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Das Amt der Diakonin in den ersten fünf Jahrhunderten der Kirchengeschichte
Christiane Müller

Inhaltsangabe:Einleitung: Aus der nicht seltenen Erfahrung heraus, dass Frauen im kirchlichen Dienst zwar gern gesehene Mitarbeite... Weiterlesen
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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Aus der nicht seltenen Erfahrung heraus, dass Frauen im kirchlichen Dienst zwar gern gesehene Mitarbeiterinnen sind und sich auch an vielen Stellen sehr aktiv im Gemeindeleben einbringen-als Lektorinnen, Kommunionhelferinnen, Katechetin, aber eben auch in der aktiven ‘Seelsorge’ um ihre Mitmenschen bemüht-dabei aber immer wieder auch erleben zu müssen, dass sie dann doch nur als ‘Hilfskraft’ angesehen werden, wird auch immer wieder einmal die Frage nach einer Zulassung von Frauen zu einem kirchlichen ‘Amt’ diskutiert. Gerade bei denjenigen, die ein akademisches Studium der Theologie hinter sich gebracht haben und vielleicht auch bereits seit längerem als ‘Seelsorgerinnen’ in einer oder mehreren Gemeinde/n arbeiten, ist es oft nur schwer nachzuvollziehen, warum der ‘Priester’ der Gemeinde dann doch immer wieder als der ‘Fachmann für Alles’ – einschließlich des Besuchs der Kranken oder Senioren – und sie nur als gute ‘Notlösung’ angesehen wird. Beide haben die gleiche Ausbildung für den Beruf, aber der Priester ist eben ‘geweiht’ und hat damit qua ‘Amt’ von vornherein mehr Autorität? Gerade die seelsorgliche Betreuung alter und kranker Menschen führt immer wieder zu Fragen wie: ‘Warum muss für die Krankensalbung oder ein Beichtgespräch ein fremder Priester oder zumindest Diakon ‘eingeflogen’ werden? Was befähigt diesen besser dazu, als die diesen Menschen schon länger seelsorglich (kompetent) begleitende Frau?’ Sein Amt! Warum aber kann man dann nicht diesen in der konkreten Seelsorge arbeitenden Frauen auch ein kirchliches Amt als Diakonin zuerkennen, damit sie in ihrem Bereich verantwortet und verantwortlich wirken können. In diesem Zusammenhang kann ein Blick auf die kirchengeschichtlichen Fakten und deren Deutung im historischen Kontext sicher nicht schaden. Dabei stellt sich schon dieses eigentlich logische Unterfangen aber alles andere als einfach dar. Das Problem beginnt bereits bei der Benennung der möglichen ‘Amtsträgerinnen’: so werden in den Quellentexten der ersten Jahrhunderte für dieselbe Stellung und Aufgabe einer Frau in einer Gemeinde sowohl die Termini ‘e diakonos’ (Diakonin), ‘gyne diakonos’ (weiblicher Diakon), ‘diakonissa’ (Diakonisse) als auch ‘chera’ (Witwe) verwendet. Vor allem der Umstand, dass in den verschiedenen Texten sowohl Diakoninnen als auch Witwen nebeneinander für die gleichen Aufgaben und in derselben Stellung als ‘Amtsträgerinnen’ genannt werden, hat zu einer Diskussion darüber geführt, [...]

Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:Aus der nicht seltenen Erfahrung heraus, dass Frauen im kirchlichen Dienst zwar gern gesehene Mitarbeiterinnen sind und sich auch an vielen Stellen sehr aktiv im Gemeindeleben einbringen-als Lektorinnen, Kommunionhelferinnen, Katechetin, aber eben auch in der aktiven ?Seelsorge? um ihre Mitmenschen bemüht-dabei aber immer wieder auch erleben zu müssen, dass sie dann doch nur als ?Hilfskraft? angesehen werden, wird auch immer wieder einmal die Frage nach einer Zulassung von Frauen zu einem kirchlichen ?Amt? diskutiert. Gerade bei denjenigen, die ein akademisches Studium der Theologie hinter sich gebracht haben und vielleicht auch bereits seit längerem als ?Seelsorgerinnen? in einer oder mehreren Gemeinde/n arbeiten, ist es oft nur schwer nachzuvollziehen, warum der ?Priester? der Gemeinde dann doch immer wieder als der ?Fachmann für Alles? ? einschließlich des Besuchs der Kranken oder Senioren ? und sie nur als gute ?Notlösung? angesehen wird. Beide haben die gleiche Ausbildung für den Beruf, aber der Priester ist eben ?geweiht? und hat damit qua ?Amt? von vornherein mehr Autorität? Gerade die seelsorgliche Betreuung alter und kranker Menschen führt immer wieder zu Fragen wie: ?Warum muss für die Krankensalbung oder ein Beichtgespräch ein fremder Priester oder zumindest Diakon ?eingeflogen? werden? Was befähigt diesen besser dazu, als die diesen Menschen schon länger seelsorglich (kompetent) begleitende Frau?? Sein Amt! Warum aber kann man dann nicht diesen in der konkreten Seelsorge arbeitenden Frauen auch ein kirchliches Amt als Diakonin zuerkennen, damit sie in ihrem Bereich verantwortet und verantwortlich wirken können.In diesem Zusammenhang kann ein Blick auf die kirchengeschichtlichen Fakten und deren Deutung im historischen Kontext sicher nicht schaden. Dabei stellt sich schon dieses eigentlich logische Unterfangen aber alles andere als einfach dar. Das Problem beginnt bereits bei der Benennung der möglichen ?Amtsträgerinnen?: so werden in den Quellentexten der ersten Jahrhunderte für dieselbe Stellung und Aufgabe einer Frau in einer Gemeinde sowohl die Termini ?e diakonos? (Diakonin), ?gyne diakonos? (weiblicher Diakon), ?diakonissa? (Diakonisse) als auch ?chera? (Witwe) verwendet.Vor allem der Umstand, dass in den verschiedenen Texten sowohl Diakoninnen als auch Witwen nebeneinander für die gleichen Aufgaben und in derselben Stellung als ?Amtsträgerinnen? genannt werden, hat zu einer Diskussion darüber geführt, []

Produktinformationen

Titel: Das Amt der Diakonin in den ersten fünf Jahrhunderten der Kirchengeschichte
Autor: Christiane Müller
EAN: 9783842828650
ISBN: 978-3-8428-2865-0
Format: PDF
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 108
Veröffentlichung: 11.04.2014
Jahr: 2014
Dateigrösse: 2.6 MB
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