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Motive und Risikowahrnehmung im Risikosport. Eine Analyse von fünf Risikosportarten

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  • 103 Seiten
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Beschreibung

Lizentiatsarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sport - Sportpsychologie, Note: 2, Universität Bern (Institut für Sportwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht Motive für die Partizipation am Risikosport und die Risikowahrnehmung der Risikosportler. Die Probanden sind männliche Sportler, die eine oder mehrere Risikosportarten wie Base Jumping, Downhill Biking, Extrembergsteigen, Fallschirmspringen oder Freeriding betreiben. Denen gegenübergestellt wird eine Kontrollgruppe bestehend aus Sportstudenten, die Nicht-Risikosport betreiben. Der erste Teil der Arbeit setzt sich mit dem Begriff 'Risikosport' auseinander (Kapitel 2). Da dieser jedoch nicht eindeutig abgrenzbar zum 'Extremsport' ist, wird Letzterer ebenfalls betrachtet. Es wird erklärt, was eine Sportart zu einer Risikosportart macht und die Merkmale eines Risikosportlers werden dargestellt. Zudem wird erläutert, mit welchen zentralen Problematiken zum Risikosport sich die Sportwissenschaft beschäftigt. Im zweiten Teil werden zuerst mögliche Motive für eine Sportpartizipation erläutert (Kapitel 3). Anschliessend werden Motive für die Risikosportpartizipation zusammengestellt aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen wie der Verhaltenspsychologie oder -biologie, der Psychoanalytik, der Geschichte etc. (Kapitel 4). Die verschiedenen Ansätze werden nicht vertieft behandelt, ausgenommen das Sensation Seeking-Konzept von Marvin Zuckerman (1994) (Kapitel 5). Es ist eines der meist erforschten Konzepte und ein möglicher Erklärungsansatz. Diese Theorie wurde zu Beginn der 1970er-Jahre in den Vereinigten Staaten durch Zuckerman entwickelt und bis heute vielfach verwendet und angepasst. Sensation Seeking ist ein relativ überdauerndes Persönlichkeitsmerkmal, das sich durch das Bedürfnis nach Abwechslung und der ständigen Suche nach neuen Reizen, unter Inkaufnahme von Risiken, auszeichnet. Das Sensation Seeking-Merkmal wird mit der Sensation Seeking Scale V, einem psychometrischen Erhebungsinstrument, bestehend aus den vier Subskalen 'Thirll and Adventure Seeking' (TAS), 'Experience Seeking' (ES), 'Disinhibition' (Dis) und 'Boredom Susceptibility', erfasst. Nach der Theorie von Zuckerman (2007) haben Personen mit einer hohen Sensation Seeking-Ausprägung das Bedürfnis nach häufiger Abwechslung und sind ständig auf der Suche nach starken Reizen.

Klappentext

Die vorliegende Arbeit untersucht Motive für die Partizipation am Risikosport und die Risikowahrnehmung der Risikosportler. Die Probanden sind männliche Sportler, die eine oder mehrere Risikosportarten wie Base Jumping, Downhill Biking, Extrembergsteigen, Fallschirmspringen oder Freeriding betreiben. Denen gegenübergestellt wird eine Kontrollgruppe bestehend aus Sportstudenten, die Nicht-Risikosport betreiben. Eine Zusammenstellung von Motiven für die Risikosport-partizipation aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen wie der Verhaltenspsychologie oder - biologie, der Psychoanalytik, der Geschichte etc. zeigt eine mögliche Motivlandschaft auf. Das Sensation Seeking-Motiv, welches aus einem Konzept von Marvin Zuckerman (1994) stammt, wird separat und vertieft behandelt und auf dessen Stellenwert in der Motivlandschaft analysiert. Das Sensation Seeking-Motiv beschreibt ein Persönlichkeitsmerkmal, das durch das Bedürfnis nach Abwechslung und der ständigen Suche nach neuen, intensiven Reizen gekennzeichnet ist. Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung zeigen, dass das Sensation Seeking-Motiv neben den Motiven Bewegungsfreude, Natur und Erholung einen hohen Stellenwert hat. Das Leistungs-, Fitness und Kontakt-Motiv scheint für die Risikosportler eine untergeordnete Rolle zu spielen. Dass Risikosportler der untersuchten Risikosportarten hohe Sensation Seeker sind und sich die Risikosportarten gering in ihrem Sensation Seeking-Niveau unterscheiden, sind weitere Erkenntnisse. Kaum Unterschiede im Sensation Seeking-Niveau gibt es zwischen Experten und Novizen, jedoch besteht ein signifikanter Unterschied im Vergleich zu den Sportstudenten. Die Analyse der subjektiven Risikowahrnehmung der Risikosportler ergibt, dass von allen Sportlern die eigene Sportart nicht als gefährlich sondern als eher mittel- bis wenig gefährlich eingestuft wird. Die Kontrollgruppe schätzt die Gefahr in den Risikosportarten ähnlich ein wie die Risikosportler selbst. Ebenfalls keinen Unterschied gibt es in der subjektiven Risikowahrnehmung zwischen Novizen und Experten. Ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Sensation Seeking-Niveau und der subjektiven Wahrnehmung wird falsifiziert.

Produktinformationen

Titel: Motive und Risikowahrnehmung im Risikosport. Eine Analyse von fünf Risikosportarten
Untertitel: Eine Analyse von fünf Risikosportarten
Autor:
EAN: 9783640499496
ISBN: 978-3-640-49949-6
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Sport
Anzahl Seiten: 103
Veröffentlichung: 22.12.2009
Jahr: 2009
Dateigrösse: 4.3 MB
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