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Die antike griechische Bewegungskultur vor dem Hintergrund der Zivilisationstheorie

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Beschreibung

Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sport - Sportsoziologie, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Sport- und Sportwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: 1939 veröffentlichte Norbert Elias sein Hauptwerk Über den Prozeß der Zivilisation. Kern dieses Buches ist eine Theorie, die die Wandlungen im Verhalten der Menschen vom Mittelalter bis in die Neuzeit zusammenhängend erklären soll. Diese Zivilisationstheorie bringt die Genese des Staates und die damit einhergehende Bildung des Steuer- und Gewaltmonopols mit Entwicklungen in der Affektkontrolle der Menschen und ihrem Peinlichkeits- und Schamempfinden in Verbindung. Nach der Theorie gibt es somit Zusammenhänge zwischen Wandlungen im Aufbau der Gesellschaft und Wandlungen im Aufbau des Verhaltens. Verhaltensänderungen sind nach Elias auch im Sport, als einem Teil der Gesellschaft, nachvollziehbar. Elias widmet der Anwendung seiner Theorie auf den Sport ein eigenes Buch mit dem Titel Sport im Zivilisationsprozeß. In diesem Buch beschränkt er sich nicht auf Sportformen des Mittelalters und der Neuzeit, sondern wendet seine Theorie u.a. an, um Unterschiede zwischen antiker Bewegungskultur und modernem Sport zu erklären. Elias geht dabei vor allem auf das im Sport bzw. der Athletik erlaubte und akzeptierte Gewaltniveau ein, welches sich seiner Ansicht nach in der Antike und Moderne stark unterscheidet. Elias Aussagen über die Bewegungskultur in der Antike und seine in der antiken Gesellschaft begründeten Erklärungen für deren Ausprägungsformen, sollen Startpunkt der Untersuchung sein. Darauf aufbauend wird es in dieser Arbeit darum gehen, in wie fern die Zivilisationstheorie die Bewegungskultur in der Antike, auch über das akzeptierte Gewaltniveau hinaus, zu erklären vermag. Um die gerade angesprochenen Ziele umsetzten zu können, wird folgender Aufbau angestrebt. Nach der Einleitung und den Vorbemerkungen beschäftigt sich das dritte Kapitel mit der Zivilisationstheorie von Elias. Die Eckpfeifer dieser Theorie sollen zusammengefasst werden, so dass die Verbindung zwischen dem Hauptwerk von Elias und seiner später mit Eric Dunning publizierten Arbeit Sport im Zivilisationsprozeß verdeutlicht und erklärt werden kann. Darauf aufbauend muss auf die Kritik am Rahmenkonzept der Zivilisationstheorie eingegangen werden. Mögliche Schwachstellen der Theorie könnten auch bei ihrer speziellen Anwendung auf die Bewegungskultur der Antike Gültigkeit besitzen. Den Abschluss des dritten Kapitels bildet das Werk Sport im Zivilisationsprozeß selbst.

Klappentext

1939 veröffentlichte Norbert Elias sein Hauptwerk Über den Prozeß der Zivilisation. Kern dieses Buches ist eine Theorie, die die Wandlungen im Verhalten der Menschen vom Mittelalter bis in die Neuzeit zusammenhängend erklären soll. Diese Zivilisationstheorie bringt die Genese des Staates und die damit einhergehende Bildung des Steuer- und Gewaltmonopols mit Entwicklungen in der Affektkontrolle der Menschen und ihrem Peinlichkeits- und Schamempfinden in Verbindung. Nach der Theorie gibt es somit Zusammenhänge zwischen Wandlungen im Aufbau der Gesellschaft und Wandlungen im Aufbau des Verhaltens. Verhaltensänderungen sind nach Elias auch im Sport, als einem Teil der Gesellschaft, nachvollziehbar. Elias widmet der Anwendung seiner Theorie auf den Sport ein eigenes Buch mit dem Titel Sport im Zivilisationsprozeß. In diesem Buch beschränkt er sich nicht auf Sportformen des Mittelalters und der Neuzeit, sondern wendet seine Theorie u.a. an, um Unterschiede zwischen antiker Bewegungskultur und modernem Sport zu erklären. Elias geht dabei vor allem auf das im Sport bzw. der Athletik erlaubte und akzeptierte Gewaltniveau ein, welches sich seiner Ansicht nach in der Antike und Moderne stark unterscheidet. Elias Aussagen über die Bewegungskultur in der Antike und seine in der antiken Gesellschaft begründeten Erklärungen für deren Ausprägungsformen, sollen Startpunkt der Untersuchung sein. Darauf aufbauend wird es in dieser Arbeit darum gehen, in wie fern die Zivilisationstheorie die Bewegungskultur in der Antike, auch über das akzeptierte Gewaltniveau hinaus, zu erklären vermag. Um die gerade angesprochenen Ziele umsetzten zu können, wird folgender Aufbau angestrebt. Nach der Einleitung und den Vorbemerkungen beschäftigt sich das dritte Kapitel mit der Zivilisationstheorie von Elias. Die Eckpfeifer dieser Theorie sollen zusammengefasst werden, so dass die Verbindung zwischen dem Hauptwerk von Elias und seiner später mit Eric Dunning publizierten Arbeit Sport im Zivilisationsprozeß verdeutlicht und erklärt werden kann. Darauf aufbauend muss auf die Kritik am Rahmenkonzept der Zivilisationstheorie eingegangen werden. Mögliche Schwachstellen der Theorie könnten auch bei ihrer speziellen Anwendung auf die Bewegungskultur der Antike Gültigkeit besitzen. Den Abschluss des dritten Kapitels bildet das Werk Sport im Zivilisationsprozeß selbst.



Zusammenfassung
1939 veröffentlichte Norbert Elias sein Hauptwerk Über den Prozeß der Zivilisation. Kern dieses Buches ist eine Theorie, die die Wandlungen im Verhalten der Menschen vom Mittelalter bis in die Neuzeit zusammenhängend erklären soll. Diese Zivilisationstheorie bringt die Genese des Staates und die damit einhergehende Bildung des Steuer- und Gewaltmonopols mit Entwicklungen in der Affektkontrolle der Menschen und ihrem Peinlichkeits- und Schamempfinden in Verbindung. Nach der Theorie gibt es somit Zusammenhänge zwischen Wandlungen im Aufbau der Gesellschaft und Wandlungen im Aufbau des Verhaltens.Verhaltensänderungen sind nach Elias auch im Sport, als einem Teil der Gesellschaft, nachvollziehbar. Elias widmet der Anwendung seiner Theorie auf den Sport ein eigenes Buch mit dem Titel Sport im Zivilisationsprozeß. In diesem Buch beschränkt er sich nicht auf Sportformen des Mittelalters und der Neuzeit, sondern wendet seine Theorie u.a. an, um Unterschiede zwischen antiker Bewegungskultur und modernem Sport zu erklären. Elias geht dabei vor allem auf das im Sport bzw. der Athletik erlaubte und akzeptierte Gewaltniveau ein, welches sich seiner Ansicht nach in der Antike und Moderne stark unterscheidet. Elias Aussagen über die Bewegungskultur in der Antike und seine in der antiken Gesellschaft begründeten Erklärungen für deren Ausprägungsformen, sollen Startpunkt der Untersuchung sein. Darauf aufbauend wird es in dieser Arbeit darum gehen, in wie fern die Zivilisationstheorie die Bewegungskultur in der Antike, auch über das akzeptierte Gewaltniveau hinaus, zu erklären vermag. Um die gerade angesprochenen Ziele umsetzten zu können, wird folgender Aufbau angestrebt.Nach der Einleitung und den Vorbemerkungen beschäftigt sich das dritte Kapitel mit der Zivilisationstheorie von Elias. Die Eckpfeifer dieser Theorie sollen zusammengefasst werden, so dass die Verbindung zwischen dem Hauptwerk von Elias und seiner später mit Eric Dunning publizierten Arbeit Sport im Zivilisationsprozeß verdeutlicht und erklärt werden kann. Darauf aufbauend muss auf die Kritik am Rahmenkonzept der Zivilisationstheorie eingegangen werden. Mögliche Schwachstellen der Theorie könnten auch bei ihrer speziellen Anwendung auf die Bewegungskultur der Antike Gültigkeit besitzen. Den Abschluss des dritten Kapitels bildet das Werk Sport im Zivilisationsprozeß selbst.

Produktinformationen

Titel: Die antike griechische Bewegungskultur vor dem Hintergrund der Zivilisationstheorie
Autor:
EAN: 9783640096152
ISBN: 978-3-640-09615-2
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Sport
Anzahl Seiten: 88
Veröffentlichung: 26.03.2008
Jahr: 2008
Dateigrösse: 0.8 MB

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