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Jenseits der Grenzen
Christiane Hellwig

Insbesondere in den letzten Jahren ist der Appell, 'sich von der Masse abzuheben', immer drängender geworden. Je nachdem in welche... Weiterlesen
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Beschreibung

Insbesondere in den letzten Jahren ist der Appell, 'sich von der Masse abzuheben', immer drängender geworden. Je nachdem in welchem Genre man sich befindet, wird als alltagsweltliches Synonym für den Begriff Individualisierung wahlweise 'Unique Selling Proposition' oder 'Kernkompetenz' verwendet und soll den einzigartigen Vorteil herausheben, der Akteure oder Organisationen ausmacht. Diese sinnverwandt gebrauchten Ausdrücke weisen auch schon auf das Problem der soziologischen Vieldeutigkeit des Individualisierungsbegriffs hin. Und sie zeigen schon ihrer Wortbedeutung nach eine der Konsequenzen auf, die der Individualisierungsprozess fordert: Die Notwendigkeit zur Positionierung auf allen Ebenen, unter steter Weiterentwicklung der eigenen Identität. Andererseits werden die Fragen, 'Was macht Gemeinschaft aus?' 'Wann sprechen Menschen von 'Wir' in Abgrenzung zu 'die Anderen'?' auch - oder gerade - mit zunehmender Individualisierung, immer wichtiger. Hier sind es meist die unsichtbaren Grenzen, die über 'drinnen' und 'draußen' entscheiden: die Sinn-Grenzen spezifischer Systeme. Diese Grenzen müssen fortwährend von Individuen und Netzwerken geprüft werden um - subjektive und auf den eigenen Ressourcen basierende - Entscheidungen zu stützen. Wie hält der Akteur diese Belastungsprobe des steten Entscheidungszwanges aus, der u.a. aus einer steigenden Optionsvielfalt entspringt und sich durch alle Lebensbereiche zieht? Daraus resultiert die entscheidende Frage für diese Arbeit: Welche Bedeutung hat das individuelle Handeln in der Konsequenz auf soziale Netzwerke? In der vorliegenden Arbeit wird dieses Phänomen unter verschiedenen Aspekten erörtert. So wird zunächst eine kurze Definition der grundlegenden Begriffe 'Individualisierung' und 'Netzwerk' voran gestellt, um mit einer Skizzierung dieser Begriffe den Bezugsrahmen dieser Arbeit festzulegen (Kap.2.und 3.). Daraufhin wird die Definition von Sinn-Grenzen und deren Bedeutung für soziale Netzwerke dargestellt. Dabei werden systemrelevante Merkmale, wie Struktur und Handeln, kognitiv-affektive Kennzeichen, sowie die Bedeutung der Nutzung und Implementierung semantischer Codes untersucht.

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Insbesondere in den letzten Jahren ist der Appell, 'sich von der Masse abzuheben', immer drängender geworden. Je nachdem in welchem Genre man sich befindet, wird als alltagsweltliches Synonym für den Begriff Individualisierung wahlweise 'Unique Selling Proposition' oder 'Kernkompetenz' verwendet und soll den einzigartigen Vorteil herausheben, der Akteure oder Organisationen ausmacht. Diese sinnverwandt gebrauchten Ausdrücke weisen auch schon auf das Problem der soziologischen Vieldeutigkeit des Individualisierungsbegriffs hin. Und sie zeigen schon ihrer Wortbedeutung nach eine der Konsequenzen auf, die der Individualisierungsprozess fordert: Die Notwendigkeit zur Positionierung auf allen Ebenen, unter steter Weiterentwicklung der eigenen Identität. Andererseits werden die Fragen, 'Was macht Gemeinschaft aus?' 'Wann sprechen Menschen von 'Wir' in Abgrenzung zu 'die Anderen'?' auch - oder gerade - mit zunehmender Individualisierung, immer wichtiger. Hier sind es meist die unsichtbaren Grenzen, die über 'drinnen' und 'draußen' entscheiden: die Sinn-Grenzen spezifischer Systeme. Diese Grenzen müssen fortwährend von Individuen und Netzwerken geprüft werden um - subjektive und auf den eigenen Ressourcen basierende - Entscheidungen zu stützen. Wie hält der Akteur diese Belastungsprobe des steten Entscheidungszwanges aus, der u.a. aus einer steigenden Optionsvielfalt entspringt und sich durch alle Lebensbereiche zieht? Daraus resultiert die entscheidende Frage für diese Arbeit: Welche Bedeutung hat das individuelle Handeln in der Konsequenz auf soziale Netzwerke? In der vorliegenden Arbeit wird dieses Phänomen unter verschiedenen Aspekten erörtert. So wird zunächst eine kurze Definition der grundlegenden Begriffe 'Individualisierung' und 'Netzwerk' voran gestellt, um mit einer Skizzierung dieser Begriffe den Bezugsrahmen dieser Arbeit festzulegen (Kap.2.und 3.). Daraufhin wird die Definition von Sinn-Grenzen und deren Bedeutung für soziale Netzwerke dargestellt. Dabei werden systemrelevante Merkmale, wie Struktur und Handeln, kognitiv-affektive Kennzeichen, sowie die Bedeutung der Nutzung und Implementierung semantischer Codes untersucht.

Produktinformationen

Titel: Jenseits der Grenzen
Untertitel: Konsequenzen der Individualisierung für soziale Netzwerke
Autor: Christiane Hellwig
EAN: 9783640683833
ISBN: 978-3-640-68383-3
Format: ePUB
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Sozialstrukturforschung
Anzahl Seiten: 27
Veröffentlichung: 18.08.2010
Jahr: 2010
Dateigrösse: 0.5 MB