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Soziales Engagement als Bewältigung von Entwicklungsaufgaben

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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Diplomarbeit ‘Soziales Engagement als Bewältigung von Entwicklungsaufgaben – Eine explorative Untersuchung am Beispiel einer Realschule zu konzeptionellen Konsequenzen im Handlungsfeld Jugendarbeit’ wurde im Rahmen eines Kooperationsprojekts angefertigt. An dem Projekt waren die Katholische Hochschule - Abteilung Paderborn, vier StudentInnen und das Erzbistum Paderborn, Abteilung Jugendpastoral / Jugendarbeit, beteiligt. Als Projektziel wurde die Entwicklung theoretisch fundierter Vorschläge für konzeptionelle Konsequenzen im Handlungsfeld Jugendarbeit benannt. In den Arbeiten wird der Frage nachgegangen, ob und wie sich soziales Engagement Jugendlicher auf die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben auswirkt. Die Erkenntnisse werden auf einen Großteil der konzeptionellen Schlussfolgerungen transferiert. Wir möchten für das Handlungsfeld der Jugendarbeit Angebote entwickeln, die Jugendliche in ihrer eigenen Entwicklung unterstützen. Die nachfolgende Arbeit gliedert sich in drei Schwerpunkte: 1. Theoretischer Teil, 2. Auswertung der explorativen Untersuchung, 3. Konzeptionelle Schlussfolgerungen. Gegenstand der Arbeit sind die Themenfelder Jugend, altersspezifische Entwicklungsaufgaben des Jugendalters, soziales Engagement, die Auswertung der explorativen Untersuchung und die konzeptionellen Schlussfolgerungen. Im ersten Kapitel werden die Facetten des Jugendbegriffs erläutert. In der Alltagssprache, aber auch in der wissenschaftlichen Literatur finden sich unterschiedlichste Aspekte zu diesem Begriff. Zudem verbindet jeder Mensch eigene Assoziationen mit Jugend. Meistens sind es Erinnerungen an diese Zeit oder aktuelle Mediendarstellungen von Jugendlichen. Um zu verstehen, was Jugend in der heutigen Zeit ausmacht und somit eine Grundlage für die benannte Zielsetzung zu schaffen, wird Jugend aus unterschiedlichen Perspektiven systematisch dargestellt. Nach der Klärung des Jugendbegriffs wird im zweiten Kapitel das Konzept der altersspezifischen Entwicklungsaufgaben erläutert. Im dritten Kapitel werden ausgewählte Entwicklungsaufgaben aus den Bereichen Familie, Gleichaltrige, Schule, Berufswahl und Identität dargestellt. Jeder Jugendliche muss, durch den Eintritt in die Pubertät und damit verbundenen gesellschaftlichen Reaktionen, Entwicklungsaufgaben bewältigen. Die dargestellten Aufgaben bilden den ‘Kern’ jugendlicher Entwicklung. Im vierten Kapitel liegt der Schwerpunkt auf dem Bewältigungsprozess der [...]

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Diplomarbeit Soziales Engagement als Bewältigung von Entwicklungsaufgaben Eine explorative Untersuchung am Beispiel einer Realschule zu konzeptionellen Konsequenzen im Handlungsfeld Jugendarbeit wurde im Rahmen eines Kooperationsprojekts angefertigt. An dem Projekt waren die Katholische Hochschule - Abteilung Paderborn, vier StudentInnen und das Erzbistum Paderborn, Abteilung Jugendpastoral / Jugendarbeit, beteiligt. Als Projektziel wurde die Entwicklung theoretisch fundierter Vorschläge für konzeptionelle Konsequenzen im Handlungsfeld Jugendarbeit benannt. In den Arbeiten wird der Frage nachgegangen, ob und wie sich soziales Engagement Jugendlicher auf die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben auswirkt. Die Erkenntnisse werden auf einen Großteil der konzeptionellen Schlussfolgerungen transferiert. Wir möchten für das Handlungsfeld der Jugendarbeit Angebote entwickeln, die Jugendliche in ihrer eigenen Entwicklung unterstützen. Die nachfolgende Arbeit gliedert sich in drei Schwerpunkte: 1. Theoretischer Teil, 2. Auswertung der explorativen Untersuchung, 3. Konzeptionelle Schlussfolgerungen. Gegenstand der Arbeit sind die Themenfelder Jugend, altersspezifische Entwicklungsaufgaben des Jugendalters, soziales Engagement, die Auswertung der explorativen Untersuchung und die konzeptionellen Schlussfolgerungen. Im ersten Kapitel werden die Facetten des Jugendbegriffs erläutert. In der Alltagssprache, aber auch in der wissenschaftlichen Literatur finden sich unterschiedlichste Aspekte zu diesem Begriff. Zudem verbindet jeder Mensch eigene Assoziationen mit Jugend. Meistens sind es Erinnerungen an diese Zeit oder aktuelle Mediendarstellungen von Jugendlichen. Um zu verstehen, was Jugend in der heutigen Zeit ausmacht und somit eine Grundlage für die benannte Zielsetzung zu schaffen, wird Jugend aus unterschiedlichen Perspektiven systematisch dargestellt. Nach der Klärung des Jugendbegriffs wird im zweiten Kapitel das Konzept der altersspezifischen Entwicklungsaufgaben erläutert. Im dritten Kapitel werden ausgewählte Entwicklungsaufgaben aus den Bereichen Familie, Gleichaltrige, Schule, Berufswahl und Identität dargestellt. Jeder Jugendliche muss, durch den Eintritt in die Pubertät und damit verbundenen gesellschaftlichen Reaktionen, Entwicklungsaufgaben bewältigen. Die dargestellten Aufgaben bilden den Kern jugendlicher Entwicklung. Im vierten Kapitel liegt der Schwerpunkt auf dem Bewältigungsprozess der altersspezifischen Entwicklungsaufgaben. Wie gehen Jugendliche mit den gestellten Anforderungen um? Welche Techniken wenden sie an und wie effektiv sind einzelne Strategien? Existieren entwicklungsfördernde oder hindernde Bewältigungsstrategien? Durch die vorherigen Ausarbeitungen kann im fünften Kapitel der Zusammenhang zwischen sozialem Engagement und der Entwicklung von Jugendlichen dargestellt werden. Es wird gezeigt, dass sozial engagierte Jugendliche Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben sowie Ressourcen aufschließen können, die sie bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben unterstützen. Die Durchführung der explorativen Untersuchung und der theoretische Hintergrund werden im sechsten und siebten Kapitel erläutert. Die Untersuchungsergebnisse werden im achten Kapitel dargestellt. Zuletzt werden die vorherigen Erkenntnisse aufeinander bezogen. Es werden Vorschläge für neue Konzepte in der Jugendarbeit unterbreitet. Diese werden in einen fachlichen Kontext eingeordnet und anschließend kritisch reflektiert. Ergänzt werden diese durch konzeptionelle Anregungen für Organisationen, um Jugendliche für ein soziales Engagement gewinnen zu können. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 0.Einleitung4 1.Grundlagen zur Lebensphase Jugend6 1.1Jugend in der Alltagssprache und Jugendforschung6 1.2Jugend, Pubertät und Adoleszenz7 1.3Jugend in Abgrenzung zur Kindheits- und Erwachsenenphase8 1.4Entstehung und Ausdehnung der Jugendphase10 1.5Entstrukturierung der Jugendphase11 2.Grundlagen zu altersspezifischen Entwicklungsaufgaben13 2.1Das Konzept der Entwicklungsaufgaben nach Havighurst13 2.2Der Jugendliche als Gestalter seiner Entwicklung14 2.3Quellen und Auftraggeber von Entwicklungsaufgaben15 2.4Normative und Non-Normative Entwicklungsaufgaben16 2.5Zeitliche Einteilung und Vernetzung von Entwicklungsaufgaben17 2.6Relativität der Gültigkeit von Entwicklungsaufgaben18 3.Entwicklungsaufgaben des Jugendalters im Detail19 3.1Entwicklung in den Eltern-Kind-Beziehungen19 3.1.1Individuation als ko konstruktiver Bewältigungsprozess19 3.1.2Individuation als konfliktreicher Bewältigungsprozess im Alltag20 3.1.3Emotionale Aspekte der Individuation22 3.1.4Einflussfaktoren einer gelingenden Individuation23 3.2Entwicklung der Gleichaltrigen und Peerbeziehungen25 3.2.1Die Orientierung an Gleichaltrigen und Peers25 3.2.2Entwicklungspotentiale von Gleichaltrigenbeziehungen26 3.2.3Formen der Gleichaltrigenbeziehungen: Freunde, Cliquen28 3.2.4Risiken von Peers und misslingender Peerintegration29 3.2.5Soziale Stellung und Peerintegration31 3.2.6Wechselwirkungen zwischen Eltern und Peer Einflüssen32 3.3Entwicklung eines neuen Verhältnis zu Schule und lernen33 3.3.1Äußere Rahmenbedingungen schulischen Lernens34 3.3.2Innere Bedingungen schulischen Lernens in der Jugend36 3.3.3Entwicklung der Anstrengungsbereitschaft und Schulfreude38 3.3.4Einflussfaktoren auf die schulische Leistungsbereitschaft40 3.4Einstieg ins Berufsleben als Entwicklungsaufgabe42 3.4.1Die Struktur der Entscheidungsfindung bei der Berufswahl42 3.4.2Unterschiedliche Voraussetzungen bei der Berufswahl43 3.4.3Zugangsvoraussetzungen und kontextuelle Einflüsse45 3.4.4Arbeitslosigkeit und ihre Folgen im Jugendalter46 3.5Entwicklung der Identität47 3.5.1Dimensionen des Identitätsbegriffs47 3.5.2Identität nach Erikson49 3.5.3Identitätsentwicklung im Jugendalter nach Erikson51 3.5.4Identitätserleben53 3.5.5Strukturelle Identitätsaspekte54 4.Die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben58 4.1Bewältigung im Alltagsleben58 4.2Transaktionales Modell59 4.3Bewältigungsstrategien im Kontext spezifischer Situationen61 4.4Bewältigung und Resilienz63 4.5Soziale Normen bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben65 4.6Die subjektive Kontrollmeinung als Bewältigungsfaktor66 5.Soziales Engagement und Bewältigung67 5.1Grundlagen zum sozialen Engagement67 5.1.1Soziales Engagement im Jugendalter67 5.1.2Einstiegsfaktoren und Zugänge zu sozialen Engagement69 5.1.3Lernen im sozialen Engagement71 5.1.4Kompetenzerwerb im sozialen Engagement73 5.2Soziales Engagement zur Bewältigung von Entwicklungsaufgaben74 5.2.1Soziales Engagement und Individuation74 5.2.2Soziales Engagement und Peers75 5.2.3Soziales Engagement und Schule77 5.2.4Soziales Engagement und Berufseinstieg78 5.2.5Soziales Engagement und Identität80 6.Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes82 6.1Ziele der explorativen Untersuchung82 6.2Arbeitshypothesen82 7.Organisation und Durchführung der Untersuchung84 7.1Erhebungsinstrument84 7.2Durchführung des Pretest85 7.3Durchführung der Untersuchung86 7.4Auswertungsverfahren87 7.5Kritische Reflexion des Erhebungsinstrumentes und der Durchführung87 8Auswertung der explorativen Untersuchung89 8.1Auswertung im Bereich Schule89 8.2Auswertung im Bereich Freizeit94 8.3Auswertung im Bereich der Kirchengemeinde98 9.Konzeptionelle Schlussfolgerungen101 9.1Die Zusammenarbeit mit den Eltern fördern101 9.2Ausbildungsmodule zum Thema Entwicklung105 9.3Kooperationsmöglichkeiten mit Ganztagsschulen106 9.4Einheitliche Leistungszertifikate in der Jugendarbeit110 9.5Weitere konzeptionelle Schlussfolgerungen in verkürzter Form112 Abbildungsverzeichnis114 Abkürzungsverzeichnis121 Anhang122 Literaturverzeichnis137 Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.3.3, Entwicklung der Anstrengungsbereitschaft und Schulfreude: Die Bildungssysteme sind darauf ausgelegt, Schüler entsprechend ihrer Leistungsergebnisse zu selektieren. Diese erfolgt durch die sich wiederholende schriftliche und mündliche Leistungserbringung, darauf bezogene Bewertungen usw. Um gute Leistungen zu erbringen, sind in der Schule [...] Merkmale wie Anpassung, Ausdauer, Rationalität, Selbstdisziplin, Anstrengungsbereitschaft, Sorgfalt, Strebsamkeit und Stetigkeit [ ] nötig. Etwas überspitzt werden mit Jugendlichen Verhaltensweisen und Eigenschaften wie Spontaneität, Impulsivität, Unausgeglichenheit, Flatterhaftigkeit, Desorganisiertheit, Stimmungslabilität, Gegenwartsorientierung, Lustorientierung, Emotionalität [ ] verbunden. Zudem entstehen durch die körperlichen, psychischen und kognitiven Änderungsprozesse eine Reihe neuer Erfahrungsmöglichkeiten. Die veränderte Wahrnehmung des Körpers, erste Kontakte mit dem anderen Geschlecht, Kontakte zu Gleichaltrigengruppen, die Veränderungen in den Beziehungen zu den Eltern etc. führen zu aktuellen Problemlagen, die von den Jugendlichen bewältigt werden müssen. Diese Aufgaben haben für die Jugendlichen eine hohe Priorität, sie verbrauchen Aufmerksamkeit und Zeit, welche nicht mehr für die Schule zur Verfügung steht. Die Inhalte und Themen, die zur Erreichung zukünftiger Abschlüsse in der Schule bearbeitet werden müssen, haben keinen Bezug zur aktuellen Lebenslage der Jugendlichen. Der Interessenkonflikt zwischen schulischen Anforderungen, jugendlichen Verhaltensweisen und der mangelnde Bezug zu aktuellen Entwicklungen [ ] macht das Dilemma der Schule aus und führt dazu, dass Schule zum lästigen, nervigen, zeitraubenden Störfaktor , der von dem, was eigentlich ansteht, was alles persönlich wichtig und bedeutsam erlebt wird, eher ablenkt und unangemessen viel Zeit und Energie kostet . Jugendliche gewichten in der Pubertät zwischen den schulischen und außerschulischen Interessen. Die außerschulischen Interessen treten dabei in den Vordergrund. Die geschilderten Entwicklungen haben Einfluss auf die Anstrengungsbereitschaft und die Schulfreude im Jungendalter. Während Kinder gerne lernen und neugierig sind, nimmt die Schulfreude bereits im Laufe der Kindheit und speziell in der Jugend ab. Und zwar nachweisbar von Jahr zu Jahr. Der Rückgang ist vom geschlechtsspezifisch und fächerspezifisch. Einen deutlichen Rückgang findet die Lernfreude beim Übergang vom 6. ins 7. Schuljahr. Auch die Anstrengungsbereitschaft der Jugendlichen findet einen kontinuierlichen Rückgang von der 6. bis zur 9. Klasse. Disziplinarisch auffälliges Verhalten steigt, gerade bei Jungen, an. Auch die Leistungsbereitschaft fällt mit dem Eintritt in die 7. Schulklasse. Eine ausgeprägte Leistungsbereitschaft ist insofern wichtig, dass sie auf einen risikoarmen Entwicklungspfad führt. Eine schwach ausgeprägte Leistungsbereitschaft kann zu einer risikoreichen Entwicklung führen. Zudem fühlen sich Jugendliche in der Schule weniger wohl. Bei einer Befragung von Fend sank die Zahl derjenigen Schüler, welche sich sehr oder ziemlich wohl fühlten zwischen dem 6. bis zum 10. Schuljahr von 69,6% auf 40,3% ab, die Zahl der Schüler, welche sich gar nicht oder wenig wohl fühlten stieg von 7,1% auf 19,6% an. In der Shell Studie 2002 wurden ähnliche Ergebnisse festgestellt. Etwa ein Drittel der befragten Schüler gehen gerne oder sehr gerne zur Schule, ein Fünftel ging ungern zur Schule. Die Abneigung der Hauptschüler gegen die Schule ist doppelt so hoch wie die der Gymnasiasten. Die Gründe für die abnehmende Schulfreude und die Leistungsbereitschaft sind der Widerspruch zwischen den starken Autonomieanstrengungen Jugendlicher und der reglementierenden sowie kontrollierenden Lernumgebung der Schule. Weitere Gründe sind ein Lebens- und Selbstwertkrisen, welche von Selbstwertzweifel, Versagensängsten, Konzentrationsbeschwerden und Lernblockaden begleitet werden sowie belastende Biographierfahrungen, welche die Fähigkeit einschränken, angemessen mit schulischen Herausforderungen umzugehen.



Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:Die Diplomarbeit ?Soziales Engagement als Bewältigung von Entwicklungsaufgaben ? Eine explorative Untersuchung am Beispiel einer Realschule zu konzeptionellen Konsequenzen im Handlungsfeld Jugendarbeit? wurde im Rahmen eines Kooperationsprojekts angefertigt. An dem Projekt waren die Katholische Hochschule - Abteilung Paderborn, vier StudentInnen und das Erzbistum Paderborn, Abteilung Jugendpastoral / Jugendarbeit, beteiligt. Als Projektziel wurde die Entwicklung theoretisch fundierter Vorschläge für konzeptionelle Konsequenzen im Handlungsfeld Jugendarbeit benannt.In den Arbeiten wird der Frage nachgegangen, ob und wie sich soziales Engagement Jugendlicher auf die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben auswirkt. Die Erkenntnisse werden auf einen Großteil der konzeptionellen Schlussfolgerungen transferiert. Wir möchten für das Handlungsfeld der Jugendarbeit Angebote entwickeln, die Jugendliche in ihrer eigenen Entwicklung unterstützen.Die nachfolgende Arbeit gliedert sich in drei Schwerpunkte: 1. Theoretischer Teil, 2. Auswertung der explorativen Untersuchung, 3. Konzeptionelle Schlussfolgerungen. Gegenstand der Arbeit sind die Themenfelder Jugend, altersspezifische Entwicklungsaufgaben des Jugendalters, soziales Engagement, die Auswertung der explorativen Untersuchung und die konzeptionellen Schlussfolgerungen.Im ersten Kapitel werden die Facetten des Jugendbegriffs erläutert. In der Alltagssprache, aber auch in der wissenschaftlichen Literatur finden sich unterschiedlichste Aspekte zu diesem Begriff. Zudem verbindet jeder Mensch eigene Assoziationen mit Jugend. Meistens sind es Erinnerungen an diese Zeit oder aktuelle Mediendarstellungen von Jugendlichen. Um zu verstehen, was Jugend in der heutigen Zeit ausmacht und somit eine Grundlage für die benannte Zielsetzung zu schaffen, wird Jugend aus unterschiedlichen Perspektiven systematisch dargestellt.Nach der Klärung des Jugendbegriffs wird im zweiten Kapitel das Konzept der altersspezifischen Entwicklungsaufgaben erläutert. Im dritten Kapitel werden ausgewählte Entwicklungsaufgaben aus den Bereichen Familie, Gleichaltrige, Schule, Berufswahl und Identität dargestellt. Jeder Jugendliche muss, durch den Eintritt in die Pubertät und damit verbundenen gesellschaftlichen Reaktionen, Entwicklungsaufgaben bewältigen. Die dargestellten Aufgaben bilden den ?Kern? jugendlicher Entwicklung. Im vierten Kapitel liegt der Schwerpunkt auf dem Bewältigungsprozess der []

Produktinformationen

Titel: Soziales Engagement als Bewältigung von Entwicklungsaufgaben
Untertitel: Eine explorative Untersuchung am Beispiel einer Realschule zu konzeptionellen Konsequenzen im Handlungsfeld Jugendarbeit
Autor:
EAN: 9783842801882
ISBN: 978-3-8428-0188-2
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Sozialpädagogik, Soziale Arbeit
Anzahl Seiten: 145
Veröffentlichung: 13.08.2010
Jahr: 2010
Dateigrösse: 3.2 MB
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