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Kriterien zur Errichtung von Wohnstraßen - Ein Beitrag zur Stadtentwicklung in Graz

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Beschreibung

Einleitung: 1.1, Problem und Situation: Die Zunahme des Straßenverkehrs im innerstädtischen Bereich hat in den letzten Jahren negative Auswirkungen sowohl auf die Wohnbevölkerung als auch auf den nicht motorisierten Verkehr. Zum Einen führt die Zunahme zu einer Verschlechterung der Luftqualität - Schadstoffe aller Art führen zu Lungenschädigungen und im schlimmsten Fall zu Krebserkrankungen - zum Anderen kommt es zu vermehrten Unfällen mit Personenschaden bis hin zu Todesfällen. Außerdem hat in den letzten Jahrzehnten der Straßenraum vermehrt der Funktion der Fortbewegung und des Verkehrs dienen müssen. Die Funktion des Straßenraums als Begegnungsraum und als Ort der Kommunikation, wo sich Menschen treffen, miteinander reden und wo Kinder spielen, ist weitgehend zurückgedrängt worden und spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Aus diesen Gründen ist es nur offensichtlich, dass Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und zur Wohnumfeldverbesserung getroffen werden müssen, um die Straße wieder als gemeinsame und gefahrenfreie Begegnungszone zu etablieren. Eine besondere Möglichkeit zur Umsetzung dieser Ziele stellt die Wohnstraße dar. Immer mehr Menschen in Wohngebieten wünschen sich eine Wohnstraße, um dem Verkehrslärm Einhalt zu gebieten, ihren Kindern eine Spielmöglichkeit zu eröffnen, die Luftqualität zu verbessern und somit die Lebensqualität zu steigern. Vor allem in dicht verbauten Wohngebieten, wo die Möglichkeit zum Spielen für Kinder nicht gegeben ist, ist die Wohnstraße eine gute Alternative. Außerdem stellt die Wohnstraße einen Begegnungsraum für die Anrainer dar, wo sie verweilen und miteinander reden können. Gleichzeitig ist klar, dass die Stadt nicht ohne ihre leistungsstarken Hauptverkehrswege bestehen kann, da Mobilität eine der Grundbedürfnisse des Menschen ist. Die Wohnstraße versucht, die beiden gegensätzlich wirkenden Interessen 'Lebensqualität' und 'Verkehr' zu vereinen. Wie das geht? Indem dem Fußgänger und dem nicht motorisierten Verkehr Vorrang gegeben wird und das Auto nur zur Anfahrt benützt wird. Dabei soll die Wohnstraße dort ansetzen, wo vorwiegend die Funktion Wohnen gelebt wird. Gleichzeitig soll der Durchgangsverkehr so verlagert werden, dass nicht andere Anrainer belastet werden. Die Wohnstraße soll außerdem Anstoß dafür sein, andere Verkehrsmittel als das Auto zu benutzen.

Zusammenfassung
Einleitung:1.1, Problem und Situation:Die Zunahme des Straßenverkehrs im innerstädtischen Bereich hat in den letzten Jahren negative Auswirkungen sowohl auf die Wohnbevölkerung als auch auf den nicht motorisierten Verkehr. Zum Einen führt die Zunahme zu einer Verschlechterung der Luftqualität Schadstoffe aller Art führen zu Lungenschädigungen und im schlimmsten Fall zu Krebserkrankungen zum Anderen kommt es zu vermehrten Unfällen mit Personenschaden bis hin zu Todesfällen. Außerdem hat in den letzten Jahrzehnten der Straßenraum vermehrt der Funktion der Fortbewegung und des Verkehrs dienen müssen. Die Funktion des Straßenraums als Begegnungsraum und als Ort der Kommunikation, wo sich Menschen treffen, miteinander reden und wo Kinder spielen, ist weitgehend zurückgedrängt worden und spielt nur noch eine untergeordnete Rolle.Aus diesen Gründen ist es nur offensichtlich, dass Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und zur Wohnumfeldverbesserung getroffen werden müssen, um die Straße wieder als gemeinsame und gefahrenfreie Begegnungszone zu etablieren. Eine besondere Möglichkeit zur Umsetzung dieser Ziele stellt die Wohnstraße dar. Immer mehr Menschen in Wohngebieten wünschen sich eine Wohnstraße, um dem Verkehrslärm Einhalt zu gebieten, ihren Kindern eine Spielmöglichkeit zu eröffnen, die Luftqualität zu verbessern und somit die Lebensqualität zu steigern. Vor allem in dicht verbauten Wohngebieten, wo die Möglichkeit zum Spielen für Kinder nicht gegeben ist, ist die Wohnstraße eine gute Alternative. Außerdem stellt die Wohnstraße einen Begegnungsraum für die Anrainer dar, wo sie verweilen und miteinander reden können.Gleichzeitig ist klar, dass die Stadt nicht ohne ihre leistungsstarken Hauptverkehrswege bestehen kann, da Mobilität eine der Grundbedürfnisse des Menschen ist. Die Wohnstraße versucht, die beiden gegensätzlich wirkenden Interessen 'Lebensqualität' und 'Verkehr' zu vereinen. Wie das geht? Indem dem Fußgänger und dem nicht motorisierten Verkehr Vorrang gegeben wird und das Auto nur zur Anfahrt benützt wird. Dabei soll die Wohnstraße dort ansetzen, wo vorwiegend die Funktion Wohnen gelebt wird. Gleichzeitig soll der Durchgangsverkehr so verlagert werden, dass nicht andere Anrainer belastet werden. Die Wohnstraße soll außerdem Anstoß dafür sein, andere Verkehrsmittel als das Auto zu benutzen.

Inhalt
Inhaltsverzeichnis:|Vorwort|4|Zusammenfassung|51|Einleitung|131.1|Problem und Situation|131.2|Motivation und Zielsetzung|141.3|Aufbau der Arbeit|152|Forschungsdesign|162.1|Forschungsfrage|162.2|Wahl der Methodik|172.2.1|Literaturstudie|172.2.2|Experteninterviews|182.2.3|Auswertung der Experteninterviews und Entwicklung des Kriterienkataloges|202.2.4|Analyse der entwickelten Kriterien anhand von Fallbeispielen|203|Verkehrsberuhigung in Theorie und Praxis|203.1|Definition wichtiger verkehrstechnischer Begriffe|203.2|Instrumentarien zur Verkehrsberuhigung|213.3|Separations- vs. Mischprinzip|233.4|Wohnstraßen in Österreich|243.4.1|Gesetzliche Grundlagen|243.4.2|Fallbeispiel Wohnstraße: Muchargasse, Graz Geidorf|263.4.3|Fallbeispiel Wohnstraße: Servitengasse, Wien Alsergrund|283.5|Verkehrsberuhigter Bereich in Deutschland|303.5.1|Gesetzliche Grundlagen|303.5.2|Fallbeispiel Verkehrsberuhigter Bereich: Freiburg|313.6|Begegnungszone in der Schweiz|333.6.1|Gesetzliche Grundlagen|333.6.2|Geschichte der Begegnungszone|343.6.3|Fallbeispiel 'Begegnungszone': 'Blüemliquartier', Zürich|353.7|Shared Space in den Niederlanden|373.7.1|Der öffentliche Raum|383.7.2|Fallbeispiel Shared Space: Projekt Laweiplein, Drachten|403.8|Rechtslage von Shared Space in Österreich|413.9|Gegenüberstellung der verschiedenen Modelle der Wohnstraße in Österreich, Deutschland und der Schweiz bzw. des Modells Shared Space in den Niederlanden|423.10|Der andere Weg zur Wohnstraße: Partizipation und Empowerment|444|Kriterien zur Errichtung von Wohnstraßen|474.1|Welche Kriterien gibt es bereits?|474.2|Mögliche weitere Kriterien|484.3|Versuch einer Einteilung der Kriterien|494.3.1|Bewertung gemäß Richtlinien und Empfehlungen|505|Kriteriendiskussion durch Experten|505.1|Aufbau und Durchführung der Interviews|505.2|Bewertung der Kriterien auf Basis der Experteninterviews|535.2.1|Auswertung der vorgeschlagenen Kriterien|535.2.2|Auswertung der Quantifizierung|575.3|Entwicklung eines angepassten Kriterienkatalogs|615.4|Ausarbeitung eines Ablaufschemas|635.5|Weiterführende Ergebnisse aus den Experteninterviews|655.5.1|Verschiedenen Modelle zur Verkehrsberuhigung im Vergleich|655.5.2|Partizipation und die Wohnstraße als öffentlicher Begegnungsraum|675.5.3|Chancen und Hindernisse für weitere Wohnstraßen in Graz|676|Analyse des Kriterienkatalogs anhand von zwei Fallbeispielen|68[...]

Produktinformationen

Titel: Kriterien zur Errichtung von Wohnstraßen - Ein Beitrag zur Stadtentwicklung in Graz
Autor:
EAN: 9783842843615
ISBN: 978-3-8428-4361-5
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Stadt-, Raum- und Landschaftsplanung
Anzahl Seiten: 91
Veröffentlichung: 06.03.2014
Jahr: 2014
Dateigrösse: 11.3 MB

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