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Wiener Naschmarkt: Wie er wirklich is(s)t
Christian Wolfsteiner

Der Hauptgrund diese Arbeit zu schreiben war die Tatsache, dass es bereits eine grosse Anzahl von populärwissenschaftlichen P... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Hauptgrund diese Arbeit zu schreiben war die Tatsache, dass es bereits eine grosse Anzahl von populärwissenschaftlichen Publikationen über den Naschmarkt in Wien gibt, welche in sehr schöner Aufmachung vermarktet werden und auch in einer Vielzahl von Büchereien erhältlich sind. Wohl ge-merkt erwähne ich hier Büchereien, da nur eine verschwindend kleine Zahl von jenen Exemplaren in Bibliotheken aufliegt. Grund hierfür scheint, meiner Ansicht nach, die unzureichende wissenschaftliche Aufarbeitung der Thematik und das vollständige Fehlen von empirisch erhobenen Daten zu sein. Es handelt sich natürlich um eine subjektive Wahrnehmung, welche ich mit dieser Arbeit kritisch betrach-ten möchte. Es geht um eine Vielzahl von Behauptungen, die ich, nach sorgfältigem Studium der vor-liegenden Literatur, in dieser Arbeit behandeln werde. Fundierte Forschung beruht nicht auf der wahllosen Zusammenfassung von isolierten fragwürdigen Aussagen, sondern auf der systematischen und strukturierten Erörterung eines Themas. Nur dadurch ist gewährleistet, dass es sich um fundierte Grundlagenforschung, folglich Empirie, handelt und nicht um Empirizismus. Es kann folglich vorkommen, dass sich durch Empirie keine konkrete Aussage treffen lässt, weil schlichtweg die Daten nicht auswertbar waren. Empirizismus würde hingegen versuchen, die Ergebnisse so weit zu verändern oder, schöner umschrieben, zu 'strecken', dass eine - wie auch immer - gewünschte Antwort das Resultat ist. Diese Studie ist hingegen völlig unabhängig. Sie wurde bei der Erstellung durch keinerlei Mittel aus privater oder öffentlicher Hand gefördert und spiegelt allein den aktuellen Wissensstand wieder. Nichtsdestotrotz herrscht reges Interesse der in der Arbeit genannten Stakeholder an den Forschungs-ergebnissen. Dies ist mir besonders wichtig, da nur so eine möglichst objektive Betrachtung möglich ist, von der vor allem die Beschicker (auch 'Standler' genannt) des Naschmarktes, aber auch die gesamte Wirtschaftspolitik, vertreten durch die Wirtschaftskammer Wien, und das Marktamt, profitieren sollen. Die vorliegende Arbeit ist, im Gegensatz zu meiner vorangegangenen Publikation über den Linzer Südbahnhofmarkt, nicht nur in wirtschaftliche und soziale Aspekte gegliedert, sondern umfasst nun auch den geschichtlichen Teil der Marktentwicklung. Lerne aus der Vergangenheit und deren Entwick-lung, um nicht der 'Tor' der Zukunft zu sein!

Meine Motivation, dieses Werk zu erstellen, liegt darin, dass ich eine sehr enge Verbindung zu regionalen Grün- und Detailmärkten pflege. Es ist eine nicht ganz uneigennützige Verbindung, die sich hier darbietet, da ich aus einer eingesessenen Unternehmerfamilie in Linz/Oberösterreich stamme und aufgrund der örtlichen Nähe des ehemaligen Geschäftslokals meiner Eltern zum Linzer Südbahnhofmarkt eine gewisse Affinität zu Märkten habe. Ich kenne jene seit meiner Kindheit und viele der am Südbahnhof ansässigen 'Standler' sind bis heute die gleichen geblieben.

Autorentext

Meine Motivation, dieses Werk zu erstellen, liegt darin, dass ich eine sehr enge Verbindung zu regionalen Grün- und Detailmärkten pflege. Es ist eine nicht ganz uneigennützige Verbindung, die sich hier darbietet, da ich aus einer eingesessenen Unternehmerfamilie in Linz/Oberösterreich stamme und aufgrund der örtlichen Nähe des ehemaligen Geschäftslokals meiner Eltern zum Linzer Südbahnhofmarkt eine gewisse Affinität zu Märkten habe. Ich kenne jene seit meiner Kindheit und viele der am Südbahnhof ansässigen "Standler" sind bis heute die gleichen geblieben.



Klappentext

Die nachstehende Arbeit hat viele Ansatzpunkte der bis dato erschienenen Literatur sowohl verifiziert als auch falsifiziert. Es konnte bestätigt werden, wenn auch nicht signifikant, dass sich am Wiener Naschmarkt die internationalen Wanderungstrends der jeweiligen Ethnien marginal wiederspiegeln, wobei jedoch eine Verschiebung von bis zu plus zehn Jahren erkennbar ist, welche auf Wartezeiten in Bezugnahme auf die Selbstständigkeit, die oft an die Erteilung der österreichischen Staatsbürgerschaft gebunden ist, zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu konnte die Hypothese, ob der Naschmarkt wirtschaftlich anders reagiert hat als sein gesamtwirtschaftliches Umfeld, auf unterstem Aggregationsniveau, nicht verifiziert werden. Der Naschmarkt ist ein Markt mit Tradition, er bietet den Besuchern das, was sie brauchen und suchen. Dies ist im Vergleichszeitraum von 1970 - 2010 sehr gut ersichtlich. Er entwickelte sich weg vom Grünmarkt, welcher damals die Bevölkerung Wiens versorgte, zu einem hedonistischen, luxuriösen und eventorientierten Markt, in welchem sich der Versorgungsgedanke nicht mehr primär widerspiegelt. Der Markt hat sich nicht verändert, sondern das was seine Kunden von ihm verlangen. Heute ist der Naschmarkt ein Stück Europa - ein multikultureller Raum der Begegegnung, wodurch er genau den derzeitigen Anforderungen der Käufer enspricht und auch zukünftig entsprechen wird. Ein Markt des Volkes mitten im historisch gewachsenen Wien, einer Stadt, die Veränderungen nur sehr langsam annimmt und Bestehendes ungern verändert. Dies bestätigten die 44 Personen welche in 72 Kojen (von insgesamt 103) auf dem Wiener Naschmarkt vertreten sind und im Rahmen einer SPSS-Erhebung nach Atteslander befragt wurden. Diese Anzahl an Personen entspricht mehr als 70 Prozent des Gesamtmarktaufkommens an Selbstständigen, stetigen Marktbeschickern, wodurch diese Erhebung die Legitimität hat signifikante Aussagen über die Gesamtsituation am Wiener Naschmarkt treffen zu können. Wien - ist anders (und das ist gut so). Univ. Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt (Beurteilung vom 02. Juni 2015): "Die Arbeit bietet einen aufschlussreichen Einblick in die Geschichte des Naschmarktes, in die Gestaltung des Naschmarktes durch MigrantInnen bzw. Menschen mit Migrationshintergrund. Die Stärken der Arbeit sind hierbei die quantitative Forschung, die Auswertung des Fragebogens sowie die Schlüsse, die daraus gezogen werden. ...Weiters gibte es noch ein Kapitel, in dem die Entwicklungen zwischen 2010 und 2015 angerissen werden. "

Produktinformationen

Titel: Wiener Naschmarkt: Wie er wirklich is(s)t
Untertitel: Wirtschaftsgeschichtliche und -anthropologische Analyse der ethnische Ökonomie Wiens, im Herzen Europas inklusive cliometrischer Betriebsanalyse 1950-2015 und darüber hinaus
Autor: Christian Wolfsteiner
EAN: 9783739294162
ISBN: 978-3-7392-9416-2
Format: ePUB
Herausgeber: Books on Demand
Genre: Einzelne Wirtschaftszweige, Branchen
Anzahl Seiten: 616
Veröffentlichung: 24.08.2015
Jahr: 2015
Auflage: 1. Auflage.
Dateigrösse: 48.1 MB
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