006
Dateigrösse: 2.8 MB

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