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Modelle zur Sprachproduktion

  • E-Book (epub)
  • 16 Seiten
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Journ... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Journalistik), Veranstaltung: PS Das mentale Lexikon, Sprache: Deutsch, Abstract: Jeder mit jedem, jederzeit und überall - seitdem das Internet immer stärker zur Normalität unseres Alltags gehört, kennt die Kommunikation scheinbar keine Grenzen mehr. Am Computer können wir uns schon heute mit Menschen auf der ganzen Welt unterhalten, ohne zeitliche Verzögerung, in ,,realtime', wie es Börsenprofis nennen würden. Auch das Handy befriedigt heute in immer stärkerem Maße unseren Drang zum Austausch mit unseren Mitmenschen. Doch es ist gleichgültig, ob wir über die modernen Techniken kommunizieren, oder einfach mit unserem Gegenüber ein ganz normales Gespräch führen - in unseren Köpfen müssen Prozesse ablaufen, die uns dazu befähigen, das auszudrücken, was wir sagen wollen. Und weil man nicht in unsere Köpfe schauen kann und sehen kann, wie die Sprachproduktion im Detail abläuft - zumindest noch nicht - gibt es verschiedene Meinungen, wie diese Prozesse ablaufen. Zwei Arten von Modellen, die ich in dieser Arbeit vorstellen werde, stehen sich dabei gegenüber: Einerseits die modularen oder seriellen Modelle, die davon ausgehen, dass die Prozesse von einer Stufe der Verarbeitung zur nächsten verlaufen, ohne dass eine Rückmeldung der Ergebnisse erfolgt. Andererseits gibt es die interaktiven oder konnektionistischen Modelle. Hier geht man davon aus, dass die Prozesse auf niedrigen Stufen die Prozesse auf höheren Stufen beeinflussen, es also Rückmeldungen der Ergebnisse zwischen den Stufen gibt.1 Die verschiedenen Haupttypen an Modellen werde ich in dieser Arbeit vorstellen und versuche, die gegensätzlichen Positionen gegenüberzustellen und zu vergleichen. Wenn man sich mit der Sprachproduktion und den Modellen auseinandersetzt, gilt es im Vorfeld zu bedenken, dass Modelle nie die Wirklichkeit exakt widerspiegeln und dies auch gar nicht anstreben. Sie drücken einen in der Regel komplizierten Vorgang stark vereinfacht aus und basieren nur auf Vermutungen. [...]

Zusammenfassung
Jeder mit jedem, jederzeit und überall - seitdem das Internet immer stärker zur Normalität unseres Alltags gehört, kennt die Kommunikation scheinbar keine Grenzen mehr. Am Computer können wir uns schon heute mit Menschen auf der ganzen Welt unterhalten, ohne zeitliche Verzögerung, in ,,realtime", wie es Börsenprofis nennen würden. Auch das Handy befriedigt heute in immer stärkerem Maße unseren Drang zum Austausch mit unseren Mitmenschen. Doch es ist gleichgültig, ob wir über die modernen Techniken kommunizieren, oder einfach mit unserem Gegenüber ein ganz normales Gespräch führen - in unseren Köpfen müssen Prozesse ablaufen, die uns dazu befähigen, das auszudrücken, was wir sagen wollen.Und weil man nicht in unsere Köpfe schauen kann und sehen kann, wie die Sprachproduktion im Detail abläuft - zumindest noch nicht - gibt es verschiedene Meinungen, wie diese Prozesse ablaufen. Zwei Arten von Modellen, die ich in dieser Arbeit vorstellen werde, stehen sich dabei gegenüber: Einerseits die modularen oder seriellen Modelle, die davon ausgehen, dass die Prozesse von einer Stufe der Verarbeitung zur nächsten verlaufen, ohne dass eine Rückmeldung der Ergebnisse erfolgt. Andererseits gibt es die interaktiven oder konnektionistischen Modelle. Hier geht man davon aus, dass die Prozesse auf niedrigen Stufen die Prozesse auf höheren Stufen beeinflussen, es also Rückmeldungen der Ergebnisse zwischen den Stufen gibt.1 Die verschiedenen Haupttypen an Modellen werde ich in dieser Arbeit vorstellen und versuche, die gegensätzlichen Positionen gegenüberzustellen und zu vergleichen.Wenn man sich mit der Sprachproduktion und den Modellen auseinandersetzt, gilt es im Vorfeld zu bedenken, dass Modelle nie die Wirklichkeit exakt widerspiegeln und dies auch gar nicht anstreben. Sie drücken einen in der Regel komplizierten Vorgang stark vereinfacht aus und basieren nur auf Vermutungen. [...]

Produktinformationen

Titel: Modelle zur Sprachproduktion
Autor:
EAN: 9783638148955
ISBN: 978-3-638-14895-5
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (epub)
Herausgeber: GRIN Verlag
Genre: Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft
Anzahl Seiten: 16
Veröffentlichung: 01.10.2002
Jahr: 2002
Dateigrösse: 0.6 MB
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