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Untersuchung dreier oberdeutscher Liederhandschriften des Mittelalters
Christian Wunner

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1, Bayerische... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die mittelhochdeutsche (mhd.) Lyrik ist neben dem höfischen Roman 'die wichtigste Textgattung in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters.' Für die Analyse mittelalterlicher Texte ist die Literaturwissenschaft auf die wenigen Textzeugnisse der damaligen Zeit angewiesen. Hierin jedoch stellt sich für die Forschung das erste Problem, denn die 'Zahl der Überlieferungsträger mittelalterlicher deutscher Literatur ist - verglichen mit neuzeitlichen Verhältnissen sehr gering.' Dies ist vor allem darin zu begründen, dass Bücher als Überlieferungsträger bis zur Erfindung des Buchdrucks um 1450 handgefertigte Einzelstücke waren, deren Herstellung aufwendig wie auch teuer gewesen ist und viele Bücher die Jahrhunderte nicht überstanden haben, sondern der Zerstörung anheim gefallen sind. Diese Umstände lassen sich belegen, indem man die Zahl der Überlieferungsträger von als sehr beliebt geltenden Werken begutachtet.3So sind aus mehreren hundert Jahren gerade einmal 11 vollständige Handschriften und 24 Fragmente des höfischen Romans 'Iwein' von Hartmann von Aue erhalten. Neben der lediglich für mittelalterliche Verhältnisse großen Zahl der vollständig erhaltenen Abschriften, weist die höhere Zahl der Fragmente auf das Konservierungsproblem der Überlieferungsträger im allgemeinen hin.

Klappentext

Die mittelhochdeutsche (mhd.) Lyrik ist neben dem höfischen Roman "die wichtigste Textgattung in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters." Für die Analyse mittelalterlicher Texte ist die Literaturwissenschaft auf die wenigen Textzeugnisse der damaligen Zeit angewiesen. Hierin jedoch stellt sich für die Forschung das erste Problem, denn die "Zahl der Überlieferungsträger mittelalterlicher deutscher Literatur ist - verglichen mit neuzeitlichen Verhältnissen sehr gering." Dies ist vor allem darin zu begründen, dass Bücher als Überlieferungsträger bis zur Erfindung des Buchdrucks um 1450 handgefertigte Einzelstücke waren, deren Herstellung aufwendig wie auch teuer gewesen ist und viele Bücher die Jahrhunderte nicht überstanden haben, sondern der Zerstörung anheim gefallen sind. Diese Umstände lassen sich belegen, indem man die Zahl der Überlieferungsträger von als sehr beliebt geltenden Werken begutachtet.3So sind aus mehreren hundert Jahren gerade einmal 11 vollständige Handschriften und 24 Fragmente des höfischen Romans "Iwein" von Hartmann von Aue erhalten. Neben der lediglich für mittelalterliche Verhältnisse großen Zahl der vollständig erhaltenen Abschriften, weist die höhere Zahl der Fragmente auf das Konservierungsproblem der Überlieferungsträger im allgemeinen hin.



Zusammenfassung
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die mittelhochdeutsche (mhd.) Lyrik ist neben dem höfischen Roman die wichtigste Textgattung in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters. Für die Analyse mittelalterlicher Texte ist die Literaturwissenschaft auf die wenigen Textzeugnisse der damaligen Zeit angewiesen. Hierin jedoch stellt sich für die Forschung das erste Problem, denn die Zahl der Überlieferungsträger mittelalterlicher deutscher Literatur ist - verglichen mit neuzeitlichen Verhältnissen sehr gering. Dies ist vor allem darin zu begründen, dass Bücher als Überlieferungsträger bis zur Erfindung des Buchdrucks um 1450 handgefertigte Einzelstücke waren, deren Herstellung aufwendig wie auch teuer gewesen ist und viele Bücher die Jahrhunderte nicht überstanden haben, sondern der Zerstörung anheim gefallen sind.Diese Umstände lassen sich belegen, indem man die Zahl der Überlieferungsträger von als sehr beliebt geltenden Werken begutachtet.3So sind aus mehreren hundert Jahren gerade einmal 11 vollständige Handschriften und 24 Fragmente des höfischen Romans Iwein von Hartmann von Aue erhalten. Neben der lediglich für mittelalterliche Verhältnisse großen Zahl der vollständig erhaltenen Abschriften, weist die höhere Zahl der Fragmente auf das Konservierungsproblem der Überlieferungsträger im allgemeinen hin.

Produktinformationen

Titel: Untersuchung dreier oberdeutscher Liederhandschriften des Mittelalters
Autor: Christian Wunner
EAN: 9783638490634
ISBN: 978-3-638-49063-4
Format: PDF
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 21
Veröffentlichung: 13.04.2006
Jahr: 2006
Dateigrösse: 0.5 MB